Laut der neuen Studie “Trainee-Programme für Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland” der Universität Bern gewinnen Trainee-Programme künftig noch mehr an Bedeutung. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass es keinen Trend zur Verkürzung der Programme gibt, sondern diese offensichtlich zahlreicher und länger werden. Für die Studie wurde eine Befragung unter 73 Unternehmen gestartet, die in Deutschland Trainee-Programme anbieten.
Von den befragten Unternehmen gaben etwa 62 Prozent an, dass Trainee-Programme ihrer Meinung nach künftig noch an Relevanz zulegen. Im Vergleich zu 2001, als die Traineephase durchschnittlich bei annähernd 14 Monaten lag, gaben die Unternehmen diesmal überwiegend einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten an. Die Gesamtspannweite erstreckte sich unter den Befragten über 6 bis hin zu 36 Monate. Von einem Trend zur Verkürzung kann also nicht gesprochen werden. Die Mehrzahl der Unternehmen erklärte zudem, dass Hauptmerkmal ihres Trainee-Programms sei die praktische Arbeit und das Prinzip “Learning by Doing”. Weiterhin hat laut der Studie die Integration von Auslandsaufenthalten beträchtlich an Bedeutung gewonnen. Lag im Jahr 2001 die Quote der Auslandsaufenthalte von Trainees bei nur etwa 43 Prozent, ist dieser Wert bei den befragten Unternehmen mittlerweile auf rund 65 Prozent gestiegen.
In die Untersuchung involviert wurden Unternehmen der Branchen Banken, Handel und Verkehr, IT, Industrie, Versicherungen und weitere Dienstleistungsunternehmen, deren Programme sich hauptsächlich an Absolventen der Volks- oder Betriebswirtschaftslehre richteten. Fazit: Das alte Klischee “Wer nichts wird, wird Wirt.” scheint wieder einmal entkräftet zu sein.
Quelle: Staufenbiel











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