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Tag Archive | "Karriere-Start"

“Was willst du denn DAMIT mal machen?” – Chancen für Geisteswissenschaftler

Tags: Berufseinstieg, Karriere Geisteswissenschaftler, Karriere-Start, Quereinstieg, Was willst du denn damit mal machen

“Was willst du denn DAMIT mal machen?” – Chancen für Geisteswissenschaftler

Posted on 12 Juni 2009


geisteswissenschaften
Geisteswissenschaftler haben es von jeher nicht leicht in ihrer beruflichen Entwicklung. Werden sie nach ihrem Studienfach gefragt und geben Antworten wie Geschichte, Soziologie, Islamwissenschaft oder  Linguistik, folgt oft – gekoppelt mit einem skeptischen Blick – die Frage: “Was willst du denn DAMIT mal machen?”. Nahezu jeder, der heutzutage nicht an einer Fachhochschule für einen “MINI”- Beruf ausgebildet wird oder an einer renommierten Hochschule Wirtschaft studiert, muss sich solche Kommentare gefallen lassen. Viele Studenten bekommen diese Frage gar so oft zu hören, dass sie nach einiger Zeit selbst nicht mehr an den Nutzen und die gesellschaftliche Relevanz ihres Studiums glauben. Der Fragende erhält deshalb dann als Antwort häufig ein unsicheres Grinsen gepaart mit dem Satz: “Ich werde Taxifahrer.” Der folgende Beitrag soll dieser Einschätzung Paroli bieten.

Zuallererst muss konstatiert werden: Trotz aller Prognosen einer schwierigen Arbeitsmarktlage steigt die Zahl der Immatrikulationen in Sprach-, Kultur- und Sozialwissenschaften von Jahr zu Jahr stetig weiter. Viele Studienanfänger sind sich dabei bewusst, dass es schwierig für sie wird, später ein berufliches Äquivalent für Ihre Ausbildung zu finden. Der Begeisterung und dem Interesse für ihr Fach tun diese Aussichten anfangs keinen Abbruch. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Arbeit vollziehen jedoch einen Wandel, den man nicht ignorieren darf, wenn man später den beruflichen Einstieg finden will.

Die Probleme erkennen

Zuerst die negativen Aspekte: Im Gegensatz zu den vergangenen Jahrzehnten  sehen sich heute nahezu alle Disziplinen mit zwei determinierenden Fragen konfrontiert: Welchen Nutzwert haben sie für die Gesellschaft, was geben sie zurück? Wodurch wird dieser Nutzwert mess- und damit beweisbar? Wie auch immer man diese Entwicklung bewerten mag, auf Sie einstellen muss man sich leider trotzdem. Geisteswissenschaftler sollten sich dabei zwei Probleme bewusst machen:
1. Exzellenzinitiativen und der Hochschulpakt 2020, welcher zuletzt am 4. Juni verlängert wurde, sind primär auf die Natur- und Ingenieurswissenschaften zugeschnitten. Sozial- und Geisteswissenschaften bleiben häufig auf der Strecke, da sie wenig Bedarf an kostspieligen Zubehör und spezialisierter Ausrüstung haben und meist nur Geld für größere fachliche Projekte oder Mitarbeiterstellen brauchen. Da beides weniger der Spezialisierung und “Exzellenz” als vielmehr dem laufenden Unibetrieb zugute kommt, werden hier entsprechend weniger Gelder bereit gestellt. Damit einher geht das (Dauer-)Problem, dass trotz steigender Studentenzahl nach wie vor zu wenig neue Lehrkräfte eingestellt werden.
2. Auch nach Jahren des Missstandes haben viele Professoren und Lehrbeauftragte keine Konsequenzen gezogen und verharren auch nach der Umstellung auf Bachelor und Master bei relativ starren Inhalten und Lehrstrukturen mit wenig Praxisbezug. Das bedeutet konkret, dass viele Lehrpläne weiterhin den Lehrerberuf oder eine universitäre Karriere zum Ziel haben, aber den Studenten neben dem wissenschaftlichen Arbeiten nicht beigebracht wird, aus Ihren Fähigkeiten Kapital zu schlagen und sich zu vermarkten. Daran ändern leider meistens auch die in Modulform angebotenen Schlüsselqualifikationen nicht viel. Dass es jedoch viele Bereiche gibt, für die Geisteswissenschaftler geradezu prädestiniert sind und auch immer mehr Unternehmen entdecken, dass es neben Ingenieuren außerdem andere Kräfte für den reibungslosen Ablauf im Betrieb braucht, sollte für jeden zum Leitgedanken werden.

Sich die eigenen Stärken bewusst machen

Nicht selten ist die “gefühlte” berufliche Perspektive deutlich schlechter als die Realität, da sich viele Absolventen Ihre Fähigkeiten zuwenig verdeutlichen und daraus Selbstvertrauen ziehen. Laut dem Fischer Weltalmanach von 2008 sind in Deutschland 71,9 Prozent der deutschen Arbeitnehmer im tertiären Sektor beschäftigt, sprich im weitesten Sinne  als Dienstleister tätig. Die beiden Hauptfähigkeiten, welche hier grundsätzlich benötigt und auch in jeder zweiten Stellenanzeige gefordert werden, sind eine überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift und die Fähigkeit zu eigenständigen, zielgerichteten Arbeiten. Genau diese beiden Fertigkeiten bekommen nahezu alle Geisteswissenschaftler fast zwangläufig mit, da sie sich mehr als alle anderen regelmäßig bei Vorträgen oder Gruppenarbeiten innerhalb eines festgelegten Zeitraums in vorgegebene Themen einarbeiten, diese präsentieren und in Diskussionen verteidigen müssen. Dies mag auf den ersten Blick furchtbar trivial klingen. Aber wer schon einmal erlebt hat, wie schwer es vielen Jobsuchenden fällt, allein ein ordentliches Bewerbungsschreiben aufzusetzen und ein paar klare Aussagen über sich im Bewerbungsgespräch zu treffen (geschweige denn, später Ideen richtig zu präsentieren, die Kommunikation im Unternehmen und mit den Kollegen zu fördern, Arbeitsabläufe einzuschätzen oder andere Menschen zu führen) weiß, wie wichtig diese Fertigkeiten sind. In vielen Fachbereichen sind zudem überfüllte Seminare, fehlende Literatur für Hausarbeiten und mangelnde Betreuung durch den Massenbetrieb ein Dauerzustand. Entsprechend stark wird hier also das Organisationstalent geformt und gefördert. Die Fähigkeit, mit Stress umzugehen und sich auf ständig wechselnde Umstände einzustellen, ist sowieso fast schon Gemeingut. Viele Studenten absolvieren zudem während ihrer Studienzeit mehrere Praktika und sind als Generalisten fähig und willens, sich schnell in vorher weitestgehend unbekannte und komplexe Sachverhalte einzuarbeiten. Dann wären da noch die “Spezialfähigkeiten”: Historiker und Soziologen sind meistens sehr gut in der methodischen Recherche und besitzen die Fähigkeit, vernetzt zu denken und ein Problem von mehreren Seiten dezidiert zu analysieren. Linguisten haben eine enorm hohe Fremdsprachenkompetenz, welche im Zuge der Globalisierung sehr gefragt ist, wenn man sich beispielsweise auf asiatische Sprachen verlegt. Kulturwissenschaftler wiederum kennen sich gut mit den Eigenarten und Bräuchen außereuropäischer Nationen und Bevölkerungen aus und wissen entsprechend, wie sie sich gegenüber arabischen oder chinesischen Geschäftspartnern zu verhalten haben, ohne ins Fettnäpfchen zu treten. An nützlichen Eigenschaften mangelt es den Absolventen also nicht.

Die Chancen nutzen

Das Hauptproblem für die Jobsuche liegt nicht im Bereich der im Studium erworbenen Fähigkeiten, sondern ergibt sich aus der inhaltlich bedingten Ferne des Studiums zur Berufswelt. Allerdings können mangelnde Fachkenntnisse oft auch “on the job” antrainiert werden. Dies wird beispielsweise im angelsächsischen Raum schon länger praktiziert, da in vielen Bereichen die oben aufgeführten “Soft Skills” und Fertigkeiten höher im Kurs stehen als fundiertes, aber blutarmes Detailwissen. Geisteswissenschaftler sollten daher die “Not”, sprich den Mangel an vorgezeichneten Karrierewegen, als “Tugend” begreifen. Denn während es für Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieure häufig vorgefertigte “Karriere-Blue-Prints” gibt, steht dem Geisteswissenschaftler als professionellem Quereinsteigern eine größere Auswahl beruflicher Betätigungsfelder offen. Wichtig ist hier, sich beizeiten klar zu werden, wohin die Reise gehen könnte, entsprechende Kontakte zu knüpfen und Praktika zu absolvieren. Ein fast schon traditioneller Anlaufpunkt für viele Absolventen ist die Medienbranche. Ob nun bei Zeitungen, Fernsehen, Werbung oder im PR-Bereich: Die Anzahl der Bewerber übersteigt die vorhandenen Stellen oft um ein vielfaches. Bei der hohen Vielfalt an Möglichkeiten und der großen Konkurrenz reicht es deshalb nicht aus, nur “irgendwas mit Medien” machen zu wollen. Die Absolventen sollten im Gegenteil sehr zielgerichtet auf den Bereich, der sie am meisten interessiert, hinarbeiten. Wer nur eine eher vage Vorstellung besitzt und nicht wirklich dafür brennt, ist in anderen Bereichen besser aufgehoben. Die Kulturwirtschaft beispielsweise erzeugt mit einer jährlichen Wertschöpfung von ca. 35 Milliarden Euro mehr als die Softwareindustrie. Verlage, Agenturen, Theater, Galerien oder Museen, um nur einige zu nennen, bieten also für sich schon ein weites Feld. Auch in Unternehmen  werden in Bereichen wie Personalwesen oder Projektmanagement neben Betriebswirten immer öfter Geisteswissenschaftler gesucht. Das Schlüsselwort lautet hier Initiativbewerbung, da die wenigsten Stellen direkt für Soziologen oder Kulturwissenschaftler ausgeschrieben sind. Wer seine Studienzeit genutzt hat, um ein bis zwei namhafte Praktika zu absolvieren, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und zudem passable Noten zu schreiben, wird dabei auch nicht auf verschlossene Türen stoßen. Laut der letzten Studie des Hochschulinformationssystems sind nämlich nur 5 Prozent der Absolventen 12 Monate nach Beendigung ihres Studiums arbeitslos. Von promovierten Taxifahrern kann hier also keine Rede sein. Auf eine Sache muss man sich jedoch bei der Wahl eines solchen Studiums einstellen: Die Einstiegsgehälter sind im Durchschnitt um einiges niedriger als bei Wirtschaftswissenschaftlern oder Ingenieuren. Der Spaß am Studium und die berufliche Zufriedenheit aber meistens nicht.

Posted in Bewerbungsratgeber A-Z, News & TermineComments (10)

Trainee-Programme nehmen an Bedeutung zu

Tags: Karriere-Start, Studie, Trainee Programme, Wirtschaftswissenschaftler

Trainee-Programme nehmen an Bedeutung zu

Posted on 10 Juni 2009


interns

Laut der neuen Studie “Trainee-Programme für Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland” der Universität Bern gewinnen Trainee-Programme künftig noch mehr an Bedeutung. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass es keinen Trend zur Verkürzung der Programme gibt, sondern diese offensichtlich zahlreicher und länger werden. Für die Studie wurde eine Befragung unter 73 Unternehmen gestartet, die in Deutschland Trainee-Programme anbieten.

Von den befragten Unternehmen gaben etwa 62 Prozent an, dass Trainee-Programme ihrer Meinung nach künftig noch an Relevanz zulegen. Im Vergleich zu 2001, als die Traineephase durchschnittlich bei annähernd 14 Monaten lag, gaben die Unternehmen diesmal überwiegend einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten an. Die Gesamtspannweite erstreckte sich unter den Befragten über 6 bis hin zu 36 Monate. Von einem Trend zur Verkürzung kann also nicht gesprochen werden. Die Mehrzahl der Unternehmen erklärte zudem, dass Hauptmerkmal ihres Trainee-Programms sei die praktische Arbeit und das Prinzip “Learning by Doing”. Weiterhin hat laut der Studie die Integration von Auslandsaufenthalten beträchtlich an Bedeutung gewonnen. Lag im Jahr 2001 die Quote der Auslandsaufenthalte von Trainees bei nur etwa 43 Prozent, ist dieser Wert bei den befragten Unternehmen mittlerweile auf rund 65 Prozent gestiegen.

In die Untersuchung involviert wurden Unternehmen der Branchen Banken, Handel und Verkehr, IT, Industrie, Versicherungen und weitere Dienstleistungsunternehmen, deren Programme sich hauptsächlich an Absolventen der Volks- oder Betriebswirtschaftslehre richteten. Fazit: Das alte Klischee “Wer nichts wird, wird Wirt.” scheint wieder einmal entkräftet zu sein.

Quelle: Staufenbiel

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Studie belegt gute Einstiegs- Chancen für bayerische Studenten

Tags: Bayerisches Absolventenpanel, Berufseinstieg, Berufserfolg, Karriere-Start

Studie belegt gute Einstiegs- Chancen für bayerische Studenten

Posted on 02 Juni 2009


studie

Das Bayerische Institut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) legt mit dem “Bayerischen Absolventenpanel” (BAP) eine aktuelle Studie vor, die den Übergang von Hochschulabsolventen in den Arbeitsmarkt untersucht. Das Ergebnis ist positiv: über 80 Prozent der Ingenieure und Naturwissenschaftler sowie etwa 70 Prozent der Kultur- und Sozialwissenschaftler schafften innerhalb der ersten zwölf Monaten nach Beendigung ihres Studiums in Bayern den Berufseinstieg.

Die Studie umfasst neben einer umfangreichen Analyse der Studienbedingungen und der Dauer bis zur Aufnahme der ersten Beschäftigung auch eine Untersuchung der Attribute des neuen Berufs. Hierzu zählen die vertragliche Gestaltung, das Einkommen, die Angemessenheit der Beschäftigung sowie die berufliche Zufriedenheit insgesamt. So erhielten Absolventen der Ingenieurswissenschaften mit 55 Prozent den höchsten Anteil an unbefristeten Stellenzusagen direkt nach dem Studium und gehören zu den Spitzenverdienern, während sich Mathematiker und Naturwissenschaftler mit Ihrer Tätigkeit am zufriedensten zeigten. Im Gegensatz dazu empfanden nur 50 bis 70 Prozent der Geistes- und Sozialwissenschaftler ihre Tätigkeit als erfüllend, das Einkommen wird nur von einem knappen Drittel als angemessen eingeschätzt. Praktika nach Studienende sind in den Sprach-, Kultur- und Sozialwissenschaften zudem am weitesten verbreitet, da hier die Studieninhalte einen schwächeren Berufsbezug aufweisen. Sie betreffen aber maximal jeden sechsten Absolventen und sind vorteilhafter für den Berufseinstieg als Minijobs oder Phasen von Inaktivität.

Das BAP wurde auf Basis einer repräsentativen und langfristig angelegten Befragung im gesamten Landesgebiet ermittelt, an der alle (Fach-)Hochschulen mitwirkten. Aktuell befragt wurden hierbei Absolventen des Jahrgangs 2004. Ziel des Langzeitprojektes ist, ausgewählte Absolventenjahrgänge zu mehreren festgelegten Zeitpunkten zu befragen, um ein genaues Bild von Berufseinstieg und Karriereweg zu erhalten und so einen Vergleich herstellen zu können. Unterm Strich kommt dabei ein positives Zeugnis heraus: der Hochschulabschluss lohnt sich für den Einzelnen, die Einkommensvorteile gegenüber einer Berufsausbildung betragen je nach Studienfach bis zu 12 Prozent mehr im gesamten Erwerbsleben.

Quelle: Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF)

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Die Online- Reputation: Für einen guten Ruf im Web

Tags: Bewerbungsratgeber, Karriere-Start, Online-Reputation, Social Network, Webpräsenz

Die Online- Reputation: Für einen guten Ruf im Web

Posted on 28 Mai 2009


spuren

Sie sind ebenso bekannt wie beliebt: “social networks” wie studiVZ, Facebook oder Xing, “social-media-communitys” wie Youtube oder FlickR und Blogs wie Twitter werden von immer mehr Menschen genutzt, um sich virtuell mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Wer sich hier gut in Szene zu setzen weiß, verbessert auch deutlich seine Chancen während der Jobsuche. Denn immer mehr Personaler nehmen ihre Bewerber im Zeitalter von Web 2.0 online unter die Lupe. Damit hat sich schon für so manchen die Webpräsenz als Karriere-Killer entpuppt. Wenn Ihr nicht unter die Räder kommen sondern Euch sogar Vorteile verschaffen wollt, solltet Ihr also regelmäßig Eure Online-Reputation prüfen und bestehende Profile pflegen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. PRAKTIKUMSFUEHRER.de hat für Euch recherchiert und eine kleine Liste mit Ideen zusammen getragen.

1. Überwacht regelmäßig Eure Spuren im Web. Mit Suchdiensten wie Google, Yahoo oder Yasni findet Ihr vorhandene Informationen über Euch beziehungsweise andere Personen Eures Namens. Mit Technoratie oder der Google Blog-Suche könnt Ihr zusätzlich die Blogosphäre abgrasen. Somit habt Ihr einen Überblick, welche Informationen über Euch Personaler finden würden, und seit in der Lage, auf entsprechende Fragen bei Vorstellungsgesprächen zu reagieren.

2. Wenn Ihr Eure Reputation verbessern wollt, dann erstellt Profile mit Eurem korrekten Namen in verschiedenen “social networks” und baut diese gezielt nach unterschiedlichen Kriterien auf. Xing eignet sich beispielsweise hervorragend zur Erstellung eines “Geschäftsprofils”, bei dem Ihr, gepaart mit einem guten Foto sowie einem möglichst vollständigen Lebenslauf, alle bisherigen Erfolge und positiven Eigenschaften in den Fokus rücken könnt. Auf Facebook oder MySpace könnt Ihr hingegen all Eure positiven Charakteristika als Privatpersonen herausstellen und Suchmaschinen erlauben, diese zu indizieren.

3. Versucht, alle diejenigen Online-Profile zusammen zu bringen, von denen Ihr wollt, dass sie gefunden werden. Eine Möglichkeit hierfür wäre beispielsweise, dass Ihr Euch eine Domain mit Eurem Namen in der URL sichert und dort alle erwünschten Beiträge oder Profile verlinkt. Diese gehört dann bei Suchabfragen zu den ersten Einträgen und sorgt dafür, das Personaler gleich die “richtigen” Infos über Euch bekommen.

4. Nutzt für alle Profile und Einträge, von denen Ihr wollt, dass sie Privatsache bleiben, grundsätzlich eine andere Identität. Dies gilt neben Foren und Blogs auch für “social networks”, deren Privatsphärenschutz nach einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts teilweise einiges zu wünschen übrig lässt. Auch wenn Ihr Euer Profil vielleicht schon nur noch für Freunde sichtbar haltet, schützt Euch Anonymität trotzdem am meisten.

5. Pflegt alle Profile, die Ihr als Aushängeschild benutzt. Das bedeutet sowohl die regelmäßige Aktualisierung Eurer Kontaktdaten als auch, dass Ihr wichtige Nachrichten lest und erreichbar seit.

6. Falls Ihr im Web ältere unliebsame Einträge findet oder wenn jemand unter Eurem Namen Schindluder betreibt, lohnt sich der Kontakt mit dem verantwortlichen Webmaster oder dem Hoster, um diese Einträge wieder zu entfernen. Wer sein Anliegen freundlich darlegt und gut begründet, stößt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein offenes Ohr. Eine Erwähnung der Datenschutzrechte kann diesen Vorgang unterstützen, immerhin sind viele Betreiber auf ihren Ruf bedacht. Wenn das alles nicht hilft, dann nehmt Euch die Zeit und verfasst in dem betreffenden Medium eine Gegendarstellung, um Euren Ruf wieder gerade zu rücken. Rechtliche Schritte sind nur selten sinnvoll, da Aufwand und Nutzen meistens in keinem lohnenswerten Verhältnis stehen.

Zum Schluss gilt die alte Binsenweisheit: Überlegt Euch von vorneherein, welche Informationen beruflicher oder privater Natur überhaupt ihren Weg ins Internet finden müssen.

Diskutiert mit!

Haben sich Eure Online-Profile schon einmal negativ auf eine Bewerbung ausgewirkt? Sperrt Ihr Eure Profile oder habt Ihr nichts zu verbergen? Versucht Ihr, eure Webpräsenz gezielt in der Bewerbungsphase einzusetzen? Helfen Euch unsere Tipps dabei? Erzählt uns von Euren Erfahrungen!

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Karriere-Start in Ravensburg

Tags: DreiländerEck, Ferchau engineering GmbH, Karriere-Start, Norma Lebensmittelbetriebe GmbH & Co. KG, Ravensburg

Karriere-Start in Ravensburg

Posted on 07 April 2009


2

Studenten und Absolventen, die sich für einen Berufseinstieg im sogenannten “DreiländerEck” interessieren, sollten sich den 6. Mai 2009 merken. Denn an diesem Tag findet bereits zum dritten Mal die “Karriere-Start” für Studenten, Hochschulabsolventen und Young Professionals statt. Von 10 bis 16 Uhr öffnet dafür die Ravensburger Oberschwabenhalle ihre Türen. Zu den Ausstellern zählen in erster Linie bekannte regionale Unternehmen wie zum Beispiel die Ferchau Engineering GmbH oder die Norma Lebensmittelbetriebe GmbH & Co. KG. Die Besucher der Veranstaltung haben dabei die Möglichkeit, gezielt auf Unternehmen zuzugehen, um sich über Praktika, Diplomarbeitsthemen, Aus- und Fortbildungen oder mögliche Berufseinstiege zu erkundigen. Die Messe ist kostenlos. Weitere Informationen findet Ihr hier.

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