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Tag Archive | "Daimler AG"

Richtig bewerben, aber wie?

Tags: Bewerbungsratgeber, Daimler AG, Deutsche Bahn AG, Ferrostaal AG, online bewerben, Online-Bewerbung, Richtig bewerben

Richtig bewerben, aber wie?

Posted on 30 August 2010


richtig bewerbenBei einem der führenden deutschen Großunternehmen arbeiten, davon träumen viele. Doch der Weg dahin ist weit. Ein Großunternehmen bietet zwar deutlich mehr Chancen, eine Stelle zu bekommen als kleinere Unternehmen, doch das große Angebot wird durch eine ebenso hohe Nachfrage schnell wieder kompensiert. Um dem Traum dennoch ein Stück näher zu rücken, kommt es vor allem auf eine professionelle Bewerbung an. Doch was bedeutet heute eigentlich „richtig bewerben“?

Hört man sich bei den Recruitern der deutschen Großunternehmen um, fällt schnell auf, dass sich in den letzten Jahren einiges getan hat auf dem Bewerbermarkt. Steckte die Online-Bewerbung Anfang 2000 noch in den Kinderschuhen, hat sie sich heute zu einem ausgereiften Konzept entwickelt, das drauf und dran ist, der postalischen Bewerbung endgültig den Rang abzulaufen. Die Gründe dafür sind vielseitig. Auf der einen Seite ist es die steigende Attraktivität der Großunternehmen, die mehr und mehr zur Marke werden und ihr verstaubtes, anonymes Image verlieren. Auf der anderen Seite sind es aber auch die operativen Vorteile einer Online-Bewerbung, die den Bewerbungsprozess auf der Unternehmens- und auf der Bewerberseite erleichtern.


Die richtige Methode macht’s

Zuerst einmal sollte festgehalten werden, was man in Großunternehmen eigentlich unter einer Online-Bewerbung versteht. Um es mit den Worten des berühmten Schriftstellers Theodor Fontane zu sagen: Online-Bewerbungen sind ein weites Feld. Denn „online“ bedeutet lediglich, dass die Bewerbung nicht per Post an das Unternehmen gelangt, sondern über das Internet. Dies geschieht entweder über eine eMail oder über ein speziell vom Unternehmen angefertigtes Formular, das in den meisten Fällen direkt auf der Karriereseite der Unternehmenshomepage zu finden ist.

Dabei sei es jedoch nicht egal, auf welche Weise man sich online bewirbt, da nicht jede der Methoden gleichermaßen zum Erfolg führen kann, meint David Will, Leiter des Trainee-Programms und der Hochschulkontakte bei der Ferrostaal AG. Faktisch liege das Unternehmen momentan bei 95% Online-Bewerbungen. Man müsse jedoch beachten, dass es sich hierbei um die Bewerbungen handelt, die über das Karriereportal „Ferrostaal Jobworld“ direkt an das Unternehmen gesendet wurden. Kurze, selbsterklärende Eingabemasken und die Möglichkeit, aussagekräftige Anlagen, wie Lebenslauf oder sonstige Zeugnisse, hochzuladen, sind die wesentlichen Bestandteile dieser Methode, sich elektronisch zu bewerben.

Hingegen seien initiative eMail-Bewerbungen für das Unternehmen nicht zielführend. Der Grund dafür ist das umständliche Handling dieser Art der Online-Bewerbung. So werde beispielsweise ein Großteil der eMail-Bewerbungen an die zentrale Mail-Adresse des Unternehmens gesendet und nicht an die dafür zuständige Personalabteilung. Die Folgen: Bis die Bewerbung beim richtigen Ansprechpartner angekommen ist, wird sie von zahlreichen anderen Personen geöffnet. Für den Bewerber bedeutet das vor allem ein Defizit des Datenschutzes. Außerdem verlängert sich die Wartezeit auf ein Feedback seitens des Unternehmens enorm.

Letztlich, meint Will, seien eMail-Bewerbungen nichts anderes als herkömmliche Bewerbungen, nur elektronisch zugesendet. Der überwiegende Teil der Großunternehmen arbeitet jedoch mit sogenannten Bewerber-Management-Systemen. Diese registrieren automatisch jeden Bewerber, der das vorgefertigte Bewerbungsformular online ausgefüllt und die entsprechenden Anlagen hochgeladen hat. So wird von jedem Bewerber ein Profil erstellt, auf das auch jeder Personaler im Unternehmen Zugriff hat.

Bei postalischen oder eMail-Bewerbungen ist der Aufwand wesentlich höher. Ob der Kandidat seine Bewerbung nun per Post oder eMail ins Unternehmen sendet, sei, laut Will, egal. In beiden Fällen müssten die Bewerbungen erst eingescannt und per Hand ein Profil des Bewerbers erstellt werden. Für die Unternehmen sei das sehr umständlich, da seit der Umstellung auf Online-Bewerbungen alle Daten digitalisiert werden, so Will.


Twin-Win – eine Neuerung, von der Unternehmen und Bewerber gleichermaßen profitieren

Durch das neue elektronische Bewerber-Management stapeln sich also keine Aktenordner voller Bewerbungen mehr auf den Schreibtischen der Personaler, sondern alles wird mithilfe eines Systems digital gespeichert. Digitalisierung, auch für Dirk Clemens, Leiter Recruiting Services bei der Daimler AG, ganz klar der größte Vorteil des neuen Bewerbungsverfahrens. Keine Bewerbung gehe mehr verloren, die Prozesse liefen generell schneller und effizienter. Wie in anderen Großunternehmen laufen auch bei der Daimler AG mittlerweile alle Bewerbungsverfahren über die Career-Plattform des Unternehmens. Eine Online-Plattform, auf der sich Bewerber über die aktuellen Stellenausschreibungen informieren können. Über eine Eingabemaske haben sie die Möglichkeit, sich direkt für die Stelle zu bewerben. Oder sie nutzen den Benachrichtigungsservice von Daimler, bei dem die Interessenten automatisch über neue Stellen informiert werden, die zum gewünschten Tätigkeitsfeld passen.

Doch die Umstellung auf Online-Bewerbungen bringt nicht nur den Unternehmen weitreichende Vorteile. Das bei Daimler Anfang 2000 eingeführte Bewerber-Management-System bedeute genauso für die Bewerber einen enormen Fortschritt, so Clemens. Durch den digitalen Zugriff der Personaler auf jede einzelne Bewerbung, die im System verzeichnet ist, würden sich auch die Chancen der Bewerber auf eine Stelle im Unternehmen erhöhen. Suchkriterien und Filterfunktionen erleichtern den Personalverantwortlichen die Suche nach passenden Kandidaten. Es könne sogar passieren, dass Bewerber gefunden werden, die sich ursprünglich auf eine andere Stelle beworben haben, aber dennoch zum Anforderungsprofil passen, erklärt Clemens.

Letztlich kann man von einer Win-Win-Situation für beide Seiten sprechen, meint David Will von der Ferrostaal AG. Sowohl Bewerber als auch Unternehmen haben mit Online-Bewerbungen einen geringeren Kostenaufwand, können schneller kommunizieren und die Bearbeitungszeit der einzelnen Bewerbungen hat sich um ein Wesentliches verkürzt. Man kann davon ausgehen, dass beinahe jedes deutsche Großunternehmen mittlerweile auf Online-Bewerbungen umgestiegen ist und mit solch einem Bewerber-Management-System arbeitet. Doch wie weit dieser Prozess entwickelt ist und welche Bewerbungsmethoden schlussendlich erwünscht sind, liegt beim Unternehmen selbst. Deswegen sollte sich jeder Bewerber vorher über die genauen Gegebenheiten des Unternehmens informieren. Und dafür reicht meist schon ein Blick auf die Unternehmenshomepage.


Individualität wahren

Vorgefertigte Online-Formulare, über die man sich mit wenigen Klicks auf die Traumstelle bewerben kann, das klingt einfacher als es ist. Denn Individualität ist ein wesentliches Element einer Bewerbung, das auch bei Online-Bewerbungen weiterhin bewahrt werden sollte. Besonders deutlich wird das bei Anschreiben oder Motivationsschreiben, die die Bewerber entweder als Freitext direkt in die Formulare einfügen oder als Anlage hochladen können. Leider verführe das Internet oft dazu, dass gleiche Anschreiben an mehrere Unternehmen gleichzeitig geschickt werden, erklärt David Will von Ferrostaal. Dabei komme es doch gerade bei selbst geschriebenen Texten darauf an, seine Persönlichkeit zu präsentieren und einen Bezug zu den Anforderungen der Stellenausschreibung herzustellen.

Der gleichen Meinung ist auch Katrin Sünderhauf, Teamleiterin Operatives Personalmarketing und Recruiting bei der Deutschen Bahn. Besonders bei der Formulierung von Freitexten, wie es in Anschreiben oder Motivationsschreiben der Fall ist, sollte sich jeder Bewerber die Frage stellen: Was möchte ich und worauf bewerbe ich mich? Nur so könne man als Personaler entscheiden, ob der Kandidat zur Stelle passt oder nicht. Dennoch, fügt Sünderhauf hinzu, komme es immer noch in erster Linie auf die Qualifikation des Bewerbers an. Und in diesem Punkt sind sich alle Personaler einig: Passt jemand zur Stelle und erfüllt deren Anforderungsprofil, sei es egal, ob es sich dabei um eine postalische oder um eine Online-Bewerbung handelt.

Dennoch ist die rasante Entwicklung der Online-Bewerbung nicht zu leugnen. In einigen Jahren, meint Katrin Sünderhauf, werden immer mehr Unternehmen komplett auf das Online-Bewerbungsverfahren umgestiegen sein, auch kleinere Unternehmen. Berührungsängste gebe es aber kaum noch mit der neuen Bewerbungsmethode, vor allem unter den jüngeren Bewerbern. So ist der Anteil der Online-Bewerbungen bei Praktikanten und Absolventen um ein Vielfaches höher als bei den Professionals. Nicht zuletzt, weil die heranwachsende Generation wie keine andere mit dem Internet vertraut sei, so die Recruiter. Deswegen sei es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis Online-Bewerbungen die herkömmlichen Bewerbungsverfahren vollständig abgelöst haben.

Posted in Bewerbungsratgeber A-Z, Richtig bewerbenComments (2)

Daimler hat das beste Praktikumsprogramm

Tags: Bestes Praktikumsprogramm 2009, Daimler AG, Daimler Student Partnership, Universum Awards

Daimler hat das beste Praktikumsprogramm

Posted on 20 Mai 2009


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Im feierlichen Rahmen der Berliner Universum Awards zeichnete Praktika.de gestern das Praktikumsprogramm der Daimler AG als “bestes Praktikumsprogramm 2009″ aus. Das “Daimler Student Partnership” richtet sich an Studierende technischer und kaufmännischer Studiengänge mit einer Reststudiendauer von ca. zwei Jahren. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Förderung und Entwicklung der Teilnehmer. Ziel ist es, die Teilnehmer frühzeitig an das Unternehmen zu binden und nach Studienende für einen Direkteinstieg oder für das Nachwuchsprogramm CAReer zu gewinnen. Das Programm überzeugte PRAKTIKA besonders durch seine große Bandbreite an Einstiegsprogrammen, eine exzellente Betreuung der Praktikanten sowie vielseitige Entwicklungs- und Übernahmemöglichkeiten im Unternehmen. “Wir freuen uns sehr über den Preis. Er bestätigt, dass wir mit unserem Ansatz, junge Leute schon während des Studiums individuell zu fördern und an uns zu binden, richtig liegen”, sagte Dirk Clemens, Leiter Recruiting Services bei Daimler.

Auf dem Event der Universum Communications fanden sich in diesem Jahr über 100 Personaler der größten Unternehmen in ganz Deutschland ein. Beim abendlichen Gala Dinner wurden mit den Titeln “Student of the Year 2009″, “Bestes Praktikumsprogramm 2009″ und “Beste Hochschule 2009″ gleich drei Auszeichnungen im feierlichen Rahmen verliehen. In der folgenden Bildergalerie haben Sie die Möglichkeit, sich einen Eindruck von dem Event zu machen.

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Fotos: Norman Fischer

Weitere Meldungen zu diesem Thema:

Daimler
Fair News

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Daimler?

Tags: Bewerbungsratgeber, Bewerbungstipps Daimler, Daimler, Daimler AG, Karriere, Personaler, Personaler-Interview, Praktikanten, Praktikum, Praktikumsfuehrer.de, PRAKTIKUMSFÜHRER, Recruiting, Rekruter, Wie bewerbe ich mich am besten bei Daimler

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Daimler?

Posted on 27 März 2009


PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?
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Heute im Interview: Maria Riolo, Leiterin Nachwuchsgewinnung und –förderung bei Daimler

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Riolo: In Deutschland haben wir bereits vor Jahren den Prozess von der Papierbewerbung umgestellt auf online. Darüber hinaus können die Bewerber auch Ihre Unterlagen per E-Mail einsenden. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Bewerbung an einen unserer vielen internationalen Standorte geht. Ob es sich um eine Initiativbewerbung oder um eine konkret ausgeschriebene Stelle handelt, auf jeden Fall bevorzugen wir die online Bewerbung über unsere Karrierewebsite oder per E-Mail.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sicher stapeln sich auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Riolo: Bei einer interessanten Bewerbung erkenne ich, dass der oder die Bewerberin sich mit unserem Unternehmen und mit der Stelle wirklich auseinander gesetzt hat. In der Regel entnehme ich diese Informationen dem Anschreiben. Die erste Seite sollte mir gleich Auskunft darüber geben, warum diese Person für Daimler arbeiten möchte und wieso er oder sie diese Stelle so interessant findet und natürlich auch, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Stelle mitgebracht werden. Aus dem Lebenslauf und den weiteren Dokumenten wie Zeugnisse und Bescheinigungen sollten die Studienrichtung und Schwerpunkte, eventuelle Praxiserfahrungen und auch Interessen klar hervorgehen. Wenn mir die Unterlagen diese Informationen glaubhaft und authentisch vermitteln, dann ist es für mich eine interessante Bewerbung.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Das Thema Finanzkrise ist momentan in aller Munde. Müssen sich Absolventen bei Ihnen für 2009 auf eine verschärfte Bewerber-Auswahl einstellen?

Riolo: Unsere Einstellkriterien gelten unabhängig von der Marktsituation. Wir bei Daimler suchen “Right Potentials”. Darunter verstehen wir neben einer bestmöglichen Passung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen mit den Anforderungen einer konkreten Aufgabe auch, dass Bewerber und Bewerberinnen sich mit unseren Unternehmenswerten identifizieren können: Begeisterung, Disziplin, Integrität und Respekt prägen unsere Zusammenarbeit und sind uns deshalb auch wichtig bei der Bewerber-Auswahl

PRAKTIKUMSFÜHRER: Unter Studenten kommt momentan die Frage auf, ob man mit einem Bachelor-Abschluss weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als mit einem Diplom. Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Bevorzugen Sie einen Abschluss?

Riolo: Bewerber mit einem Bachelor-Abschluss haben dieselben Einstiegschancen wie Kandidaten mit Master-Abschluss oder Diplom. Dass der Bachelor-Abschluss bei uns einen hohen Stellenwert hat, zeigt sich auch dadurch, dass wir selbst seit Jahren duale Studiengänge anbieten, die mittlerweile zu einem vollwertigen Bachelor-Abschluss führen. Viel bedeutsamer als der erworbene Abschluss ist für uns, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich in ihren Aufgaben einbringen und sich beruflich und persönlich konstant weiterentwickeln. Hierfür bieten wir zum Beispiel über unsere Corporate Academy ein breites Spektrum an Qualifizierungsmöglichkeiten an. Wer zu Daimler kommt, entscheidet sich also nicht nur für unser Unternehmen und eine konkrete Aufgabe, sondern auch für kontinuierliches Lernen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Einstiegsmöglichkeiten bieten Sie den Absolventen?

Riolo: Auch in der aktuellen Situation bietet Daimler den Absolventen interessante Einstiegsmöglichkeiten über unser konzernweites Traineeprogramm “CAReer” an, das sich an Hochschulabsolventen und junge Berufserfahrene richtet. In CAReer werden die Trainees von Anfang an mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag für einen konkreten Zielbereich eingestellt. Hier meistern sie auch ihre ersten Monate als Trainee, um ihr Team und das Arbeitsumfeld gleich kennen lernen, bevor sie in den darauf folgenden Monaten weitere Projekteinsätze im In- und Ausland absolvieren. Trainings- und  Personalentwicklungsmaßnahmen gemeinsam mit anderen Trainees vermitteln wichtige Informationen über den Konzern und fördern gleichzeitig den frühzeitigen Aufbau von Netzwerken im gesamten Unternehmen. Unsere Nachwuchsförderung setzt aber schon viel früher an. Denn bereits während des Studiums können Studenten über Praktika, Seminar- oder Abschlussarbeit sowie über unser Studiumförderprogramm Daimler Student Partnership uns als Arbeitgeber kennen lernen. Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, um bei Daimler einzusteigen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativbewerbungen, bei denen Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Riolo:
Kreativität und Ideen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in vielen Bereichen ausdrücklich erwünscht. Bei Bewerbungsunterlagen sollte man als Bewerber darauf achten, für welche Funktion man sich bewirbt und kreative Ideen in diesen Kontext stellen. Eine Bewerbung für den Bereich Markenkommunikation kann demnach anders aufgemacht sein, als beispielsweise für den Finanzbereich. Grundsätzlich ist es immer wichtig, dass die Bewerbung klar und deutlich vermittelt, was der Bewerber kann und wo seine eigenen Stärken für die Funktion liegen. .

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (0= unwichtig, 5= sehr wichtig)

Riolo:
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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie problematisch sind für Sie Lücken im Lebenslauf des Bewerbers?

Riolo:
Sinn und Zweck einer schriftlichen Bewerbung ist es, einen realistischen Ersteindruck vom Bewerber zu erhalten. Aus diesem Grunde sollte der Bewerber Lücken erklären und hierauf beispielsweise im Lebenslauf Bezug nehmen. Oft können Bewerber Lücken mit Auslandsaufenthalten, Elternzeit, beruflicher Umorientierung oder ähnlichem erklären, was natürlich in Ordnung ist.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was sind ihrer Meinung nach die häufigsten Fehler bei Bewerbungsgesprächen?

Riolo: Auch im persönlichen Gespräch ist es wichtig, dass sich die Bewerber im Vorfeld mit dem Unternehmen, in dem sie sich bewerben, wirklich auseinander setzen und ihre Motivation für das Unternehmen und für die Stelle glaubhaft und authentisch vermitteln. Denn Ziel eines Bewerbungsgespräches ist es, sich gegenseitig kennen zu lernen und herauszufinden, ob es gegenseitig ‚”passt”.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welchen Tipp würden Sie Bewerbern generell geben?

Riolo: Mein Tipp ist: bleiben Sie auch während der Bewerbungsphase Sie selbst, denn nur so können Sie auch ein authentisches Bild von sich vermitteln. Und behalten Sie Ihr Engagement und Ihre Einsatzfreude auch nach dem Studium bei. Denn diese Eigenschaften benötigen Sie während Ihres ganzen Berufslebens hindurch. Durch Ihre Fähigkeiten, Interesse und Einsatzbereitschaft können Sie sich aktiv um Ihre eigene Weiterentwicklung kümmern. Zur Weiterentwicklung gehört auch, dass Sie Ihr Können und Wissen vorantreiben. Denn ausgelernt hat man nie.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Maria Riolo? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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“careers4engineers automotive” am 25. April in Stuttgart

Tags: careers4engineers, Daimler AG, Ferchau engineering GmbH, Robert Bosch GmbH

“careers4engineers automotive” am 25. April in Stuttgart

Posted on 12 Januar 2009


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Studenten und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge, welche sich für einen Einstieg in die Automobilindustrie interessierten, sollten sich den 25. April in ihrem Kalender markieren. Denn an diesem Tag findet die “careers4engineers automotive” in Stuttgart statt. Die Besucher können sich auf dem Event bei führenden Unternehmen der Branche über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten informieren. So auch bei der Daimler AG, der Ferchau engineering GmbH, oder der Robert Bosch GmbH. Zudem erwartet die Interessenten ein umfangreiches Programm, wie zum Beispiel eine Bewerberberatung, Workshops und Unternehmenspräsentationen. Für registrierte Bewerber ist die Teilnahme kostenlos.

Quelle:

careers4engineers.de

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