Mein Name ist Bernd Brandstätter und ich absolvierte von Oktober 2008 bis März 2009 ein Praktikum bei einer Management Beratung in England, die zu diesem Zeitpunkt ein großes Projekt für die Buckinghamshire NHS (National Health Service) durchführte.
Die Betreuung bei der Vermittlung durch das praktika.de Team war stets produktiv und letztlich auch erfolgreich, obwohl ich mit meinem Wunsch Praktikum im Consulting Bereich wahrscheinlich nicht der einfachste Klient war. Die Firma in der ich arbeitete bestand aus einem Chef und vier Consultants. Wir optimierten Prozesse in einem Krankenhausverbund. Jeder Kollege war auf seine Weise ein Experte und ich wurde sehr herzlich in das Team integriert. Mein direkter Vorgesetzter war einfach nur fantastisch, so dass wir dank vieler Blödeleien viel Spaß bei der Arbeit hatten. Die Arbeitszeiten waren zwar manchmal lang, dafür habe ich vieles gelernt. Im Umgang mit Business Software (MS Office) habe ich mich enorm verbessert. Außerdem verstehe ich nun relativ gut das klassische Management Consulting Geschäft und auch die Strukturen von staatlichen Großbetrieben.
Neben der Arbeit hat England natürlich auch noch mehr zu bieten. Die Engländer zum Beispiel. Ich erlebte sie stets offen und freundlich und den britischen Humor fand ich schon immer klasse. Da ich mit dem Auto unterwegs war (Linksverkehr ist für erfahrene Fahrer kein Problem) konnte ich sehr flexibel allerlei Orte und Freunde besuchen. London ist natürlich was ganz besonders, aber auch Aylesbury, die Stadt in der ich lebte, ist sehr nett, den sie hat diesen typischen, englischen Kleinstadtcharme. Dank der 1.000 GBP Vergütung kam ich relativ gut über die Runden (ohne Ersparnisse aufzubrauchen) und ich fand eine nette 3er WG mit zwei Engländern, mit denen ich am Wochenende öfters unterwegs war.
Alles in allem war es für mich beruflich und privat eineunvergessliche Erfahrung, die mich wohl noch lange prägen wird. Man wird einfach offener und sieht die Dinge aus mehreren Perspektiven nach einem längeren Auslandsaufenthalt.
Wir bedanken uns bei Bernd Brandstätter für seinen Bericht!

























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