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Archive | Wie bewerbe ich mich bei…

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Deloitte?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Deloitte?


Tags: Bewerbungsratgeber, Christina de Bakker, Karriere Deloitte, Wie bewerbe ich mich am besten bei Deloitte?

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

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Heute im Interview: Christina de Bakker, Leiterin Personalmarketing und Recruiting bei Deloitte.

PRAKTIKUMSFUEHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

de Bakker: Wir suchen in unseren vier Bereichen Assurance, Tax, Consulting und Corporate Finance vor allem Wirtschaftswissenschaftler mit relevanten Schwerpunkten im Studium. Daneben sind für uns auch Juristen, Ingenieure und Naturwissenschaftler mit wirtschaftlicher Ausrichtung interessant.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

de Bakker: Wir bevorzugen Online-Bewerbungen.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein K.O.- Kriterium?

de Bakker: Unübersichtlichkeit – Wir wünschen uns auf einen Blick alle wichtigen Informationen. Meist fehlt die Zeit, lange nach Antworten offen gebliebener Fragen in den Unterlagen zu suchen.
Unvollständigkeit – es ist langwierig, wenn wir noch wichtige Informationen anfordern müssen. Bei fast 30.000 Bewerbungen im Jahr hat derjenige Vorteile, der seine Unterlagen gleich komplett vorlegt.
Schlampigkeit – Ich kann mich an ein Anschreiben eines Bewerbers erinnern, indem wir mit dem Namen eines Wettbewerbers angesprochen wurden.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

de Bakker: Die Kunst ist, auf einen Blick die wesentlichen Informationen übersichtlich darzustellen. Informationen über Abschlüsse, Abschlussnoten – auch vom Abitur -, Schwerpunkte im Studium und Inhalte von Praktika sind am besten gleich im Lebenslauf aufzuführen.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen, bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

de Bakker: Da wir Online-Bewerbungen bevorzugen, rückt der kreative Teil in den Hintergrund. Eine gute Übersicht darüber, wen man vor sich hat, ziehen wir vor.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig, seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

de Bakker: Wir halten auch in einer wirtschaftlich schwächeren Phase an unserer Gehalts- und Personalpolitik fest. Die Besten haben bei uns immer eine Chance!

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

de Bakker: Es kommt nicht auf ein Kriterium allein an, sondern auf den richtigen Mix. Wegen unseres internationalen Businesses ist es wichtig, dass sich jemand gerne in einem solchen Umfeld bewegt. Entscheidend ist neben der Persönlichkeit eine ausgeprägte Lernbereitschaft. Ein Einstieg in das Beratungsbusiness ist mit lebenslangem Lernen verbunden.

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PRAKTIKUMSFUEHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

de Bakker: In der Regel werden Absolventen zu Bewerbertagen eingeladen. In strukturierten Interviews und dem Lösen einer Case Study versuchen wir uns ein umfassendes Bild von Kandidaten zu machen. Wir bieten aber auch viele Einblicke in unsere Arbeitsweise, indem sich Interessierte im Gespräch mit Young Professionals über den Berufseinstieg bei Deloitte informieren können. Wir legen viel Wert darauf, gegenseitig zu prüfen, ob wir zueinander passen. Darüber hinaus bieten wir bei unseren TAX-, ERS- und Corporate Finance Recruiting Days zu besonderen Terminen Auswahlverfahren für größere Gruppen an.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

de Bakker: Eine offene, ehrliche und spontane Art im richtigen Kontext kommt immer gut an.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

de Bakker: Es geht hier weniger um die Wünsche der Personaler. Wir suchen Mitarbeiter, die gerne Teamplayer sind und gute Communication Skills mitbringen. Denn Beratung ist ein People Business!

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Frau de Bakker? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Coca-Cola?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Coca-Cola?


Tags: Bewerbungsablauf Coca Cola, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Coca-Cola GmbH, Persoanlerinterview Coca Cola, Tanja Biber, Wie bewerbe ich mich am besten bei Coca-Cola?, Yvonne Herrmann

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

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Heute im Interview: Tanja Biber (rechts), Leiterin Personalmarketing Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG und Yvonne Herrmann (links), HR Professional, Coca-Cola GmbH

Warum ein Interview mit zwei Personalern? Ganz einfach: Coca-Cola in Deutschland – das sind zwei Unternehmen. Die Coca-Cola GmbH, verantwortlich für das Brand Marketing und die Endkonsumentenansprache und die Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG verantwortlich für die Abfüllung und den Vertrieb von Coca-Cola Markenprodukten in Deutschland.

PRAKTIKUMSFÜHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Biber: Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG bietet sowohl zahlreiche Praktikumsplätze für Studenten als auch Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen in Form von Traineeprogrammen an. Jedes Jahr mit Beginn zum Frühjahr werden Nachwuchskräfte für das 18-monatige Traineeprogramm in den Bereichen Human Resources, Marketing, Finance, Sales und Supply Chain eingestellt. Darüber hinaus werden über das Jahr verteilt auch Direkteinstiegsmöglichkeiten angeboten.

Herrmann: Bei der Coca-Cola GmbH gibt es ein Traineeprogramm für die Bereiche Marketing – 24 Monate – und Finance – 18 Monate. Darüber hinaus bieten wir zahlreiche Praktikumsplätze an. Regelmäßig Praktika-Auschreibungen erfolgen für die Bereiche Marketing (Brandmanagement, Promotions, Media & Interactive Marketing, Advertising), Finanzen, Human Resources, unsere Unternehmenskommunikation sowie die Marktforschung.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Art von Bewerbungen bevorzugen Sie?

Biber: Bewerbungen für die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG nehmen wir vorzugsweise über unsere Online-Bewerbungsformulare entgegen. Unsere Jobbörse informiert darüber hinaus stets über aktuelle Stellenangebote. Interessierte Bewerber können sich hier informieren.

Herrmann: Bewerbungen für die Coca-Cola GmbH sind über unsere Homepage einzureichen. Dort ist ein benutzerfreundliches Bewerbungsformular hinterlegt. Zeugnisse können zudem als Anlage per Upload hinzugefügt werden. Sollten einmal keine Stellenausschreibungen vorhanden sein, hat ein Interessent die Möglichkeit, ein Profil über sich zu hinterlegen. Sobald passende Stellen verfügbar sind, erhält er dann eine Benachrichtigung.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Stimmt es, dass Bewerber durch ein Motivationsschreiben positiv hervorstechen können?

Biber und Herrmann: Eine besondere Motivation, für Coca-Cola arbeiten zu wollen, ist elementar. Wichtig ist uns, zu erkennen, warum ein Bewerber gerade bei uns arbeiten möchte. Was sind Beweggründe? Warum gerade unser Unternehmen? Weshalb diese Branche, dieser Bereich? Ob man hierfür beispielsweise ein separates Schreiben verfasst oder die eigene Motivation im Anschreiben platziert, ist jedem selbst überlassen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Hand aufs Herz! Unter welchen Kriterien sortieren Sie Bewerber aus?

Biber: Natürlich sind in erster Linie die fachlichen Kriterien, erste praktische Erfahrungen sowie Begeisterungsfähigkeit und eine aus dem Anschreiben erkennbare Leidenschaft und Motivation für die Marke und das Unternehmen Coca-Cola entscheidend. Wir achten auf vollständige Informationen zur Person und zum Werdegang sowie auf ein übersichtliches Layout der Unterlagen. Es sollte nicht der Eindruck entstehen, die Bewerbung sei flüchtig erstellt worden. Sehr gute Bewerbungen zeichnen sich durch einen klar erkennbaren “roten Faden” aus.

Herrmann: Dies gilt in gleichem Maße für  Bewerbungen bei der
Coca-Cola GmbH. Bei uns sind zudem Englischkenntnisse ein “Must”. Wenn es mit dem gewünschten Bereich vielleicht einmal nicht klappt,  prüfen wir natürlich auch anderweitige Einsatzmöglichkeiten.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Biber und Herrmann: In der Tat besitzen viele Kandidaten ein hohes Maß an Kreativität. Diese Bewerbungen hinterlassen auf jeden Fall einen nachhaltigen Eindruck und bleiben im Gedächtnis. Für den Bereich Marketing ist Kreativität natürlich besonders wichtig. Bei der weiteren Auswahl haben sie aber nicht automatisch Vorrang vor anderen Bewerbungen, denn Kreativität ist kein alleiniges Kriterium.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartung in diesem Bezug herunter zu schrauben?

Biber und Herrmann: Bewerber sollten sich Ihrer Fähigkeiten bewusst sein. Sie sollten ihre Qualifikationen sowie das branchenüblichen Gehaltsgefüge in Betracht ziehen. Man sollte sich nicht unter Wert verkaufen, doch gerade  beim Einstiegsgehalt berücksichtigen, dass eine Entwicklung nach oben offen bleiben muss. Das ist auch für die Motivation wichtig. Wir bieten Berufseinsteigern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dabei unterstützen wir sie auch mit entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig?

Biber und Herrmann:

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Biber und Herrmann: In Abhängigkeit von der zu besetzenden Position führen wir sowohl Einzelinterviews durch als auch eine Kombination aus Einzelinterviews mit anschließender Einladung zum Assessment-Center.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie schnell erhalten Interessenten eine Zu-oder Absage?

Biber und Herrmann: Grundsätzlich ist es natürlich im beiderseitigen Interesse, schnellstmöglich eine Entscheidung zu treffen. Da verschiedene Personen, aus der Personalabteilung, aus dem Fachbereich bis hin zum direkten Vorgesetzten am Auswahlprozess beteiligt sind, nimmt dieser dennoch eine gewisse Zeit in Anspruch.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie hoch ist die Chance einer Übernahme nach dem Praktikum?

Herrmann: Leistungsstarke Praktikanten, egal ob noch aktiv oder bereits nicht mehr bei uns im Unternehmen, weisen wir proaktiv auf unsere Ausschreibungen für Traineeprogramme hin.

Biber: Das hängt natürlich sehr stark von den Leistungen im Praktikum ab. Wenn sich jemand bewährt, wird er für zukünftige Positionen auch in Betracht gezogen.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Frau Biber oder Frau Herrmann? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… der Bayer AG?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… der Bayer AG?


Tags: Bayer AG, Dr. Dirk Pfenning, Personaler-Interview, Wie bewerbe ich mich am besten bei der Bayer AG?

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

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Heute im Interview: Dr. Dirk Pfenning, Beauftragter für Hochschulmarketing bei Bayer

PRAKTIKUMSFÜHRER:
In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Dr. Pfenning:
Schwerpunktmäßig in den Bereichen Naturwissenschaften, Pharmazie, Medizin, Ingenieurwesen (Chemie- und Verfahrenstechnik), Betriebswirtschaft, Kommunikation und Informatik. Aktuelle Ausschreibungen finden Sie hier.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Dr. Pfenning:
Ausschließlich online.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein KO-Kriterium?

Dr. Pfenning:
Falsche Angaben, insbesondere zum studentischen Status. Wir bieten Praktika überwiegend nur für eingeschriebene Studenten unter Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung an.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Dr. Pfenning:
Fachliche Passung und ggf. Erfahrung, herausragende Noten, interessante Praktika, Auslandserfahrung, Motivation

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Dr. Pfenning: Wir akzeptieren nur Online-Bewerbungen. Da, wo es vom Hintergrund des angebotenen Praktikums oder der Einstiegsposition passend ist (wie z.B. im grafischen Bereich), kann ein gestaltetes Anschreiben als Bestandteil der Online-Bewerbung Sinn machen. Da die komplette interne Bearbeitung der Bewerbungen elektronisch erfolgt, sollte auf aufwändige Dateien verzichtet werden.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Dr. Pfenning: Praktika bei Bayer sollen praktische Kenntnisse und Erfahrungen vermitteln, die der Erreichung des Studienzweckes förderlich sind. Daher gibt es kein Gehalt, sondern eine Aufwandsentschädigung. Diese ist auch in der aktuellen Situation unverändert. Außerdem bieten wir für Absolventen nur dann Praktika, wenn sie im Anschluss an das Studium zum Berufseinstieg unerlässlich sind (z.B.: praktisches Jahr für Pharmazeuten). Neben den Praktika bieten wir aber auch Werkstudententätigkeiten an, die entsprechend nach Tarif bezahlt werden. Berufseinsteiger mit Studienabschluss werden gemäß Manteltarifvertrag für akademisch gebildete Angestellte in der chemischen Industrie vergütet, hinzu kommt  ein vom Unternehmenserfolg abhängiger variabler Bonus. Dabei spielen die ökonomischen Rahmenbedingungen eine wesentliche Rolle.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Dr. Pfenning:

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PRAKTIKUMSFÜHRER:
Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Dr. Pfenning: Für Praktika finden Telefoninterviews sowie individuelle Gespräche statt. Für einen Berufseinstieg gibt es bei Natur- und Ingenieurwissenschaftlern/innen individuelle Gesprächstage, bei Betriebswirten und Informatikern werden neben Einstellgesprächen auch Assessment-Center eingesetzt.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

Dr. Pfenning: Exzellente Kommunikationsfähigkeiten unter anderem überzeugende Argumentation,  Begeisterung für das zu bearbeitende Thema

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

Dr. Pfenning: Innovativ, kommunikativ und vielseitig interessiert sowie teamfähig.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Dr. Pfenning? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Oliver Wyman?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Oliver Wyman?


Tags: Bewerbungsratgeber, Einstieg bei Oliver Wyman, Personaler-Interview Karen Brandt, Wie bewerbe ich mich am besten bei Oliver Wyman

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PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

Heute im Interview: Karen Brandt, Talent Managerin bei oliverwyman.com

PRAKTIKUMSFÜHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Brandt: Bei Oliver Wyman sind Einsteiger aus verschiedenen Fachrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gefragt. Da wir Wert auf einen guten Mix in unseren Teams legen, suchen wir Studenten und Absolventen aller Fachrichtungen, speziell Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure und Naturwissenschaftler.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Brandt: Man sollte sich bei uns in deutscher oder englischer Sprache mit vollständigen Unterlagen per Post oder gleich elektronisch über unsere Website bewerben.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein K.O.-Kriterium?

Brandt: Wenn wir das Gefühl haben, dass der Firmenname austauschbar ist, schauen wir uns eine Bewerbung sehr kritisch an. Ein K.O.-Kriterium wäre zum Beispiel, wenn ein Bewerber falsche Firmennamen verwendet.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Brandt: Ein einzigartiger Lebenslauf macht uns neugierig. Wir erwarten von unseren Bewerbern exzellente akademische Leistungen, Auslandserfahrung und sehr gute Praktika. Oft heben sich Bewerber aus der Masse hervor – durch die Gründung eines eigenen Unternehmens, hervorragende Leistungen im musikalischen und sportlichen Bereich oder ein besonderes soziales Engagement.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen, bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Brandt: Kreative Bewerbungen, etwa mit einer eigenen Homepage oder einem eigenen Podcast, sind bei uns eher selten. Insgesamt sollte ein Lebenslauf für sich sprechen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig, seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Brandt: Unsere Einstiegsgehälter bleiben auch in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld auf dem gleichen hohen Niveau. Bonuszahlungen richtigen sich vor allem nach der Leistung des Einzelnen und können variieren.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Brandt:

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Brandt: Wir führen mit Bewerbern immer persönliche Gespräche, in denen es um den bisherigen Werdegang, unser Unternehmen und das Lösen von Fallstudien geht. Im Anschluss erhält jeder Kandidat ein ausführliches persönliches Feedback.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

Brandt: Wichtig sind hervorragende analytische Fähigkeiten. Man muss anspruchsvolle Probleme strukturiert und kreativ lösen können, komplexe Sachverhalte klar kommunizieren und dabei überzeugend und sicher auftreten. Besonderen Wert legen wir auf eine hohe Motivation und soziale Kompetenz.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

Brandt: Wir suchen Persönlichkeiten, die unser Team bereichern. Neben exzellenten analytischen Fähigkeiten müssen Bewerber Kreativität, Geschäftssinn und Intuition sowie ausgeprägte soziale Kompetenz mitbringen. Wir suchen souveräne Teamplayer mit Begeisterung, Ambitionen und Durchhaltevermögen.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Frau Brandt? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… accenture?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… accenture?


Tags: Accenture, Karriere bei accenture, Simone Wamsteker, Wie bewerbe ich mich am besten bei accenture?

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PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

Heute im Interview: Simone Wamsteker, Leiterin Channel Management bei accenture


PRAKTIKUMSFÜHRER:
In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Wamsteker: Generell suchen wir ständig in allen Bereichen jungen motivierten Nachwuchs mit guten Fähigkeiten. Derzeit legen wir zum Beispiel Augenmerk auf die Bereiche IT und Management Consulting.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Wamsteker: Definitiv Online-Bewerbungen. Inzwischen nutzen 95 Prozent unserer Bewerber diese Form. Wir unterstützen dies sehr. Beispielsweise durch ein eigenes Karriere-Center, in dem die Interessenten auch ein Bewerbungsformular vorfinden.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein KO-Kriterium?

Wamsteker: Für uns ist es vor allem sehr wichtig, dass sich der Bewerber vorher mit unserem Unternehmen auseinander gesetzt hat und weiß, was er erreichen möchte. Jemand, der kein klares Ziel vor Augen hat wird den Personaler nur schwer überzeugen können.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Wamsteker:
Das Gesamtpaket muss stimmen! Die Bewerber sollten vor allem ein Interesse am Beratungsgeschäft mitbringen – das Studienfach ist dabei nicht in erster Linie entscheidend. Allerdings ist eine gewisse Affinität zu IT-Themen und die Bereitschaft sich damit auseinander zu setzen wünschenswert, da Accenture im IT-Sektor sehr gut aufgestellt ist. Wenn ein Bewerber darüber hinaus ein überdurchschnittlichen Hochschulabschluss, erste praktische Berufserfahrungen und gute Englischkenntnisse vorweisen kann, stehen die Chancen für einen Einstieg bei Accenture sehr gut. Im Berateralltag sind hohe Motivation, ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Flexibilität und Mobilität gefragt. Daher ist es von Vorteil, wenn Bewerber diese Eigenschaften bereits während ihres Studiums unter Beweis gestellt haben. Zum Beispiel durch Auslandsaufenthalte, Praktika  oder der Mitarbeit in gemeinnützigen Projekten.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Wamsteker: Das kommt ab und zu mal vor. Einige Bewerber speichern zum Beispiel ihre Daten auf USB-Stick und CD-ROM. Ich bevorzuge jedoch Online-Bewerbungen. So ist der Aufwand geringer und die Chancengleichheit höher.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Wamsteker: Ich kann Bewerbern nur raten, in diesem Punkt ehrlich zu sein. Denn gerade dieses Thema kann sonst innerhalb kurzer Zeit im Unternehmen Unzufriedenheit hervorrufen. Damit ist weder dem Arbeitnehmer, noch dem Arbeitgeber geholfen. Natürlich kann ich nur für unser Unternehmen sprechen wenn ich sage, dass wir weiterhin die branchenüblichen Gehälter zahlen.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Wamsteker:

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PRAKTIKUMSFÜHRER:
Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Wamsteker:
Unser Bewerbungsprozess ist 3-stufig. Nach der Sichtung der Bewerbungsunterlagen führen wir mit den interessanten Kandidaten ein halbstündiges Telefoninterview. Dies dient einem persönlichen ersten Eindruck für beide Seiten. Im Anschluss laden wir die Bewerber zu einem Auswahltag nach Kronberg ein. Während des Auswahltages gilt es, Aufgaben im Team zu lösen und die Ergebnisse zu präsentieren. Zusätzlich gibt es Gespräche mit Accenture-Mitarbeitern, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. So haben wir die Möglichkeit, Können und Persönlichkeit des Kandidaten genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Vorteil für die Bewerber: Sie erhalten einen realistischen Eindruck von den Themen und der Arbeit im Team, die den “Berater-Alltag” ausmachen. Noch am gleichen Tag erfahren die Kandidaten im Abschlussgespräch, ob sie ein Angebot erhalten.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

Wamsteker:
Auch hier zählt das Gesamtpaket. Wir achten unter anderem auf die Persönlichkeit und das Auftreten der Interessenten. Daher lautet mein Tipp in jedem Gespräch natürlich und authentisch zu bleiben.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

Wamsteker:
In unserem Unternehmen wird Teamarbeit groß geschrieben. Daher sollte der Bewerber dazu in der Lage sein. Persönlichkeit und Authentizität spielen dabei eine große Rolle.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Simone Wamsteker? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… DOUGLAS?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… DOUGLAS?


Tags: Christ, Claus Eckmann, DOUGLAS HOLDING AG, Thalia, Wie bewerbe ich mich am besten bei DOUGLAS?

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PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

Heute im Interview: Claus Eckmann, Fachbereichsleiter Personalmarketing & Recruiting bei der DOUGLAS HOLDING AG

PRAKTIKUMSFÜHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Eckmann: Nachwuchs suchen wir sowohl im Vertrieb unserer Tochtergesellschaften Douglas (Parfümerien), Thalia (Bücher) und Christ (Schmuck). Aber auch in den Servicebereichen der Gesellschaften wie z.B. im Controlling, der Organisation oder in der IT.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Eckmann: Wir bevorzugen Bewerbungen per Email, da diese schnell an die entsprechenden Bereiche weitergeleitet werden können. Selbstverständlich behandeln wir postalische Bewerbungen mit der gleichen Sorgfalt und Dringlichkeit.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein KO-Kriterium?

Eckmann: Von Nachteil für den Bewerber sind natürlich Fehler im Anschreiben oder ein lückenhafter Lebenslauf. Bei einem Bewerbungsgespräch macht es einen sehr schlechten Eindruck, wenn der Bewerber unangemeldet zu spät kommt oder sich nicht ausreichend mit dem Unternehmen oder der angestrebten Position auseinandergesetzt hat.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Eckmann: Eine gut strukturierte und optisch ansprechende Bewerbung wirkt sich auf den ersten Eindruck eines Bewerbers sehr positiv aus. Bei Berufseinsteigern sind es neben guten Studienleistungen vor allem erste praktische Erfahrungen im angestrebten Bereich sowie im Einzelhandel an sich. Diese können durch Praktika, Projekte oder die Abschlussarbeit erworben worden sein.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen, bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Eckmann: Da der erste Eindruck zählt, sollte eine Bewerbung auf jeden Fall ansprechend gestaltet sein. Da die Erstdurchsicht einer Bewerbung jedoch ein sehr fokussierter Prozess ist, muss eine Bewerbung übersichtlich und klar strukturiert sein, damit die wichtigen Fakten gut transportiert werden können. Dieses Kriterium erfüllen besonders ausgefallene Bewerbungen oft nicht.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Eckmann: Eine gute Ausbildung und Qualifikation wird auch heute noch gut bezahlt.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig?

Eckmann:

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Eckmann: Je nach Position und Tochtergesellschaft. Ein individuelles Gespräch findet aber in jedem Fall statt.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

Eckmann: Bei einem persönlichen Gespräch sticht ein Kandidat dann besonders positiv heraus, wenn er für die angestrebte Position und unser Unternehmen wirkliche Begeisterung vermittelt und von seiner Persönlichkeit her gut zu uns passt.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

Eckmann: Das kommt ganz auf den angestrebten Bereich und die angestrebte Position an. Der Kandidat sollte aber auf jeden Fall ein offenes Wesen haben, kommunikationsstark sein und Neugierde für neue Themen und Menschen zeigen. Vor allem angehende Führungskräfte sollten Durchsetzungs-, und Einfühlungsvermögen haben, sowie Verantwortungsbewusst sein.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Herrn Eckmann? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… der BASF SE?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… der BASF SE?


Tags: Dr. Norbert Meyer, Einstieg und Karriere bei BASF, Personaler-Interview BASF, Wie bewerbe ich mich am besten bei der BASF SE?

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

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Heute im Interview: Dr. Norbert Meyer, Leiter Rekrutierung Hochschulabsolventen bei der BASF SE

PRAKTIKUMSFÜHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Meyer: Wir planen weiterhin Hochschulabsolventen der Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften sowie Sozial-, Geistes- und Rechtswissenschaften einzustellen.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Meyer: Unser Favorit ist die Online-Bewerbung – und zwar über unser Portal “Step-in” auf den BASF-Karriereseiten. Das beschleunigt unsere interne Abwicklung und wir können schneller mit den Bewerbern in Kontakt treten.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein KO-Kriterium?

Meyer: Bei uns hat jede Bewerbung eine Chance, daher gibt es kein “KO-Kriterium”, das Bewerbungen automatisch durchfallen lässt. Allerdings gibt es vermeidbare Fehler, die keinen guten Eindruck hinterlassen. Beispielsweise passiert es häufiger, dass Bewerber in ihren Unterlagen von BASF AG sprechen – wer sich auf unserer Homepage informiert hat, weiß, dass wir keine “AG” mehr sind, sondern mittlerweile eine “SE”. Oder dass im Anschreiben das falsche Unternehmen genannt wird. Das zeigt, dass der Bewerber vermutlich ein Standardanschreiben verwendet. Worauf wir in den Bewerbungsunterlagen auch Wert legen, ist, dass die Zeugnisse vollständig sind – dazu zählt auch das Abiturzeugnis. Was nicht mitgeschickt wird, fordern wir nach – das verzögert den Bewerbungsprozess dann leider unnötig.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Meyer: Wichtig ist uns, dass sich die Bewerber auch wirklich mit unserem Unternehmen beschäftigt haben und dass beispielsweise im Anschreiben deutlich machen. Auch der rote Faden im Lebenslauf und eine übersichtliche Strukturierung sind wichtig. Damit Bewerber wissen, worauf die BASF im Bewerbungsprozess Wert legt, finden sich ausführliche Informationen beispielsweise auf unseren Karriereseiten im Internet.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Meyer: Wenn ein Bewerber positiv auffallen will, sollte seine Bewerbung so übersichtlich und informativ wie möglich gestalten. Kreative Ideen sind okay, aber wir wollen kein rosarotes Päckchen ohne Inhalt.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Meyer: Diese Entscheidung können wir Bewerbern leider nicht abnehmen, denn hier muss jeder individuell für sich eine Lösung finden. Generell legt BASF das Entgelt markt-, funktions- und leistungsorientiert fest.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig?
(Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Meyer:

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Meyer: Wir verzichten bei Hochschulabsolventen auf Assessment-Center und Einstellungstests. Hat die Bewerbung im ersten Schritt überzeugt, werden die Bewerber zu Interviewrunden nach Ludwigshafen eingeladen. Das heißt, die eingeladenen Kandidaten führen zwischen vier und sechs Einzelinterviews mit Vertretern der Facheinheit und Rekrutierung der BASF. Die BASF hat mit diesem Verfahren gute Erfahrungen gemacht, da das direkte Gespräch eine ideale Möglichkeit darstellt, auf den einzelnen Bewerber einzugehen – für uns zählt der persönliche Eindruck. Durch kompetenzbasierte Interviews kann festgestellt werden, ob ein Bewerber mit seinen Fachkenntnissen und Kompetenzen zu dem Anforderungsprofil der Stelle passt. Weiterhin soll dem Bewerber die Gelegenheit gegeben werden, Führungskräfte und Kollegen kennenzulernen.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

Meyer: Wichtig ist, dass der Bewerber authentisch ist und seine eigenen Erfahrungen und Vorstellungen überzeugend darlegen kann. Am besten keine Formulierungen auswendig lernen oder so antworten, wie man denkt, dass es erwartet wird. Das merkt der erfahrene Rekrutierer sofort! Es freut uns, wenn sich ein Bewerber aktiv am Gespräch beteiligt und auch Fragen stellt oder Neugier zeigt.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

Meyer: Über den unverzichtbaren Nachweis fachlicher Kenntnisse hinaus muss uns der Bewerber mit seiner Persönlichkeit überzeugen. Neben fachlichen Kenntnissen sind uns Soft Skills des Bewerbers sehr wichtig. Bei den Gesprächen prüfen wir deshalb auch bestimmte persönliche Kompetenzen. Wichtig ist uns, dass Neueinsteiger offen für Neues sind, interkulturelle Kompetenz besitzen, sich gut in Teams integrieren können sowie die Fähigkeit zu analytischem und logischem Denken haben.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Dr. Meyer? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… der Deutschen Bahn?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… der Deutschen Bahn?


Tags: Bewerbungsablauf Deutsche Bahn, Karriere Deutsche Bahn, Robindro Ullah, Wie bewerbe ich mich am besten bei der Deutschen Bahn?

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

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Heute im Interview: Robindro Ullah, Referent für Hochschulmarketing bei der Deutschen Bahn

PRAKTIKUMSFÜHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Ullah: In den Bereichen: Anlagen/Bau/Infrastruktur, Betrieb/Produktion, Einkauf, Finanzen/Controlling, IT/Telekommunikation, Strategie und Organisation, Marketing, Vertrieb, Recht, Logistik und Personal

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Ullah: Online; diese Variante ist nicht nur für das Unternehmen von Vorteil, sondern wirkt sich auch sehr positiv auf die Bearbeitungszeit einer Bewerbung aus!

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein KO-Kriterium?

Ullah: Der Hauptgrund bzw. das KO-Kriterium schlecht hin ist eine unzureichende Vorbereitung aus der verschiedene Fehler resultieren.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Ullah: Ausreichend relevante Praxiserfahrung, Studienrichtung und -schwerpunkt, gegebenenfalls Auslandserfahrung

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Ullah: Hier gilt die ganz klar die Devise: Weniger ist mehr!

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie problematisch sind für Sie Lücken im Lebenslauf des Bewerbers?

Ullah: Unproblematisch sofern diese gut begründet werden können.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Ullah:

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Ullah: Bei uns haben wir eine Kombination aus beidem. Man startet mit einem Telefoninterview, geht dann in das Assessment Center und endet mit einem Vorstellungsgespräch im Fachbereich.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Wie kann sich ein Bewerber optimal auf das Gespräch bei Ihnen vorbereiten?

Ullah: Ein Bewerber sollte sich über seine Vorstellungen, Wünsche und Persönlichkeit im Klaren sein (Stärken/Schwächen, Ziele, Erfolge), Vorbereitung auf Unternehmen und die Position sind zudem unbedingt notwendig.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welchen Tipp würden Sie Bewerbern generell geben?

Ullah: Seien Sie natürlich; bereiten Sie sich auf das Gespräch und das Unternehmen vor und nutzen Sie die Bewerbungsrunden auch dazu, das Unternehmen auf Herz und Nieren zu prüfen! Schließlich soll es auch zu Ihnen passen und nicht nur umgekehrt.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Robindro Ullah? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… McKinsey & Company

Wie bewerbe ich mich am besten bei… McKinsey & Company


Tags: Bewerbungsablauf McKinsey, Bewerbungsratgeber, EINSTIEG, Karriere, McKinsey, McKinsey & Company, Wie bewerbe ich mich am besten bei McKinsey & Company

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Heute im Interview: Dr. Thomas Fritz, Director of Recruiting bei McKinsey & Company

PRAKTIKUMSFÜHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Dr. Fritz:
Wir suchen jederzeit Absolventen und Young Professionals und bieten grundsätzlich verschiedene Einstiegsmöglichkeiten für alle akademischen Abschlüsse an. 2009 werden wir rund 200 neue Berater und etwa 120 Praktikanten einstellen. Die meisten neuen Berater beginnen als Generalisten bei McKinsey. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich von Anfang an zu spezialisieren. Für zwei Kompetenzzentren können sich die Kandidaten direkt bewerben: unser Business Technology Office, das sich mit der Schnittstelle zwischen Management und IT beschäftigt, sowie unseren Operations-Sektor, der auf Einkauf, Produktion und Logistik spezialisiert ist.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Dr. Fritz: Wir bevorzugen elektronische Bewerbungen über unsere Website, da sie Vorteile wie höhere Flexibilität und Zeitersparnis sowohl für den Bewerber als auch für uns als Unternehmen bieten.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein KO-Kriterium?

Dr. Fritz: Der größte Fehler, den man bei einer Bewerbung begehen kann, liegt sicher darin, unvorbereitet zum Bewerbungstermin zu erscheinen. Andere Fehler wie Nachlässigkeit sind zwar selten, aber für den Bewerbungsempfänger umso ärgerlicher: So sollte beispielsweise ein Bewerber, der sich mit einem ähnlichen Anschreiben bei verschiedenen Unternehmen bewirbt, vermeiden, die Anreden in Text und Anschrift zu verwechseln.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Dr. Fritz:
Das Gesamtbild eines Bewerbers entscheidet, ob wir ihn zu Interviews einladen. Neben akademischen Leistungen zählt für uns, ob ein Bewerber als Person interessant erscheint. Wichtig ist dabei, dass aus seinem Lebenslauf hervorgeht, ob er gern etwas bewegen möchte. Dies zeigt sich insbesondere in praktischen Erfahrungen und außeruniversitärem Engagement. Besonders wichtig sind uns sehr gute analytische und kommunikative Fähigkeiten, aber auch Kreativität und Teamfähigkeit.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Dr. Fritz: Wichtiger als die reine Form der Bewerbung ist der Inhalt. Kurzum: Auch die schönste Verpackung kann mangelnde Substanz nicht kompensieren.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie problematisch sind für Sie Lücken im Lebenslauf des Bewerbers?

Dr. Fritz: Bewerber, deren Werdegang nicht im klassischen Sinne gradlinig verlaufen ist, sollten Lücken in Ihrem schriftlichen Lebenslauf vermeiden. Vielmehr sollten sie die Gründe für auffällige Veränderungen proaktiv ansprechen und, soweit möglich, in den Kontext ihrer gesamten Erfahrungen setzen.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig?
(Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Dr. Fritz:

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Dr. Fritz: Wenn uns die schriftlichen Unterlagen überzeugt haben, laden wir den Bewerber zu unserem sogenannten Auswahltag ein. Dort erwarten ihn Einzelinterviews mit McKinsey-Beratern, die Bearbeitung von Fallstudien und ein analytischer Test. Der Kandidat verbringt den Auswahltag zwar zusammen mit anderen Bewerbern. Ein Assessmentcenter führen wir jedoch nicht durch, auch bringen wir die Kandidaten nicht in kompetitive Situationen mit anderen Teilnehmern. Vielmehr bitten wir unsere potenziellen neuen Kollegen zu Gesprächen mit jeweils einem unserer Consultants.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie kann sich ein Bewerber optimal auf das Gespräch bei Ihnen vorbereiten?

Dr. Fritz:
Auf unserer Website erläutern wir, was die Kandidaten bei unserem Auswahltag erwartet. Unsere Karriere-Website hält neben Bewerbungstipps auch Fallbeispiele bereit, die  interaktiv gelöst werden können. Damit erhalten Bewerber einen sehr guten ersten Eindruck unseres Auswahltages.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welchen Tipp würden Sie Bewerbern generell geben?

Dr. Fritz: Ich rate, trotz straffer Studienpläne keinesfalls die Erweiterung der persönlichen Erfahrungen und Perspektiven jenseits der Hochschule zu vernachlässigen. Dabei spielen Praktika eine wichtige Rolle. Durch ein Praktikum erhalten Absolventen den besten Einblick, ob ein Beruf zu ihnen passt. Daher bieten wir auch sechs- bis zwölfwöchige Praktika an – allein 2009 für ca. 120 Praktikanten. Damit bei der Bewerbung alles nach Plan läuft, empfehle ich, gut vorbereitet zum Bewerbungstermin zu erscheinen. Nur durch eine gute Vorbereitung kann sich ein Bewerber selbstbewusst und angemessen präsentieren und uns so von sich überzeugen. Das hilft dem Bewerber und uns festzustellen, ob wir zueinander passen.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Dr. Thomas Fritz? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Daimler?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Daimler?


Tags: Bewerbungsratgeber, Bewerbungstipps Daimler, Daimler, Daimler AG, Karriere, Personaler, Personaler-Interview, Praktikanten, Praktikum, Praktikumsfuehrer.de, PRAKTIKUMSFÜHRER, Recruiting, Rekruter, Wie bewerbe ich mich am besten bei Daimler

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?
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Heute im Interview: Maria Riolo, Leiterin Nachwuchsgewinnung und –förderung bei Daimler

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Riolo: In Deutschland haben wir bereits vor Jahren den Prozess von der Papierbewerbung umgestellt auf online. Darüber hinaus können die Bewerber auch Ihre Unterlagen per E-Mail einsenden. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Bewerbung an einen unserer vielen internationalen Standorte geht. Ob es sich um eine Initiativbewerbung oder um eine konkret ausgeschriebene Stelle handelt, auf jeden Fall bevorzugen wir die online Bewerbung über unsere Karrierewebsite oder per E-Mail.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sicher stapeln sich auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Riolo: Bei einer interessanten Bewerbung erkenne ich, dass der oder die Bewerberin sich mit unserem Unternehmen und mit der Stelle wirklich auseinander gesetzt hat. In der Regel entnehme ich diese Informationen dem Anschreiben. Die erste Seite sollte mir gleich Auskunft darüber geben, warum diese Person für Daimler arbeiten möchte und wieso er oder sie diese Stelle so interessant findet und natürlich auch, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Stelle mitgebracht werden. Aus dem Lebenslauf und den weiteren Dokumenten wie Zeugnisse und Bescheinigungen sollten die Studienrichtung und Schwerpunkte, eventuelle Praxiserfahrungen und auch Interessen klar hervorgehen. Wenn mir die Unterlagen diese Informationen glaubhaft und authentisch vermitteln, dann ist es für mich eine interessante Bewerbung.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Das Thema Finanzkrise ist momentan in aller Munde. Müssen sich Absolventen bei Ihnen für 2009 auf eine verschärfte Bewerber-Auswahl einstellen?

Riolo: Unsere Einstellkriterien gelten unabhängig von der Marktsituation. Wir bei Daimler suchen “Right Potentials”. Darunter verstehen wir neben einer bestmöglichen Passung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen mit den Anforderungen einer konkreten Aufgabe auch, dass Bewerber und Bewerberinnen sich mit unseren Unternehmenswerten identifizieren können: Begeisterung, Disziplin, Integrität und Respekt prägen unsere Zusammenarbeit und sind uns deshalb auch wichtig bei der Bewerber-Auswahl

PRAKTIKUMSFÜHRER: Unter Studenten kommt momentan die Frage auf, ob man mit einem Bachelor-Abschluss weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als mit einem Diplom. Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Bevorzugen Sie einen Abschluss?

Riolo: Bewerber mit einem Bachelor-Abschluss haben dieselben Einstiegschancen wie Kandidaten mit Master-Abschluss oder Diplom. Dass der Bachelor-Abschluss bei uns einen hohen Stellenwert hat, zeigt sich auch dadurch, dass wir selbst seit Jahren duale Studiengänge anbieten, die mittlerweile zu einem vollwertigen Bachelor-Abschluss führen. Viel bedeutsamer als der erworbene Abschluss ist für uns, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich in ihren Aufgaben einbringen und sich beruflich und persönlich konstant weiterentwickeln. Hierfür bieten wir zum Beispiel über unsere Corporate Academy ein breites Spektrum an Qualifizierungsmöglichkeiten an. Wer zu Daimler kommt, entscheidet sich also nicht nur für unser Unternehmen und eine konkrete Aufgabe, sondern auch für kontinuierliches Lernen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Einstiegsmöglichkeiten bieten Sie den Absolventen?

Riolo: Auch in der aktuellen Situation bietet Daimler den Absolventen interessante Einstiegsmöglichkeiten über unser konzernweites Traineeprogramm “CAReer” an, das sich an Hochschulabsolventen und junge Berufserfahrene richtet. In CAReer werden die Trainees von Anfang an mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag für einen konkreten Zielbereich eingestellt. Hier meistern sie auch ihre ersten Monate als Trainee, um ihr Team und das Arbeitsumfeld gleich kennen lernen, bevor sie in den darauf folgenden Monaten weitere Projekteinsätze im In- und Ausland absolvieren. Trainings- und  Personalentwicklungsmaßnahmen gemeinsam mit anderen Trainees vermitteln wichtige Informationen über den Konzern und fördern gleichzeitig den frühzeitigen Aufbau von Netzwerken im gesamten Unternehmen. Unsere Nachwuchsförderung setzt aber schon viel früher an. Denn bereits während des Studiums können Studenten über Praktika, Seminar- oder Abschlussarbeit sowie über unser Studiumförderprogramm Daimler Student Partnership uns als Arbeitgeber kennen lernen. Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, um bei Daimler einzusteigen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativbewerbungen, bei denen Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Riolo:
Kreativität und Ideen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in vielen Bereichen ausdrücklich erwünscht. Bei Bewerbungsunterlagen sollte man als Bewerber darauf achten, für welche Funktion man sich bewirbt und kreative Ideen in diesen Kontext stellen. Eine Bewerbung für den Bereich Markenkommunikation kann demnach anders aufgemacht sein, als beispielsweise für den Finanzbereich. Grundsätzlich ist es immer wichtig, dass die Bewerbung klar und deutlich vermittelt, was der Bewerber kann und wo seine eigenen Stärken für die Funktion liegen. .

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (0= unwichtig, 5= sehr wichtig)

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie problematisch sind für Sie Lücken im Lebenslauf des Bewerbers?

Riolo:
Sinn und Zweck einer schriftlichen Bewerbung ist es, einen realistischen Ersteindruck vom Bewerber zu erhalten. Aus diesem Grunde sollte der Bewerber Lücken erklären und hierauf beispielsweise im Lebenslauf Bezug nehmen. Oft können Bewerber Lücken mit Auslandsaufenthalten, Elternzeit, beruflicher Umorientierung oder ähnlichem erklären, was natürlich in Ordnung ist.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was sind ihrer Meinung nach die häufigsten Fehler bei Bewerbungsgesprächen?

Riolo: Auch im persönlichen Gespräch ist es wichtig, dass sich die Bewerber im Vorfeld mit dem Unternehmen, in dem sie sich bewerben, wirklich auseinander setzen und ihre Motivation für das Unternehmen und für die Stelle glaubhaft und authentisch vermitteln. Denn Ziel eines Bewerbungsgespräches ist es, sich gegenseitig kennen zu lernen und herauszufinden, ob es gegenseitig ‚”passt”.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welchen Tipp würden Sie Bewerbern generell geben?

Riolo: Mein Tipp ist: bleiben Sie auch während der Bewerbungsphase Sie selbst, denn nur so können Sie auch ein authentisches Bild von sich vermitteln. Und behalten Sie Ihr Engagement und Ihre Einsatzfreude auch nach dem Studium bei. Denn diese Eigenschaften benötigen Sie während Ihres ganzen Berufslebens hindurch. Durch Ihre Fähigkeiten, Interesse und Einsatzbereitschaft können Sie sich aktiv um Ihre eigene Weiterentwicklung kümmern. Zur Weiterentwicklung gehört auch, dass Sie Ihr Können und Wissen vorantreiben. Denn ausgelernt hat man nie.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Maria Riolo? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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