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Archive | Bewerbungsratgeber A-Z

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Richtig bewerben, aber wie?

Richtig bewerben, aber wie?


Tags: Bewerbungsratgeber, Daimler AG, Deutsche Bahn AG, Ferrostaal AG, online bewerben, Online-Bewerbung, Richtig bewerben

richtig bewerbenBei einem der führenden deutschen Großunternehmen arbeiten, davon träumen viele. Doch der Weg dahin ist weit. Ein Großunternehmen bietet zwar deutlich mehr Chancen, eine Stelle zu bekommen als kleinere Unternehmen, doch das große Angebot wird durch eine ebenso hohe Nachfrage schnell wieder kompensiert. Um dem Traum dennoch ein Stück näher zu rücken, kommt es vor allem auf eine professionelle Bewerbung an. Doch was bedeutet heute eigentlich „richtig bewerben“?

Hört man sich bei den Recruitern der deutschen Großunternehmen um, fällt schnell auf, dass sich in den letzten Jahren einiges getan hat auf dem Bewerbermarkt. Steckte die Online-Bewerbung Anfang 2000 noch in den Kinderschuhen, hat sie sich heute zu einem ausgereiften Konzept entwickelt, das drauf und dran ist, der postalischen Bewerbung endgültig den Rang abzulaufen. Die Gründe dafür sind vielseitig. Auf der einen Seite ist es die steigende Attraktivität der Großunternehmen, die mehr und mehr zur Marke werden und ihr verstaubtes, anonymes Image verlieren. Auf der anderen Seite sind es aber auch die operativen Vorteile einer Online-Bewerbung, die den Bewerbungsprozess auf der Unternehmens- und auf der Bewerberseite erleichtern.


Die richtige Methode macht’s

Zuerst einmal sollte festgehalten werden, was man in Großunternehmen eigentlich unter einer Online-Bewerbung versteht. Um es mit den Worten des berühmten Schriftstellers Theodor Fontane zu sagen: Online-Bewerbungen sind ein weites Feld. Denn „online“ bedeutet lediglich, dass die Bewerbung nicht per Post an das Unternehmen gelangt, sondern über das Internet. Dies geschieht entweder über eine eMail oder über ein speziell vom Unternehmen angefertigtes Formular, das in den meisten Fällen direkt auf der Karriereseite der Unternehmenshomepage zu finden ist.

Dabei sei es jedoch nicht egal, auf welche Weise man sich online bewirbt, da nicht jede der Methoden gleichermaßen zum Erfolg führen kann, meint David Will, Leiter des Trainee-Programms und der Hochschulkontakte bei der Ferrostaal AG. Faktisch liege das Unternehmen momentan bei 95% Online-Bewerbungen. Man müsse jedoch beachten, dass es sich hierbei um die Bewerbungen handelt, die über das Karriereportal „Ferrostaal Jobworld“ direkt an das Unternehmen gesendet wurden. Kurze, selbsterklärende Eingabemasken und die Möglichkeit, aussagekräftige Anlagen, wie Lebenslauf oder sonstige Zeugnisse, hochzuladen, sind die wesentlichen Bestandteile dieser Methode, sich elektronisch zu bewerben.

Hingegen seien initiative eMail-Bewerbungen für das Unternehmen nicht zielführend. Der Grund dafür ist das umständliche Handling dieser Art der Online-Bewerbung. So werde beispielsweise ein Großteil der eMail-Bewerbungen an die zentrale Mail-Adresse des Unternehmens gesendet und nicht an die dafür zuständige Personalabteilung. Die Folgen: Bis die Bewerbung beim richtigen Ansprechpartner angekommen ist, wird sie von zahlreichen anderen Personen geöffnet. Für den Bewerber bedeutet das vor allem ein Defizit des Datenschutzes. Außerdem verlängert sich die Wartezeit auf ein Feedback seitens des Unternehmens enorm.

Letztlich, meint Will, seien eMail-Bewerbungen nichts anderes als herkömmliche Bewerbungen, nur elektronisch zugesendet. Der überwiegende Teil der Großunternehmen arbeitet jedoch mit sogenannten Bewerber-Management-Systemen. Diese registrieren automatisch jeden Bewerber, der das vorgefertigte Bewerbungsformular online ausgefüllt und die entsprechenden Anlagen hochgeladen hat. So wird von jedem Bewerber ein Profil erstellt, auf das auch jeder Personaler im Unternehmen Zugriff hat.

Bei postalischen oder eMail-Bewerbungen ist der Aufwand wesentlich höher. Ob der Kandidat seine Bewerbung nun per Post oder eMail ins Unternehmen sendet, sei, laut Will, egal. In beiden Fällen müssten die Bewerbungen erst eingescannt und per Hand ein Profil des Bewerbers erstellt werden. Für die Unternehmen sei das sehr umständlich, da seit der Umstellung auf Online-Bewerbungen alle Daten digitalisiert werden, so Will.


Twin-Win – eine Neuerung, von der Unternehmen und Bewerber gleichermaßen profitieren

Durch das neue elektronische Bewerber-Management stapeln sich also keine Aktenordner voller Bewerbungen mehr auf den Schreibtischen der Personaler, sondern alles wird mithilfe eines Systems digital gespeichert. Digitalisierung, auch für Dirk Clemens, Leiter Recruiting Services bei der Daimler AG, ganz klar der größte Vorteil des neuen Bewerbungsverfahrens. Keine Bewerbung gehe mehr verloren, die Prozesse liefen generell schneller und effizienter. Wie in anderen Großunternehmen laufen auch bei der Daimler AG mittlerweile alle Bewerbungsverfahren über die Career-Plattform des Unternehmens. Eine Online-Plattform, auf der sich Bewerber über die aktuellen Stellenausschreibungen informieren können. Über eine Eingabemaske haben sie die Möglichkeit, sich direkt für die Stelle zu bewerben. Oder sie nutzen den Benachrichtigungsservice von Daimler, bei dem die Interessenten automatisch über neue Stellen informiert werden, die zum gewünschten Tätigkeitsfeld passen.

Doch die Umstellung auf Online-Bewerbungen bringt nicht nur den Unternehmen weitreichende Vorteile. Das bei Daimler Anfang 2000 eingeführte Bewerber-Management-System bedeute genauso für die Bewerber einen enormen Fortschritt, so Clemens. Durch den digitalen Zugriff der Personaler auf jede einzelne Bewerbung, die im System verzeichnet ist, würden sich auch die Chancen der Bewerber auf eine Stelle im Unternehmen erhöhen. Suchkriterien und Filterfunktionen erleichtern den Personalverantwortlichen die Suche nach passenden Kandidaten. Es könne sogar passieren, dass Bewerber gefunden werden, die sich ursprünglich auf eine andere Stelle beworben haben, aber dennoch zum Anforderungsprofil passen, erklärt Clemens.

Letztlich kann man von einer Win-Win-Situation für beide Seiten sprechen, meint David Will von der Ferrostaal AG. Sowohl Bewerber als auch Unternehmen haben mit Online-Bewerbungen einen geringeren Kostenaufwand, können schneller kommunizieren und die Bearbeitungszeit der einzelnen Bewerbungen hat sich um ein Wesentliches verkürzt. Man kann davon ausgehen, dass beinahe jedes deutsche Großunternehmen mittlerweile auf Online-Bewerbungen umgestiegen ist und mit solch einem Bewerber-Management-System arbeitet. Doch wie weit dieser Prozess entwickelt ist und welche Bewerbungsmethoden schlussendlich erwünscht sind, liegt beim Unternehmen selbst. Deswegen sollte sich jeder Bewerber vorher über die genauen Gegebenheiten des Unternehmens informieren. Und dafür reicht meist schon ein Blick auf die Unternehmenshomepage.


Individualität wahren

Vorgefertigte Online-Formulare, über die man sich mit wenigen Klicks auf die Traumstelle bewerben kann, das klingt einfacher als es ist. Denn Individualität ist ein wesentliches Element einer Bewerbung, das auch bei Online-Bewerbungen weiterhin bewahrt werden sollte. Besonders deutlich wird das bei Anschreiben oder Motivationsschreiben, die die Bewerber entweder als Freitext direkt in die Formulare einfügen oder als Anlage hochladen können. Leider verführe das Internet oft dazu, dass gleiche Anschreiben an mehrere Unternehmen gleichzeitig geschickt werden, erklärt David Will von Ferrostaal. Dabei komme es doch gerade bei selbst geschriebenen Texten darauf an, seine Persönlichkeit zu präsentieren und einen Bezug zu den Anforderungen der Stellenausschreibung herzustellen.

Der gleichen Meinung ist auch Katrin Sünderhauf, Teamleiterin Operatives Personalmarketing und Recruiting bei der Deutschen Bahn. Besonders bei der Formulierung von Freitexten, wie es in Anschreiben oder Motivationsschreiben der Fall ist, sollte sich jeder Bewerber die Frage stellen: Was möchte ich und worauf bewerbe ich mich? Nur so könne man als Personaler entscheiden, ob der Kandidat zur Stelle passt oder nicht. Dennoch, fügt Sünderhauf hinzu, komme es immer noch in erster Linie auf die Qualifikation des Bewerbers an. Und in diesem Punkt sind sich alle Personaler einig: Passt jemand zur Stelle und erfüllt deren Anforderungsprofil, sei es egal, ob es sich dabei um eine postalische oder um eine Online-Bewerbung handelt.

Dennoch ist die rasante Entwicklung der Online-Bewerbung nicht zu leugnen. In einigen Jahren, meint Katrin Sünderhauf, werden immer mehr Unternehmen komplett auf das Online-Bewerbungsverfahren umgestiegen sein, auch kleinere Unternehmen. Berührungsängste gebe es aber kaum noch mit der neuen Bewerbungsmethode, vor allem unter den jüngeren Bewerbern. So ist der Anteil der Online-Bewerbungen bei Praktikanten und Absolventen um ein Vielfaches höher als bei den Professionals. Nicht zuletzt, weil die heranwachsende Generation wie keine andere mit dem Internet vertraut sei, so die Recruiter. Deswegen sei es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis Online-Bewerbungen die herkömmlichen Bewerbungsverfahren vollständig abgelöst haben.

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Durch Career Center zum Job?

Durch Career Center zum Job?


Tags: Berufsteinstieg, Bewerbungsratgeber A-Z, Career Center, Jobsuche

careercenter

Wer kennt nicht das große schwarze Loch, in das man als Hochschulabsolvent erstmals fällt, wenn man nach einem halben Jahr intensiver Lern- und Prüfungszeit und der Anfertigung der Abschlussarbeit plötzlich damit konfrontiert wird, sich über das “danach” den Kopf zu zerbrechen. Jeder Gedanke der letzten Studentensemester galt nur dem möglichst erfolgreichen Bestehen der Prüfungen sowie der Erlangung guter Noten und Bewertungen. Danach bewegt man sich plötzlich nicht mehr zwischen Uni-Mensa und Bibliothek, sondern nur noch vom Bett zum PC, in der Hoffnung, das Jobangebot zu finden, für welches die eigene Qualifikation und Studienfächerkombination prädestiniert ist. Praktika wurden meist schon vor oder während des Studiums absolviert, eine ungefähre Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll, ist auch vorhanden. Dennoch sitzen viele Studienabgänger Woche für Woche vor dem Rechner, surfen durch zahlreiche Stellenbörsen, telefonieren mit Arbeitgebern, absolvieren das ein oder andere Vorstellungsgespräch, gelangen jedoch irgendwie nicht zum Ziel.

Um hier Abhilfe zu schaffen, werden seit einigen Jahren verstärkt sogenannte Career Center als neue Dienstleistungseinrichtungen an deutschen Hochschulen gegründet und ausgebaut. Diese teils privaten, teils für die Studienberatung institutionalisierten Einrichtungen basieren auf der engagierten Arbeit einiger weniger unermüdlicher Mitarbeiter,  welche erkannt haben, dass insbesondere bei geisteswissenschaftlichen Fächern  verstärkter Beratungsbedarf besteht. Es gibt zwar zahlreiche Onlineangebote und Literatur zum „richtigen“ Aufbau einer Bewerbung. Doch all das hilft nicht weiter, solange vielen Absolventen nicht klar ist, wie sie sich sinnvoll auf dem Arbeitsmarkt platzieren können und in welcher Branche genau Ihr Fachwissen benötigt wird. Aufgrund der Einschätzung, dass viele Studenten eher unvorbereitet in den Berufsalltag entlassen werden, hat sich Anfang 2000 der Dachverband der Career Center in Deutschland (csnd) gegründet. Dieser unterstützt die deutschen Career Center beim Auf- und Ausbau der berufsvorbereitenden Angebote.

Orientiert am großen Vorbild U.S.A., wo diese universitären Einrichtungen als Dienstleistung der Hochschulen seit über 100 Jahren existieren, haben sich viele einzelne Career Center aus Lehrstuhlprojekten entwickelt. Inzwischen gibt es in Deutschland 111 Career Center an deutschen Hochschulen, davon sind bereits 84 Mitglieder des csnd.
Eines der Probleme dieser Einrichtungen wäre jedoch laut Marcellus Menke, Leiter des Career Service Centers der Uni Siegen und Vorsitzender des Vorstandes des csnd, dass es nicht den typischen Career Service gäbe, da die verschiedenen Universitäten jeweils unterschiedliche Verwaltungsstrukturen haben, deren Arbeitsweise immer von der Hochschulpolitik abhängt. “Den Career Service der Universität Siegen gibt es seit etwa einem Jahr,  unsere berufsvorbereitenden Angebote werden stark von den Studenten genutzt. Ich profitiere da  von meinen langjährigen Erfahrungen im Career Center der Uni Köln. Generell gibt es aber das Problem der Finanzierung und der Mitarbeiterqualifikation. Man kann nur glaubwürdig Unterstützung in Karrierefragen geben, wenn man selbst mehrere Jahre in der Arbeitswelt erlebt hat. Die meisten meiner Kollegen kommen aus der Unternehmensberatung oder dem Personalbereich. Allerdings fehlen teilweise die Mittel, einen Mitarbeiter einzustellen, und so werden mancherorts auch studentische Hilfskräfte für die Durchführung der Beratungsabläufe herangezogen. Das ist von Einrichtung zu Einrichtung ganz verschieden.” Menke weist weiter darauf hin, dass das Wichtigste für die Career Center die Öffentlichkeitsarbeit sei, damit die Aufmerksamkeit der Studenten schon während des Studiums auf die Beratungsmöglichkeiten gelenkt wird und diese entsprechend wahrgenommen werden. “Es gibt verschiedene Career Service-Typen.” bemerkt er. “In Köln konzentrierten wir uns darauf, die Studenten durch zahlreiche Seminarangebote fit für den Beruf zu machen. Manche Hochschulen machen hingegen nur Bewerbungsberatung. Hier in Siegen bieten wir beides – Vorträge und Seminare und vor allem Einzelberatung und Karrierecoaching in der ‘offenen Karriere-Sprechstunde’.”
Denn nach Menkes Erfahrung gehe es darum, eine Orientierung zu geben, da viele Studenten durch die verfügbaren Onlineinformationen auf dem Gebiet der Bewerbungsmodalitäten schon gut ausgerüstet seien. Es fehle ihnen einfach eine konkrete Zielvorstellung und die Einschätzung, in welche Nische sie mit dem Studium und ihren Fähigkeiten hineinpassen. Dies gilt auch für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler: “Wir setzen uns in mehreren Sitzungen mit den Studenten zusammen, wobei wir beim Brainstorming ein Konzept erarbeiten und für den Einzelnen auch eine Potenzialanalyse aufstellen. Viele konzentrieren sich so sehr auf das Layout eines Bewerbungsanschreibens, dass sie darüber den Inhalt vergessen, der viel wichtiger ist. Es geht bei einer Bewerbung darum, zu kommunizieren, warum ich der oder die Richtige für diese Stelle bin.” Bei vielen Absolventen, ergänzt der Karrierecoach, bemerke er zudem die Tendenz einer Überangepasstheit an Bewerbungsformalia, die auch einem Personaler auffallen würde. Daher sieht er seine Aufgabe auch darin, Hilfestellung für die Entwicklung eines eigenen Stils zu bieten.

Einen direkten Wettbewerb gäbe es unter den einzelnen Career Centern nicht, da im Dachverband zusammengearbeitet wird und ein kollegialer Austausch stattfindet, um das Profil des Services und dessen Wahrnehmung als Dienstleistung zu verstärken. Besonders die Unternehmen sollen mehr einbezogen werden, so dass im Siegener Career Center derzeit die Jobbörse ausgebaut wird: “Wir sehen uns auch als Vermittler zwischen den Bedürfnissen der Unternehmen als zukünftigen Arbeitgebern und der Hochschule als Lehr- und Bildungseinrichtung. Es ist nicht immer einfach, diese beiden Welten zu vernetzen.” Der Zuspruch der Studenten und die Nutzung der Beratung zeigen Marcellus Menke, dass die Arbeit der Career Center in Zukunft nicht mehr aus dem Hochschulbetrieb ausgeschlossen werden kann. Letztlich profitieren beide Seiten davon, wenn der Absolvent erfolgreich ins Berufsleben einsteigt und sich die Qualität von Lehre und Berufsvorbereitung verbessert und herumspricht. Der Trend gehe trotz Praxisscheue klar in die Richtung, dass die meisten Hochschulen bereit für die Einrichtung eines Career Centers sind und vermehrt Mitarbeiterausbildungen vorgenommen werden. Doch trotz aller Bemühungen: Letztlich hängt das, was erreicht werden kann, immer am Engagement des Einzelnen!


Jetzt seid Ihr gefragt! Gibt es ein Career Center an Eurer Uni, welches Euch beim Berufseinstieg geholfen hat, oder haltet Ihr diese Einrichtungen für überflüssig? Diskutiert mit und bloggt in unserer Kommentarfunktion!

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Den Personaler “wortlos überzeugen”

Den Personaler “wortlos überzeugen”

koerpersprache

Viele Studenten machen während ihrer Zeit an der Uni alles richtig: sie absolvieren Auslandsaufenthalte, können mindestens ein hochwertiges Praktikum vorweisen und haben neben all dem auch recht passable Noten. Gute Vorraussetzungen also, um das Interesse zukünftiger Arbeitsgeber zu erregen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. An diesem Punkt scheitern dann jedoch viele Bewerber, da Mimik und Gestik dem Personaler eine völlig andere Botschaft vrmitteln, als dieser den gesagten Worten entnimmt. Besonders bei hart umworbenen Stellen kann die falsche Körpersprache so zum K.O.- Kriterium werden. Um dem vorzubeugen, hat PRAKTIKUMSFUEHRER.de recherchiert und zusammen getragen, wie man sich am besten in Szene setzt, welche Fehler es zu vermeiden gilt und wie man den Personaler von sich überzeugt.

Wie wichtig sind die Signale?

Psychologischen Studien zufolge entfallen 55 Prozent des ersten persönlichen Eindrucks auf Körpersprache und Gestikulation. Weitere 38 Prozent werden dem Sprechen, etwa der Stimmlage und Artikulation, beigemessen. Der Inhalt des Gesagten hätte demnach nur einen Anteil von sieben Prozent. Nun soll der Bewerber im Vorstellungsgespräch natürlich zu allererst durch seine Qualifikationen und Inhalte glänzen. Und in der Theorie spielen auch nur diese Kriterien bei der Vergabe des Jobs eine Rolle. Die Realität sieht etwas anders aus: Zum einen kommt auf viele Stellen oft mehr als nur ein Bewerber. Sind die fachlichen Qualifikationen sehr ähnlich, ist der persönliche Eindruck dann der ausschlaggebende Punkt. Zum anderen werden die sogenannten Soft Skills für den Berufseinstieg immer wichtiger. Viele Unternehmen sehen diese nicht nur als Zusatz, sondern machen unter Umständen an ihnen die Vergabe des Jobs fest. Behauptet ein Bewerber also, stressresistent und konfliktfähig zu sein, kommt dann aber schon bei der ersten kritischen oder unzulässigen Nachfrage ins Schwitzen oder fängt an, nervös auf seinem Sitz herum zu rutschen, dann erweckt er Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit. Es gilt also, ein paar Grundregeln zu beachten.

Die richtige Haltung

In den meisten Vorstellungsgesprächen sitzen Bewerber dem Personaler direkt gegenüber. Zentral ist hierbei, verkrampftes Sitzen zu vermeiden, da dies das Stressempfinden unnötig befördert. Idealerweise hält man den Körper aufrecht und locker, die Schultern gerade und das Kinn leicht erhoben. Die Hände liegen dabei entspannt auf den Sitzlehnen, die Beine sind im besten Fall locker in Richtung des Personaler übereinandergeschlagen. Beachten sollte man dabei zum einen, dass die Haltung nicht zu steif ausfällt, um nicht den Eindruck permanenter Anspannung zu erzeugen. Zum anderen sollte man es vermeiden, sich zu weit vorn auf den Stuhl zu setzen und die Lehnen mit den Händen zu umklammern. Diese Haltung wird sonst als übermäßige Nervosität oder Mangel an Selbstvertrauen interpretiert. Ein weiteres Tabu sind verschränkte Arme und eine breitbeinige, “lümmelnde” Haltung, da dies schnell als Überheblichkeit oder Ablehnung gedeutet werden kann. Sich im Verlauf des Gespräches hin und wieder vorzulehnen, signalisiert dem Gegenüber hingegen Interesse und Aufmerksamkeit. Allerdings sollte man es dabei unterlassen, den Körperschwerpunkt zu sehr nach vorn zu verlagern oder sich gar auf den Tisch zu stützen und damit eventuell das “Revier” des Personaler zu verletzen.

Die richtige Gestik

Prinzipiell gilt: ist es wichtig, öffnende und harmonische Gesten zu verwenden und hektische oder nervöse Bewegungen zu vermeiden. Mit den Fingern auf der Lehne zu trommeln, einem Gegenstand zu spielen oder die Fäuste zu ballen ist ebenso unvorteilhaft wie sich ständig die Haare zurück zu streichen oder an der Kleidung zu zupfen. Gestiken oberhalb der Taille gelten als positiv. Grundsätzlich vermieden werden sollten Bewegungen in Richtung oder gar Berührung der Gesichtspartien. Wer sich ständig an die Nase fasst oder die Brille hochschiebt, signalisiert Unsicherheit und Nervosität. Sich das Kinn zu streicheln kann als Selbstgefälligkeit ausgelegt werden, ein Griff zum Ohrläppchen bedeutet sogar Ablehnung und Geringschätzung. Natürlich kann jedem Menschen einmal die Nase jucken. Ist dies aber nicht der Fall, sollte man die Hände am besten einfach entspannt auf der Stuhllehne zu lassen.

Die richtige Mimik

Seit jeher senden die Augen die wichtigsten und vielsagendsten Signale. Ein freundlicher, offener Blick zeigt Interesse und Sympathie. Starrt man jedoch auf den Boden oder an seinem Gegenüber vorbei, wird dies im besten Fall als Unsicherheit, im schlimmsten Fall als mangelndes Interesse ausgelegt. Auch der Mund verrät einiges. Weder ein schiefes Lächeln noch heruntergezogene Mundwinkel wirken besonders glaubwürdig. Wird gar nur ein Mundwinkel hochgezogen, kann dies sogar als Zynismus oder Arroganz gedeutet werden. Am besten versucht man also gar nicht erst zu schauspielern, da dies meistens nur die Konzentrationsfähigkeit verringert und sich kleine Ungereimtheiten unter Umständen unbemerkt negativ auswirken können. Stattdessen lieber ehrlich Emotionen zu zeigen und auch mal zu lachen, wenn dies angebracht ist, führt wiederum nur selten zu negativen Konsequenzen.

Die richtige Vorbereitung

Bewerber, die für eine Stelle echtes Interesse hegen, stellen sich meist selbst die Weichen für einen gelungenen Auftritt, da ihre Begeisterung oft ganz von selbst in einer lebendigen Gestik und positiven Mimik zum Ausdruck kommt. Ein Bewerber sollte sich daher unbedingt mental auf sein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Eine positive Grundhaltung und Vorfreude auf den Termin sorgen automatisch dafür, dass der Körper die richtigen Signale sendet. Zudem schadet es auch nichts, sich mit der passenden Bekleidung auf einen Stuhl vor den Spiegel zu setzen und sich seine Wirkung ein wenig bewusster zu machen. So vorbereitet steht dem neuen Job dann nichts mehr im Wege!

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“Was willst du denn DAMIT mal machen?” – Chancen für Geisteswissenschaftler

“Was willst du denn DAMIT mal machen?” – Chancen für Geisteswissenschaftler


Tags: Berufseinstieg, Karriere Geisteswissenschaftler, Karriere-Start, Quereinstieg, Was willst du denn damit mal machen

geisteswissenschaften
Geisteswissenschaftler haben es von jeher nicht leicht in ihrer beruflichen Entwicklung. Werden sie nach ihrem Studienfach gefragt und geben Antworten wie Geschichte, Soziologie, Islamwissenschaft oder  Linguistik, folgt oft – gekoppelt mit einem skeptischen Blick – die Frage: “Was willst du denn DAMIT mal machen?”. Nahezu jeder, der heutzutage nicht an einer Fachhochschule für einen “MINI”- Beruf ausgebildet wird oder an einer renommierten Hochschule Wirtschaft studiert, muss sich solche Kommentare gefallen lassen. Viele Studenten bekommen diese Frage gar so oft zu hören, dass sie nach einiger Zeit selbst nicht mehr an den Nutzen und die gesellschaftliche Relevanz ihres Studiums glauben. Der Fragende erhält deshalb dann als Antwort häufig ein unsicheres Grinsen gepaart mit dem Satz: “Ich werde Taxifahrer.” Der folgende Beitrag soll dieser Einschätzung Paroli bieten.

Zuallererst muss konstatiert werden: Trotz aller Prognosen einer schwierigen Arbeitsmarktlage steigt die Zahl der Immatrikulationen in Sprach-, Kultur- und Sozialwissenschaften von Jahr zu Jahr stetig weiter. Viele Studienanfänger sind sich dabei bewusst, dass es schwierig für sie wird, später ein berufliches Äquivalent für Ihre Ausbildung zu finden. Der Begeisterung und dem Interesse für ihr Fach tun diese Aussichten anfangs keinen Abbruch. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Arbeit vollziehen jedoch einen Wandel, den man nicht ignorieren darf, wenn man später den beruflichen Einstieg finden will.

Die Probleme erkennen

Zuerst die negativen Aspekte: Im Gegensatz zu den vergangenen Jahrzehnten  sehen sich heute nahezu alle Disziplinen mit zwei determinierenden Fragen konfrontiert: Welchen Nutzwert haben sie für die Gesellschaft, was geben sie zurück? Wodurch wird dieser Nutzwert mess- und damit beweisbar? Wie auch immer man diese Entwicklung bewerten mag, auf Sie einstellen muss man sich leider trotzdem. Geisteswissenschaftler sollten sich dabei zwei Probleme bewusst machen:
1. Exzellenzinitiativen und der Hochschulpakt 2020, welcher zuletzt am 4. Juni verlängert wurde, sind primär auf die Natur- und Ingenieurswissenschaften zugeschnitten. Sozial- und Geisteswissenschaften bleiben häufig auf der Strecke, da sie wenig Bedarf an kostspieligen Zubehör und spezialisierter Ausrüstung haben und meist nur Geld für größere fachliche Projekte oder Mitarbeiterstellen brauchen. Da beides weniger der Spezialisierung und “Exzellenz” als vielmehr dem laufenden Unibetrieb zugute kommt, werden hier entsprechend weniger Gelder bereit gestellt. Damit einher geht das (Dauer-)Problem, dass trotz steigender Studentenzahl nach wie vor zu wenig neue Lehrkräfte eingestellt werden.
2. Auch nach Jahren des Missstandes haben viele Professoren und Lehrbeauftragte keine Konsequenzen gezogen und verharren auch nach der Umstellung auf Bachelor und Master bei relativ starren Inhalten und Lehrstrukturen mit wenig Praxisbezug. Das bedeutet konkret, dass viele Lehrpläne weiterhin den Lehrerberuf oder eine universitäre Karriere zum Ziel haben, aber den Studenten neben dem wissenschaftlichen Arbeiten nicht beigebracht wird, aus Ihren Fähigkeiten Kapital zu schlagen und sich zu vermarkten. Daran ändern leider meistens auch die in Modulform angebotenen Schlüsselqualifikationen nicht viel. Dass es jedoch viele Bereiche gibt, für die Geisteswissenschaftler geradezu prädestiniert sind und auch immer mehr Unternehmen entdecken, dass es neben Ingenieuren außerdem andere Kräfte für den reibungslosen Ablauf im Betrieb braucht, sollte für jeden zum Leitgedanken werden.

Sich die eigenen Stärken bewusst machen

Nicht selten ist die “gefühlte” berufliche Perspektive deutlich schlechter als die Realität, da sich viele Absolventen Ihre Fähigkeiten zuwenig verdeutlichen und daraus Selbstvertrauen ziehen. Laut dem Fischer Weltalmanach von 2008 sind in Deutschland 71,9 Prozent der deutschen Arbeitnehmer im tertiären Sektor beschäftigt, sprich im weitesten Sinne  als Dienstleister tätig. Die beiden Hauptfähigkeiten, welche hier grundsätzlich benötigt und auch in jeder zweiten Stellenanzeige gefordert werden, sind eine überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift und die Fähigkeit zu eigenständigen, zielgerichteten Arbeiten. Genau diese beiden Fertigkeiten bekommen nahezu alle Geisteswissenschaftler fast zwangläufig mit, da sie sich mehr als alle anderen regelmäßig bei Vorträgen oder Gruppenarbeiten innerhalb eines festgelegten Zeitraums in vorgegebene Themen einarbeiten, diese präsentieren und in Diskussionen verteidigen müssen. Dies mag auf den ersten Blick furchtbar trivial klingen. Aber wer schon einmal erlebt hat, wie schwer es vielen Jobsuchenden fällt, allein ein ordentliches Bewerbungsschreiben aufzusetzen und ein paar klare Aussagen über sich im Bewerbungsgespräch zu treffen (geschweige denn, später Ideen richtig zu präsentieren, die Kommunikation im Unternehmen und mit den Kollegen zu fördern, Arbeitsabläufe einzuschätzen oder andere Menschen zu führen) weiß, wie wichtig diese Fertigkeiten sind. In vielen Fachbereichen sind zudem überfüllte Seminare, fehlende Literatur für Hausarbeiten und mangelnde Betreuung durch den Massenbetrieb ein Dauerzustand. Entsprechend stark wird hier also das Organisationstalent geformt und gefördert. Die Fähigkeit, mit Stress umzugehen und sich auf ständig wechselnde Umstände einzustellen, ist sowieso fast schon Gemeingut. Viele Studenten absolvieren zudem während ihrer Studienzeit mehrere Praktika und sind als Generalisten fähig und willens, sich schnell in vorher weitestgehend unbekannte und komplexe Sachverhalte einzuarbeiten. Dann wären da noch die “Spezialfähigkeiten”: Historiker und Soziologen sind meistens sehr gut in der methodischen Recherche und besitzen die Fähigkeit, vernetzt zu denken und ein Problem von mehreren Seiten dezidiert zu analysieren. Linguisten haben eine enorm hohe Fremdsprachenkompetenz, welche im Zuge der Globalisierung sehr gefragt ist, wenn man sich beispielsweise auf asiatische Sprachen verlegt. Kulturwissenschaftler wiederum kennen sich gut mit den Eigenarten und Bräuchen außereuropäischer Nationen und Bevölkerungen aus und wissen entsprechend, wie sie sich gegenüber arabischen oder chinesischen Geschäftspartnern zu verhalten haben, ohne ins Fettnäpfchen zu treten. An nützlichen Eigenschaften mangelt es den Absolventen also nicht.

Die Chancen nutzen

Das Hauptproblem für die Jobsuche liegt nicht im Bereich der im Studium erworbenen Fähigkeiten, sondern ergibt sich aus der inhaltlich bedingten Ferne des Studiums zur Berufswelt. Allerdings können mangelnde Fachkenntnisse oft auch “on the job” antrainiert werden. Dies wird beispielsweise im angelsächsischen Raum schon länger praktiziert, da in vielen Bereichen die oben aufgeführten “Soft Skills” und Fertigkeiten höher im Kurs stehen als fundiertes, aber blutarmes Detailwissen. Geisteswissenschaftler sollten daher die “Not”, sprich den Mangel an vorgezeichneten Karrierewegen, als “Tugend” begreifen. Denn während es für Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieure häufig vorgefertigte “Karriere-Blue-Prints” gibt, steht dem Geisteswissenschaftler als professionellem Quereinsteigern eine größere Auswahl beruflicher Betätigungsfelder offen. Wichtig ist hier, sich beizeiten klar zu werden, wohin die Reise gehen könnte, entsprechende Kontakte zu knüpfen und Praktika zu absolvieren. Ein fast schon traditioneller Anlaufpunkt für viele Absolventen ist die Medienbranche. Ob nun bei Zeitungen, Fernsehen, Werbung oder im PR-Bereich: Die Anzahl der Bewerber übersteigt die vorhandenen Stellen oft um ein vielfaches. Bei der hohen Vielfalt an Möglichkeiten und der großen Konkurrenz reicht es deshalb nicht aus, nur “irgendwas mit Medien” machen zu wollen. Die Absolventen sollten im Gegenteil sehr zielgerichtet auf den Bereich, der sie am meisten interessiert, hinarbeiten. Wer nur eine eher vage Vorstellung besitzt und nicht wirklich dafür brennt, ist in anderen Bereichen besser aufgehoben. Die Kulturwirtschaft beispielsweise erzeugt mit einer jährlichen Wertschöpfung von ca. 35 Milliarden Euro mehr als die Softwareindustrie. Verlage, Agenturen, Theater, Galerien oder Museen, um nur einige zu nennen, bieten also für sich schon ein weites Feld. Auch in Unternehmen  werden in Bereichen wie Personalwesen oder Projektmanagement neben Betriebswirten immer öfter Geisteswissenschaftler gesucht. Das Schlüsselwort lautet hier Initiativbewerbung, da die wenigsten Stellen direkt für Soziologen oder Kulturwissenschaftler ausgeschrieben sind. Wer seine Studienzeit genutzt hat, um ein bis zwei namhafte Praktika zu absolvieren, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und zudem passable Noten zu schreiben, wird dabei auch nicht auf verschlossene Türen stoßen. Laut der letzten Studie des Hochschulinformationssystems sind nämlich nur 5 Prozent der Absolventen 12 Monate nach Beendigung ihres Studiums arbeitslos. Von promovierten Taxifahrern kann hier also keine Rede sein. Auf eine Sache muss man sich jedoch bei der Wahl eines solchen Studiums einstellen: Die Einstiegsgehälter sind im Durchschnitt um einiges niedriger als bei Wirtschaftswissenschaftlern oder Ingenieuren. Der Spaß am Studium und die berufliche Zufriedenheit aber meistens nicht.

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Neues Insider-Dossier für Bewerber

Neues Insider-Dossier für Bewerber


Tags: Bewerbungsbücher, Insider-Dossier, Karriereratgeber, Squeaker

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Wer derzeit Jura studiert und nach einer Referendarstelle oder anderen Einstiegsmöglichkeiten in einer Kanzlei Ausschau hält, für den könnte das neue Internet-Dossier “Karriere in der Großkanzlei – Bewerbung, Einstieg und Aufstieg” von squeaker.net eine wertvolle Unterstützung sein. Der Ratgeber wurde auf Basis von Insider-Infos erstellt und vermittelt eine umfangreiche Vorstellung davon was es heißt, eine Stelle als Praktikant, Referendar oder Berufseinsteiger in einer Großkanzlei zu ergattern und dort zu arbeiten.

Das neue Dossier gliedert sich in sechs verschiedene Teile. Zuerst wird geklärt, was eine Großkanzlei überhaupt charakterisiert, was man bei der Auswahl seiner Zielkanzlei beachten sollte und welche Einstellungsvorrausetzungen bei der aktuellen Marktlage oftmals gefordert werden. Das zweite Kapitel befasst sich dann dezidiert mit der Bewerbung und bietet nützliche Hinweise für die Erstellung passender Bewerbungsunterlagen. Hat man diese Hürde überwunden, wird der nächste Abschnitt interessant: Sicheres und Souveränes Auftreten in der Kanzlei gegenüber Mandanten, Partnern, Referendaren und anderen Mitarbeitern sowie das korrekte äußere Erscheinungsbild. Im anschließenden Kapitel werden zudem mögliche Alternativen zur Großkanzlei aufgezeigt. Den größten Umfang haben dann jedoch die letzten beiden Teilbereiche: Kapitel fünf gibt detaillierten Einblicke in die Arbeit der verschiedenen juristischen Fachbereiche, Kapitel sechs beschäftigt sich abschließend mit den Profilen 18 namhafter Kanzleien. Mit diesen Informationen ausgestattet, dürfte es zukünftigen Staranwälten deutlich leichter fallen, Fuss in der Branche zu fassen.

Das neue Buch reiht sich als achte Publikation in die Serie “Insider Dossier Bewerbungsbücher” von squeaker.net ein. Wie man dem Titel entnehmen kann, ist das Ziel der Reihe, Studenten und Absolventen mit branchenspezifischen Insider-Infos zu versorgen und so den Berufseinstieg zu erleichtern. Die Autoren setzen es sich dabei zum Ziel, nach und nach möglichst alle Branchen zu erfassen und lieferten beispielsweise zuletzt mit dem Dossier “Bewerbung in der Automobilindustrie” eine Abhandlung für den Einstieg in diesen krisengeschüttelten Wirtschaftszweig. Alle Publikationen sowie kommende Leseproben findet Ihr auf squeaker.net.

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Stipendiaten gehen im Studium öfter ins Ausland

Stipendiaten gehen im Studium öfter ins Ausland


Tags: Praktikum im Ausland, Studie Ausland, Studieren im Ausland

studie

Studenten, die ein Stipendium in der Tasche haben, gehen während des Studiums eher ins Ausland als ihre Kommilitonen. Das ergab eine Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in Hannover. Demnach hat fast jeder zweite Stipendiat (47 Prozent) schon einmal einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt absolviert oder unternimmt ihn gerade. Der Anteil derer, die einen Auslandsaufenthalt bereits hinter sich haben, ist dabei mehr als doppelt so hoch wie der aller Studenten im Erststudium (38 Prozent zu 16 Prozent). An der Umfrage haben rund 10.000 Stipendiaten der elf Begabtenförderungswerke in Deutschland teilgenommen. So war bereits ein Drittel (33 Prozent) der Befragten schon einmal an einer Hochschule in einem anderen Land eingeschrieben. Etwa jeder Fünfte hat ein Praktikum im Ausland (21 Prozent) gemacht und jeder Sechste (16 Prozent) hat an einem Sprachkurs teilgenommen.

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Die Online- Reputation: Für einen guten Ruf im Web

Die Online- Reputation: Für einen guten Ruf im Web


Tags: Bewerbungsratgeber, Karriere-Start, Online-Reputation, Social Network, Webpräsenz

spuren

Sie sind ebenso bekannt wie beliebt: “social networks” wie studiVZ, Facebook oder Xing, “social-media-communitys” wie Youtube oder FlickR und Blogs wie Twitter werden von immer mehr Menschen genutzt, um sich virtuell mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Wer sich hier gut in Szene zu setzen weiß, verbessert auch deutlich seine Chancen während der Jobsuche. Denn immer mehr Personaler nehmen ihre Bewerber im Zeitalter von Web 2.0 online unter die Lupe. Damit hat sich schon für so manchen die Webpräsenz als Karriere-Killer entpuppt. Wenn Ihr nicht unter die Räder kommen sondern Euch sogar Vorteile verschaffen wollt, solltet Ihr also regelmäßig Eure Online-Reputation prüfen und bestehende Profile pflegen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. PRAKTIKUMSFUEHRER.de hat für Euch recherchiert und eine kleine Liste mit Ideen zusammen getragen.

1. Überwacht regelmäßig Eure Spuren im Web. Mit Suchdiensten wie Google, Yahoo oder Yasni findet Ihr vorhandene Informationen über Euch beziehungsweise andere Personen Eures Namens. Mit Technoratie oder der Google Blog-Suche könnt Ihr zusätzlich die Blogosphäre abgrasen. Somit habt Ihr einen Überblick, welche Informationen über Euch Personaler finden würden, und seit in der Lage, auf entsprechende Fragen bei Vorstellungsgesprächen zu reagieren.

2. Wenn Ihr Eure Reputation verbessern wollt, dann erstellt Profile mit Eurem korrekten Namen in verschiedenen “social networks” und baut diese gezielt nach unterschiedlichen Kriterien auf. Xing eignet sich beispielsweise hervorragend zur Erstellung eines “Geschäftsprofils”, bei dem Ihr, gepaart mit einem guten Foto sowie einem möglichst vollständigen Lebenslauf, alle bisherigen Erfolge und positiven Eigenschaften in den Fokus rücken könnt. Auf Facebook oder MySpace könnt Ihr hingegen all Eure positiven Charakteristika als Privatpersonen herausstellen und Suchmaschinen erlauben, diese zu indizieren.

3. Versucht, alle diejenigen Online-Profile zusammen zu bringen, von denen Ihr wollt, dass sie gefunden werden. Eine Möglichkeit hierfür wäre beispielsweise, dass Ihr Euch eine Domain mit Eurem Namen in der URL sichert und dort alle erwünschten Beiträge oder Profile verlinkt. Diese gehört dann bei Suchabfragen zu den ersten Einträgen und sorgt dafür, das Personaler gleich die “richtigen” Infos über Euch bekommen.

4. Nutzt für alle Profile und Einträge, von denen Ihr wollt, dass sie Privatsache bleiben, grundsätzlich eine andere Identität. Dies gilt neben Foren und Blogs auch für “social networks”, deren Privatsphärenschutz nach einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts teilweise einiges zu wünschen übrig lässt. Auch wenn Ihr Euer Profil vielleicht schon nur noch für Freunde sichtbar haltet, schützt Euch Anonymität trotzdem am meisten.

5. Pflegt alle Profile, die Ihr als Aushängeschild benutzt. Das bedeutet sowohl die regelmäßige Aktualisierung Eurer Kontaktdaten als auch, dass Ihr wichtige Nachrichten lest und erreichbar seit.

6. Falls Ihr im Web ältere unliebsame Einträge findet oder wenn jemand unter Eurem Namen Schindluder betreibt, lohnt sich der Kontakt mit dem verantwortlichen Webmaster oder dem Hoster, um diese Einträge wieder zu entfernen. Wer sein Anliegen freundlich darlegt und gut begründet, stößt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein offenes Ohr. Eine Erwähnung der Datenschutzrechte kann diesen Vorgang unterstützen, immerhin sind viele Betreiber auf ihren Ruf bedacht. Wenn das alles nicht hilft, dann nehmt Euch die Zeit und verfasst in dem betreffenden Medium eine Gegendarstellung, um Euren Ruf wieder gerade zu rücken. Rechtliche Schritte sind nur selten sinnvoll, da Aufwand und Nutzen meistens in keinem lohnenswerten Verhältnis stehen.

Zum Schluss gilt die alte Binsenweisheit: Überlegt Euch von vorneherein, welche Informationen beruflicher oder privater Natur überhaupt ihren Weg ins Internet finden müssen.

Diskutiert mit!

Haben sich Eure Online-Profile schon einmal negativ auf eine Bewerbung ausgewirkt? Sperrt Ihr Eure Profile oder habt Ihr nichts zu verbergen? Versucht Ihr, eure Webpräsenz gezielt in der Bewerbungsphase einzusetzen? Helfen Euch unsere Tipps dabei? Erzählt uns von Euren Erfahrungen!

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Ein Fünftel aller Internetnutzer bewerben sich Online

Ein Fünftel aller Internetnutzer bewerben sich Online


Tags: Bewerbungen im Internet, BITKOM, Email-Bewerbungen, Stellenausschreibungen Online

onlinebewerbung

Sich per Internet zu bewerben ist längst nichts besonderes mehr. Denn rund 7 Millionen Bundesbürger haben sich mit Hilfe des World Wide Web auf eine freie Stelle beworben. Das ergab eine Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter tausend Deutschen ab 14 Jahren. Besonders häufig genutzt wird die Möglichkeit der Online-Bewerbung unter den 30- bis 49-Jährigen. Rund ein Viertel dieser Zielgruppe nutze diese Möglichkeit der Bewerbung. Bei älteren Arbeitnehmern ab Fünfzig sinkt die Quote auf 5 Prozent.

In der Regel schicken die Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail – nahezu drei Viertel aller Online-Bewerbungen erfolgen auf diesem Weg. Ein Viertel der Bewerber hat dagegen ein Online-Formular des potenziellen Arbeitgebers genutzt. „Die Personalauswahl wird zunehmend per Internet abgewickelt“, sagte Scheer. Das fange bereits bei den Stellenanzeigen an. Nach einer BITKOM-Befragung unter 800 Unternehmen gaben 94 Prozent der Firmen an, freie Stellen im Internet auszuschreiben. Am beliebtesten sind dabei Online-Jobbörsen und die eigene Homepage.

Um wirklich aus der Masse der Bewerbungen herauszustechen gilt es, sich optimal zu verkaufen. Wie, dass verrät Euch zum Beispiel die Bewerbungsbox Professional von PRAKTIKA. Oder warum nicht mal mit einem Video bewerben? Mit der Videosoftware CV One wird das zum Kinderspiel! Wir wünschen Euch viel Erfolg!

Euer PRAKTIKA-Team

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Hochwertige Bewerbungen mit PRAKTIKA und CV One

Hochwertige Bewerbungen mit PRAKTIKA und CV One


Tags: Bewerbungsunterlagen, CV One, Karriere, Studien, Studium, Umfragen, Videobewerbung

dihk

Jedes Jahr gibt es zahlreiche Studien und Statistiken darüber, wie viele Jugendliche noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Hin und wieder kommen jedoch auch die Unternehmen selbst zu Wort und geben handfeste Gründe dafür, warum sie ihre Ausbildungsplätze nicht vergeben konnten. So nun auch in einer aktuellen Online-Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). So haben 60% der Unternehmen an, keine geeigneten Bewerbungen erhalten zu haben. 17,6% der Befragten bemerkten, dass die vereinbarte Ausbildung gar nicht erst angetreten wurde und in 15,4% der Fälle wurde die Ausbildung während der Probezeit bereits schon wieder gekündigt.

Erschreckend, oder?

Kleiner Tipp an alle, die in Zukunft vor haben, Bewerbungen zu verschicken: das Team von PRAKTIKA hat gleich zwei gute Lösungen für diese Zielgruppe. Zum einen unsere Bewerbungsbox Professional, und zum anderen die Videobewerbungssoftware CV One. Wir wünschen Euch viel Erfolg!

Euer PRAKTIKA-Team

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Eigenmarketing auf Jobmessen

Eigenmarketing auf Jobmessen


Tags: Bewerbungsratgeber, Jobmessen, Karriere, Karriere-Messe, News & Termine, Personaler, Praktikum, Rekruter

jobmessen

Recruiting-Events sind eine perfekte Gelegenheit, sich über seine Wunschfirma genau zu informieren und zu den Personalern des Unternehmens Kontakt aufzunehmen. Dabei sollten Sie allerdings nicht völlig unvorbereitet vorgehen. Denn die Unternehmen erwarten auch von den Interessenten eine gewisse Vorbereitung. PRAKTIKUMSFÜHRER.de gibt Ihnen an dieser Stelle ein paar Tipps, mit denen Sie aus der Masse herausstechen werden.

Vor der Messe ist nach der Messe
Erstellen Sie eine Hallen-Route mit den Unternehmen, die Sie wirklich interessieren. Denn mit einer guten Vorbereitung haben Sie die Chance, deutlich mehr Messestände zu besuchen. Versuchen Sie sich vorab einen Termin für ein persönliches Gespräch zu reservieren, so nimmt sich der Personaler für Sie Zeit und kennt Ihre Unterlagen. Legen Sie sich, entsprechend Ihrem Rundgang sortiert, kleine Rechercheblätter an, auf denen Sie das Profil der Unternehmen zusammenfassen. Denn ein guter Bewerber weiß, wie viele Mitarbeiter die Firma seiner Wahl hat…! Wenn Sie einen festen Termin mit einem Personaler haben, lohnen sich auch Recherchen über Ihren Gesprächspartner. Denn das Wissen über eine gemeinsam besuchte Hochschule oder unterschiedliche Vorlieben Ihres Gegenübers kann sich durchaus als hilfreich herausstellen.

Guten Tag, mein Name ist…
Bereiten Sie außerdem zu Hause Ihre Unterlagen in verschiedenen Ausführungen vor. Seien Sie darauf eingestellt, dass manche Unternehmen nur ein Kurzprofil von Ihnen benötigen und andere hingegen Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen. Versuchen Sie auch hier herauszustechen. Beispielsweise mit eigenen Bewerbungsvisitenkarten auf dem Ihr Foto, Kontaktdaten auch das Studienfach sowie ein Werbeclaim zur eigenen Person – beispielsweise “Fachkräftemangel? Nicht mit mir!” abgebildet sind. Wichtig: solche Karten sollten von professioneller Qualität sein! Zu dünnes Papier, verschmierte Schrift oder gar Eselsohren sind ein No Go! Wenn Sie sich unsicher sind, welche Kleidung für die Messe angebracht ist, lohnt es sich nach Fotos vergangener Messen zu recherchieren. Aber denken Sie dran: Flip Flops und T-Shirts mit allzu eindeutigen Slogans sollten lieber zu Hause bleiben.

Auf der Messe – Nervosität zu Hause lassen
Eine gute Vorbereitung sollte Ihre Nervosität vertreiben können. Denken Sie daran: Personaler sind auch nur Menschen. Treten Sie freundlich und natürlich auf. Machen Sie sich Gedanken welche wichtigen Fakten Ihr Gesprächspartner unbedingt über Sie wissen sollte. Einen guten Eindruck machen Sie zudem, wenn Sie auch konkrete Fragen zum Job und zu Ihrer Wunschfirma im Gepäck haben. Machen Sie sich Notizen zu jedem Unternehmen, damit Sie das Gespräch zu Hause in Ruhe Revue passieren lassen können.

Nachbereitung – ganz nah am Ziel
Zurück zu Hause beginnt dann schließlich die eigentliche Arbeit. Werten Sie Ihre Unterlagen und die Visitenkarten aus. Überlegen Sie sich, welches Unternehmen für Sie das Interessanteste ist und schreiben Sie den entsprechenden Ansprechpartnern eine Email. Beziehen Sie sich in dieser auf die Messe und bestätigen Sie noch einmal Ihr deutliches Interesse. Erinnern Sie an Details aus dem Gespräch auf die Ihr Gegenüber positiv reagiert hat: den Auslandsaufenthalt, das Praktikum, Sprachkenntnisse… Fassen Sie in einem Anschreiben die Argumente zusammen, mit denen Sie punkten. Benennen Sie konkret die Position, über die Sie gesprochen haben.

Das Team von PRAKTIKA wünscht Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen!

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