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Mein Traumpraktikum im sonnigen Chicago

Mein Traumpraktikum im sonnigen Chicago


Tags: Auslandspraktikum, Erfahrungsbericht, Praktikum in Chicago, Praktikumsbericht, Traumpraktikum

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Habt Ihr schon einmal über ein Praktikum in der Windy City of Chicago nachgedacht? Hella Neumann (24) kann es jedem nur empfehlen, denn sie hat sich vor über einem Jahr für ein Praxisjahr im Bereich des Hotelmanagements bei einer renommierten weltweiten Hotelkette  entschieden . Unterstützt wurde sie dabei von der German American Chamber California (GACCCA), die ihr bei allen Visumsangelegenheiten  behilflich war. Hella erzählt uns, warum sie so begeistert von Chicago ist, dass sie ihren Aufenthalt sogar noch einmal um ein Jahr verlängert.

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PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie bist du zu deinem Praktikumsplatz in Chicago gekommen – berichte doch mal über deine Schritte von der Idee bis zur Ankunft in Illinois?

Amerika war schon immer mein Traum. Schon als ich 16 war, wollte ich gern nach Amerika und habe daher nach einem Austauschjahr an einer amerikanischen Schule mein amerikanisches Diplom erhalten. Dann habe ich in Leipzig Hotelmanagement studiert und wollte unbedingt noch mal in Amerika Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. Ein anderes Land kam dabei nie in Frage für mich. Im Internet habe ich mir die wichtigen Informationen über die Hotelgruppe geholt und bin dann auch auf die Seite der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer gestoßen. Frau Töller und Frau Polster haben mir sehr geholfen bei den bürokratischen Abläufen und mit dem DS-2019-Visumsformular. So verlief alles reibungslos. Auch das Interview beim amerikanischen Konsulat in Berlin war gut. Mit der Sprache hatte ich nie Probleme, da ich im Schüleraustausch mein Englisch üben konnte. Ich kann das jedem nur empfehlen. Als ich die Zusage für mein Visum hatte, war ich überglücklich und konnte es kaum noch erwarten im Flugzeug zu sitzen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Mit welchen Erwartungen bist du zum ersten Arbeitstag gegangen und wie wurdest du dann in Chicago von deinen Kollegen empfangen ?

Ich habe das Praktikum begonnen, um die amerikanische Arbeitsphilosophie kennenzulernen. Da ich bisher nur in europäischen Hotels gearbeitet habe, wollte ich außerdem erfahren, welche Unterschiede es im Arbeitsablauf in einem amerikanischen Sterne-Hotel gibt. Das heißt, ich wollte meinen Horizont erweitern, wertvolle Lebenserfahrung sammeln und in meinem Lieblingsland leben und arbeiten. Natürlich wollte ich auch mein Business-English verbessern und nette Kollegen kennen lernen. Der Praktikumsplan, den ich vorhab schon bekam, verriet mir schon einige interessante Abläufe und ich war gespannt, wie diese umgesetzt werden. Es reizte mich auch, noch mal ganz von vorn anzufangen, mit nur zwei Koffern auf mich allein gestellt in einem fremden Land Fuß zu fassen.
Empfangen wurde ich von Anfang an sehr freundlich und entgegenkommend. Mein Supervisor unterstützte mich in allen Belangen und die Arbeitsatmosphäre war sofort locker und entspannt. Die Mitarbeiter integrierten mich gleich ins Team, so dass ich mich wirklich super wohl gefühlt habe. Der Team-Spirit und Zusammenhalt ist ganz anders als in den deutschen Firmen, die ich kannte. Schnell hab ich mich auch in meiner freien Zeit mit dem Kollegen getroffen, von denen einige zu Freunden wurden. Sprachliche Schwierigkeiten hatte ich keine. Englisch ist fast zu meiner Erstsprache geworden und es fällt mir jetzt sogar schwer, Sätze auf deutsch zu formulieren.

PRAKTIKUMSFÜHRER: In welchen Abteilungen hast du gearbeitet und welche Aufgaben hattest du?

Nach einem allgemeinen Kennenlernen des gesamten Hotelbetriebs und der Einführung arbeitete ich im Front Desk Management und als Concierge am Empfang. Das heißt, ich begrüßte die Gäste bei ihrer Ankunft im Hotel und wies sie ein, half ihnen bei ihren Reservierungen und buchte für sie auch im Bereich Guest-Entertaining Tickets für Konzerte, Baseballspiele oder andere Events. Ich hatte von Anfang an Verantwortung und durfte selbstständig arbeiten, aber mein Manager stand mir immer bei Fragen zur Seite.
Mir macht die Kommunikation mit den internationalen Gästen sehr viel Spaß und es gab auch interessante Aufträge. Einmal sollte ich für einen Gast eine Batman-Maske besorgen, die ich nach längerer Recherche auch finden konnte. Es ist auch ein schönes Gefühl, wenn sich Gäste bedanken, denen ich zum Beispiel geholfen habe, wie eine Frau, die ihren Pass verloren hatte.
Die Interaktion zwischen Hotelpersonal und Gast ist in Amerika auch viel höher als in Deutschland beispielsweise. Die Ausstattung des Hotels hat einen hohen Standard, aber auch der Service und die Freundlichkeit werden sehr hoch bewertet. Mir hat das sehr gefallen und ich konnte viel lernen im Umgang mit den verschiedensten Reisenden.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Waren die Praktikumsbedingungen so, dass du auch die Zeit und Möglichkeiten fandest, um deine Freizeit zu genießen und Land und Leute kennenzulernen?

Die Praktikumsbedingungen waren toll. Ich hatte eine eigene Wohnung und konnte mir von der guten Vergütung auch das recht teure Leben in Chicago leisten. Generell hat man eine 40-Stunden-Woche, wobei der Sonntag und Montag frei sind und Freitag wie Samstag als “busy days” gelten, wo richtig viel los ist.  In meiner Freizeit traf ich mich viel mit den Kollegen, ging surfen und spielte Beachvolleyball. Chicago hat viel zu bieten und es ist meist schönes heißes Wetter. Ich konnte auch viel reisen, daher war ich in New York, Las Vegas, San Fransisco und im restlichen Kalifornien unterwegs. Amerika ist wunderschön und ich bin begeistert von der lockeren Art der Leute und den vielen Möglichkeiten.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sie wurden wirklich übertroffen. Die Mitarbeiter gehen hier so nett und hilfsbereit miteinander um und auch die Gäste sind viel lockerer und offener. Jeder hat ein freundliches Wort für den anderen und man interessiert sich immer für die Herkunft des Einzelnen. Besonders gefallen haben mir immer die Hochzeiten, die oft stattfanden und wenn prominente Gäste bei uns wohnten wie die Chippendales oder Schauspieler und Sänger.
Ich fühle mich hier wie zu Hause und habe viele tolle Menschen kennen gelernt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in Amerika weiterhin zu arbeiten.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Warum hast du dich nun entschieden das Praktikum um ein Jahr zu verlängern?

Einmal, weil es mir so großen Spaß macht, hier zu leben und im Hotel zu arbeiten und weil ich die Chance und Herausforderung wahrnehmen möchte, in einem anderen Bereich des Hotels Erfahrungen zu sammeln. Im vergangenen Jahr war ich Guest-Service-Agent und nun habe ich die Möglichkeit als Assistant-Manager aufzusteigen und verantwortungsvollere Aufgaben zu übernehmen. Dazu gehört auch die Schulung von Mitarbeitern im Guest-Service-Bereich.
Die Gäste werden hier oft zu ihrer Zufriedenheit und Beurteilung des Personals befragt und dann wählt der Manager einen Mitarbeiter des Monats und das bin ich schon zweimal geworden. Darauf bin ich stolz, denn es bestätigt meinen Einsatz und meine Akzeptanz hier, da mir die Arbeit auch wirklich gut gefällt.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Würdest du das Praktikum weiterempfehlen?

Ja, ich würde es unbedingt empfehlen!
Ich würde jedem der die Gelegenheit dazu hat, generell zu einem Auslandspraktikum raten. Man kann sich persönlich und beruflich weiterentwickeln und unersetzliche Erfahrungen sammeln, die dich unabhängiger und offener machen. Außerdem bringt es Pluspunkte im Lebenslauf.
Amerika ist für mich wirklich ein Traumland, weil die Menschen sehr freundlich und offen sind und man hier alle Möglichkeiten hat, sich auszuprobieren und dabei zu lernen. Ich habe jetzt einen internationalen Freundeskreis und konnte meine interkulturellen Kenntnisse vertiefen. Man sollte nicht nur träumen, sondern die Idee umsetzen, die man hat – das habe ich hier gelernt.
Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer von Kalifornien hilft sehr bei dem bürokratischen Aufwand mit dem Visumsantrag und anderen organisatorischen Angelegenheiten, die anfangs schon ein wenig abschreckend wirken. Doch durch die gute Vorbereitung und die Ratschläge der Mitarbeiter wird der Traum schnell Wirklichkeit. Alles ist möglich, wenn man daran arbeitet!

Wir bedanken uns bei Hella Neumann für das Interview! Habt ihr Fragen an Sie oder wollt ihr Euch über ähnliche Praktika informieren? Dann kontaktiert doch unsere Redaktion!


Sie suchen auch ein Praktikum in den USA?

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Praxiserfahrungen bei einer Managementberatung in London

Praxiserfahrungen bei einer Managementberatung in London


Tags: Auslandserfahrungen, Leben und arbeiten im Ausland, Praktikum im Ausland, Praktikum in London, Praktikum Managementberatung London

praktikum

Mein Name ist Bernd Brandstätter und ich absolvierte von Oktober 2008 bis März 2009 ein Praktikum bei einer Management Beratung in England, die zu diesem Zeitpunkt ein großes Projekt für die Buckinghamshire NHS (National Health Service) durchführte.

Die Betreuung bei der Vermittlung durch das praktika.de Team war stets produktiv und letztlich auch erfolgreich, obwohl ich mit meinem Wunsch Praktikum im Consulting Bereich wahrscheinlich nicht der einfachste Klient war. Die Firma in der ich arbeitete bestand aus einem Chef und vier Consultants. Wir optimierten Prozesse in einem Krankenhausverbund. Jeder Kollege war auf seine Weise ein Experte und ich wurde sehr herzlich in das Team integriert. Mein direkter Vorgesetzter war einfach nur fantastisch, so dass wir dank vieler Blödeleien viel Spaß bei der Arbeit hatten. Die Arbeitszeiten waren zwar manchmal lang, dafür habe ich vieles gelernt. Im Umgang mit Business Software (MS Office) habe ich mich enorm verbessert. Außerdem verstehe ich nun relativ gut das klassische Management Consulting Geschäft und auch die Strukturen von staatlichen Großbetrieben.

Neben der Arbeit hat England natürlich auch noch mehr zu bieten. Die Engländer zum Beispiel. Ich erlebte sie stets offen und freundlich und den britischen Humor fand ich schon immer klasse. Da ich mit dem Auto unterwegs war (Linksverkehr ist für erfahrene Fahrer kein Problem) konnte ich sehr flexibel allerlei Orte und Freunde besuchen. London ist natürlich was ganz besonders, aber auch Aylesbury, die Stadt in der ich lebte, ist sehr nett, den sie hat diesen typischen, englischen Kleinstadtcharme. Dank der 1.000 GBP Vergütung kam ich relativ gut über die Runden (ohne Ersparnisse aufzubrauchen) und ich fand eine nette 3er WG mit zwei Engländern, mit denen ich am Wochenende öfters unterwegs war.

Alles in allem war es für mich beruflich und privat eineunvergessliche Erfahrung, die mich wohl noch lange prägen wird. Man wird einfach offener und sieht die Dinge aus mehreren Perspektiven nach einem längeren Auslandsaufenthalt.

Wir bedanken uns bei Bernd Brandstätter für seinen Bericht!

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Leben und arbeiten in Los Angeles – ein Traum wird wahr

Leben und arbeiten in Los Angeles – ein Traum wird wahr


Tags: Praktikum Eventmanagement, Praktikum im Ausland, Praktikum in Los Angeles

Mein Name ist Torsten und ich absolvierte von Dezember 2008 bis März 2009 ein dreimonatiges Praktikum in Los Angeles, Kalifornien. Die Idee dafür  entstand ziemlich spontan und kurzfristig, aber durch Praktika.de verlief alles recht unkompliziert und relativ schnell, so dass dem Praktikum im Winter nichts mehr im Weg stand.
Ich arbeitete im Bereich Sportmarketing / Eventmanagement bei einer Firma in Culver City, unweit vom Flughafen, Santa Monica und Beverly Hills.

Gleich am ersten Tag wurde ich sehr warm empfangen und direkt in alle Bereiche eingegliedert, sowohl in Meetings als auch dann, wenn ich mit Kollegen in der Mittagspause essen war. Was mich von Beginn an mit am meisten fasziniert hatte, war die Leichtigkeit, mit der das Unternehmen agierte.  Man könnte fast schon sagen, dass dies mit dem sogenannten “kalifornischen Lebensstil” zu verbinden ist. Das Team war sehr jung und jeder war “per du” miteinander, was mir sehr entgegenkam. Meine Haupttätigkeiten bestanden in den ersten Wochen darin, im Internet nach speziellen Informationen über potenzielle Kunden zu suchen.  Das heißt, ich musste vorhandene Informationen in der Datenbank auf den neuesten Stand bringen und dazu, falls nötig, neue ergänzen. Des Weiteren musste ich  unter anderem telefonisch einige Werbeträger in bevorstehenden Eventstandorten über das eigentliche Event informieren und diese versuchen als Marketingstandort zu gewinnen. Nach meinen ersten erfolgreichen Wochen bekam ich sogar  die Gelegenheit, mit einem Teil meiner Firma auf eine Sporteinzelhandelsmesse nach San Diego zu fahren. Dort besaßen wir unseren eigenen Stand und ich durfte z.B. bei Kundengesprächen beisitzen und miterleben, wie die “Big Deals” abgeschlossen werden.

Leider war das Praktikum unbezahlt, aber ich hatte die Möglichkeit bei Bekannten zu wohnen. Dies war allerdings ca. 44 Meilen (ca. 70 km) von meiner Arbeitsstätte entfernt, was ja eigentlich kein Problem darstellen sollte, wenn man nicht gerade in L.A. lebt. Los Angeles ist allerdings berühmt berüchtigt für seine Verkehrssituation – 12 spurige Freeways und alle überfüllt. Aus diesem Grund kam mir das Unternehmen sogar mit meinen Arbeitszeiten entgegen, es wurde flexibel geregelt, in etwa wie mit sogenannten Gleitzeiten!

Ich lernte in vielen Bereichen  dazu, von neuen Finanzierungsideen bis hin zur Gestaltung von Megaevents. Leider hatte ich nicht die Chance ein Event erleben zu dürfen, da meine Praktikumszeit in der Event-Nebensaison stattfand, was mir allerdings bewusst war.  Trotzdem war es sehr interessant zu sehen, wie ein solch relativ kleines Unternehmen sich auf ein solch großes bevorstehendes Eventjahr vorbereitet!

Es war wirklich eine einmalige Erfahrung die ich nie vergessen werde und missen möchte.  Es war sehr interessant mitzuerleben, wie z.B. außerhalb meines Jobs Thanksgiving, Weihnachten oder auch Silvester gefeiert wird oder sogar die Einführung des Präsidenten Anfang des Jahres. Ich habe sehr viel für meinen weiteren beruflichen Werdegang gelernt und auch für meine eigene Persönlichkeit.  Des Weiteren war es für mich eine schöne Erfahrung, die Stadt Los Angeles näher kennenzulernen und mich mit den Gebräuchen und kulturellen Unterschieden vertraut zu machen.  Es war definitiv nicht das letzte Mal in dieser aufregenden Stadt! Wenn mir jemand vor einem gesagt hätte, dass ich ein Praktikum in Los Angeles absolvieren würde, hätte ich Ihn für verrückt erklärt. Dieser Traum ist nun in Erfüllung gegangen und Praktika.de hat mir dabei sehr geholfen! Ich kann jedem nur raten:  Träumt nicht, macht es!

Wir danken Torsten für seinen Bericht!

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Waren Sie auch schon in Los Angeles? Oder haben Sie Fragen an Torsten? Kein Problem! Nutzen Sie einfach das Kommentar-Feld!

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Union Square & Golden Gate Bridge – ab nach San Francisco

Union Square & Golden Gate Bridge – ab nach San Francisco


Tags: Auslandserfahrungen, Auslandspraktika, Karriere, praktika.de, Praktikum, Praktikum im Ausland, USA

bericht

Mein Name ist Andrea Bronner und ich hatte im vergangenen halben Jahr durch PRAKTIKA die einzigartige Gelegenheit, mein Praxissemester in San Francisco, der schönsten Stadt der Welt, zu verbringen. Diese Zeit war einmalig und ist unvergesslich. Mein Gastunternehmen war eine einzigartige Kunstgalerie, welche direkt im Zentrum dieser unglaublichen Stadt befindlich ist, unweit des weltberühmten Union Square. Der Schwerpunkt meines Praktikums lag im Bereich Marketing, da es sich bei meinem Gastunternehmen aber um eine kleine Firma handelte, war mein Praktikumsprogramm relativ flexibel, weshalb ich nebenbei auch Einblicke in weitere betriebswirtschaftliche Bereiche erlangen konnte. Meine Kollegen waren alle äußerst nett zu mir, vom ersten Tag an fühlte ich mich in diesem Unternehmen wie zu Hause, als gehörte ich schon lange dazu. Schnell entwickelten sich Freundschaften und so sah man sich nicht mehr nur am Arbeitsplatz, sondern auch privat.

Das Praktikum in den Vereinigten Staaten hat nicht nur meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vertieft und gefestigt, sondern auch zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen. Gerade im Zeitalter der Globalisierung finde ich es enorm wichtig, seinen kulturellen Horizont zu erweitern und andere Länder und Sitten im Rahmen des Studiums zu erkunden und kennenzulernen. Schon immer wollte ich mein Praxissemester in den Vereinigten Staaten von Amerika -einem der wichtigsten Handelspartner Deutschlands und der größten Volkswirtschaft der Welt- absolvieren und sowohl den “American way of life” als auch den “American way of doing business” hautnah erleben. Neben der Tätigkeit im Unternehmen kam bei mir auch die Freizeit nicht zu kurz. So hatte ich die Möglichkeit nicht nur San Francisco, sondern auch Nord- und Südkalifornien zu erkunden.

Natürlich war dieser Auslandsaufenthalt eine relativ teure Angelegenheit, zumal das Praktikum nicht vergütet war. Allerdings darf man nicht vergessen, dass all diese Erfahrungen, welche man während einer solchen Zeit macht, unbezahlbar sind, einem nie wieder genommen werden können und einem das ganze Leben lang bleiben. Beispielsweise denke ich spontan daran, dass ich während dieses Aufenthalts mit den Präsidentschaftswahlen das Glück hatte, ein Stück amerikanischer Geschichte hautnah mitzuerleben. Dadurch, dass ich dank praktika.de einen Praktikumsplatz im Sonnenstaat Kalifornien und gleichzeitig auch noch in San Francisco – “the beautiful city by the bay” – bekommen habe, ging für mich quasi ein Traum in Erfüllung.

Wir danken Andrea Bronner für das Interview!

bericht
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Mein Praktikum in London

Mein Praktikum in London


Tags: Arbeiten im Ausland, Auslandserfahrungen, Auslandspraktika, Auslandsvermittlung, England, Großbritanien, praktika.de, Praktikum, Praktikum im Ausland, Studium

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Susanne Wohlgemuth erfüllte sich im letzten Jahr einen kleinen Lebenstraum. Denn von Mai bis Oktober 2008 absolvierte die 23-Jährige durch die Vermittlung von PRAKTIKA ein Praktikum in einem berühmten Londoner Museum. Für die Schweizerin ein Traumjob. PRAKTIKUMSFÜHRER.de interviewte Susanne Wohlgemuth zu ihrer Zeit in London

PRAKTIKUMSFÜHRER: Sie haben sich entschlossen, mit PRAKTIKA ein Praktikum im Ausland zu machen. Erzählen Sie uns kurz etwas zur Vermittlung. Wie war der Ablauf?

Wohlgemuth:
Ja, ich stieß per Zufall im Netz auf die Seite von PRAKTIKA und klickte mich erstmal durch das breite Angebot an Auslandeinsätzen im englischsprachigen Raum, dann beschränkte ich die Suche auf Inserate aus meinen bevorzugten Berufsfeldern wie Theater, Psychologie, Museum und Medien und wählte schließlich drei Stellenangebote, die mir gefielen; ein Gewaltpräventionsprojekt in Schottland, ein Praktikum in einem Verlagshaus und eines in einem Kunstmuseum in London. Ich gab diese Wünsche in meiner Anmeldung an, zusammen mit Auskünften zu meinen Fähigkeiten und Interessen, eines Sprachfertigkeitszeugnis und der Einzahlung eines Vermittlungsgebührenanteils. Das war ca. dreieinhalb Monate vor dem geplanten Praktikumsbeginn. Auf ein erstes Standortgespräch mit PRAKTIKA folgte die Formulierung von den drei Bewerbungen und Lebensläufen, wobei ich äußerst nützliche Vorlagen und Tipps zur Unterstützung erhielt. Die Bewerbungen wurden überarbeitet und geschliffen. Leider klappte es bei meinen gewünschten Plätzen nicht, doch meine Betreuerin von PRAKTIKA rief mich zwei Wochen später an, sie habe meine Bewerbung noch an weitere Museen gesendet. Nach einer weiteren Woche meldete sie sich dann mit einem positiven Angebot.

PRAKTIKUMSFÜHRER: War das Museum für Sie der perfekte Praktikumsplatz?

Wohlgemuth: Was immer perfekt heißen mag, es war auf jeden Fall ein faszinierender und toller Ort. Ich konnte sowohl meine Sprachkenntnisse verbessern und lernte auch viel über Tiefenpsychologie, zeitgenössische Kunst, Literatur und den Museumsalltag.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Erzählen Sie uns etwas über Ihren ersten Tag. Wie wurden Sie empfangen?

Wohlgemuth: Ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde. Marion, mit der ich bereits im Vorfeld Mail- und Telefonkontakt hatte, kümmerte sich am ersten Tag um den Empfang und gestaltete letzteren äußerst angenehm. Nach einer kurzen Bezugsnahme auf den Inhalt des Bewerbungstelefonates, wo wir Fähigkeiten, Interessen und Beschäftigung besprachen, führte sie mich im ganzen Museum herum und ihre Tour war gespickt mit Informationen zum Museum, Finanzen, England und dem Leben in London. Sie machte mich mit allen Mitarbeitern bekannt, offerierte Kaffee und schickte mich mit dem Text für den damals noch nicht existierenden Audioguide das zweite Mal alleine durch das Museum.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Von einem Praktikum im Ausland erwartet man natürlich mehr als nur Kaffee kochen und kopieren. Welche Aufgaben übernahmen Sie?

Wohlgemuth: Ich wurde am Anfang gefragt, was ich gerne machen würde. Im Bezug auf meine Erklärungen erklärten mir meine beiden Praktikantenbetreuerinnen Marion und Rita wo es etwas zu tun gibt. Die Realität verlangte aber nun mal auch viel Büroarbeit, sprich kopieren, Post aufgeben, Telefonate erledigen, doch mit diesem Umstand hatte ich keine Probleme. Ich bekam ziemlich bald mehr Verantwortung zugesprochen, als ich mich einige Male gut am Telefon beweisen konnte. Rita übertrug mir viele Aufgaben im Museumsshop und die Organisation von Konferenzen und Lesungen. Ich fand den Kontakt mit den Menschen, welche täglich mit dem Museum zu tun hatten, von Psychoanalytikerinnen über Schriftsteller und zeitgenössische Künstler bis hin zu Lieferanten sehr interessant und lernte spannende Ansichten kennen. Manche Tage verkaufte ich lediglich Tickets an MuseumsbesucherInnen, gab Auskunft, wo ich konnte und las in der Museumsbibliothek, wenn gerade nicht viel los war. Ich machte mit verschiedenen KurzpraktikantInnen aus Deutschland, Frankreich und den USA Bekanntschaft, wir arbeiteten zeitweise zusammen, führten Besucherumfragen durch, übersetzten den Audioguide auf Deutsch, beschrifteten Teile aus der Kunstsammlung.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Viele junge Menschen haben Angst, dass ihre Fremdsprachenkenntnisse nicht ausreichen, um im Ausland zu arbeiten. Wie waren Ihre Erfahrungen damit? Kamen Sie gut zurecht? Wie reagierten die Mitarbeiter wenn die eine oder andere Vokabel fehlte?

Wohlgemuth: Im Museum wurde ein sehr gepflegtes Englisch gesprochen, das war ein Vorteil in Bezug auf das Verständnis und forderte mich heraus, mich ebenfalls zu bemühen, prägnant zu formulieren. Zu Beginn hatte ich ein wenig Mühe mit Telefongesprächen, da das Verstehen mit Ausschluss des Sehsinns deutlich schwerer wird, aber das spielte sich dann mit der Zeit ein und man wird geschliffener. Das viele Lesen, Reden und Zuhören trug sehr viel zu meinem wachsenden Sprachverständnis bei.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Welches Ereignis war für Sie das Schönste in Ihrer London-Zeit?

Wohlgemuth:
Schwierig, es gab einige Highlights. Da war das sonnige Strandwochenende in Cornwall und unzählige gute Abende. Vielleicht die Vernissage der Jahresausstellung im Museum, das war sehr eindrücklich, als der junge Künstler Oliver Clegg eine riesige Fete im Museum veranstaltete, mit Catering, Musik, vielen Leuten und Aftershowparty in Camden.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie kamen Sie mit dem Team und den Leuten in ihrem Umfeld zurecht? War es einfach neue Menschen kennen zu lernen?

Wohlgemuth: Es brauchte natürlich eine gewisse Zeit, einander besser kennen zu lernen, aber ich muss sagen ich war erstaunt über die Offenheit und Wärme mit der ich behandelt wurde. Ich fühlte mich wohl und vor allem nützlich, was bei mir generell viel zur Befindlichkeit beiträgt. Auch außerhalb des Museums hatte ich den Eindruck, dass es in London nur so wimmelt von kontaktfreudigen und aktiven Leuten, somit erlebte ich eine reiche und antreibende Zeit und es war Sommer, das kommt natürlich noch hinzu.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Würden Sie auch anderen jungen Menschen ein Praktikum mit PRAKTIKA im Ausland empfehlen?

Wohlgemuth: Definitiv! Ich finde es nach wie vor den aller besten und direktesten Weg eine Sprache und deren Kultur tiefer verstehen zu lernen. Eine meiner Meinung nach total spannende Sache.

Wir danken Susanne Wohlgemuth für das Interview!

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garten-museun
museumsshop
ausstellung

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Leben und arbeiten in Washington D.C.

Leben und arbeiten in Washington D.C.


Tags: Amerika, Arbeiten im Ausland, Auslandserfahrungen, Auslandspraktika, Auslandsvermittlung, Studium, USA

Mein Name ist Juliane Funke und ich habe für fast 3 Monate ein Auslandspraktikum in Washington, D.C. im Spätsommer 2008 gemacht. In dieser Zeit konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln von denen ich heute berichten möchte.

jufunke

Durch die Unterstützung von Praktika.de ging alles ziemlich schnell und ich hatte schon knapp einem Monat nach meiner Bewerbung mein erstes Angebot für ein Praktikum. Es kam von einer Non-Profit-Organisation, die Obdachlose und anderen in Not geratenen Menschen hilft, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Ich war dort im Bereich marketing/development beschäftigt. Da ich mich im Hauptstudium für die Spezialisierung Marketing und Personal/Organisation entschieden habe, hielt ich diese Möglichkeit, im Ausland in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln, für ausgezeichnet.
Eine bessere Entscheidung hätte ich nicht treffen können! Die Organisation ist echt toll, das Betriebsklima ist fantastisch. Ich wurde sehr gut aufgenommen und in die Organisation integriert, mir wurden stufenweise neue anspruchsvollere Aufgaben zugeteilt, die ich als gute Herausforderung für mich ansah. Der einzige Kritikpunkt war der finanzielle Aspekt, denn insgesamt war es schon eine kostspielige Angelegenheit, was aber von den positiven Eindrücken und Erfahrungen überstrahlt wird.
Da ich schon einmal 1,5 Jahre als Au-pair in D.C. gelebt habe, konnte ich mein Business English sehr gut verbessern. Ich habe interessante Einblicke in die Organisation und ihre Ziele, Werte und Aufgaben bekommen. Denn gerade in dieser schweren Zeit der Finanzkrise und in Anbetracht, dass Washington, D.C. die teuerste Gegend in ganz Amerika ist, ist die Arbeit der Organisation sehr wichtig für viele Menschen.
Mich hat der Unternehmensgeist wahnsinnig fasziniert und beeindruckt, jeder liebt seinen Job und arbeitet mit voller Hingabe. Als BWL-Studentin, die darauf gelenkt wird, sich auf Profit und Gewinn zu konzentrieren, war das eine außergewöhnliche, aber sehr tolle Erfahrung!
Ich habe nicht nur sehr viele positive Erfahrungen aus diesem Auslandspraktikum mitgenommen, sondern auch eine Menge neuer Freundschaften! Mit meinen Arbeitskollegen bin ich weiterhin in engem Kontakt. Sie hätten mich am liebsten behalten und ich wäre auch gern dort geblieben. Rückblickend bleiben mir nur gute Erinnerungen und ich gerate jedes Mal ins Schwärmen, wenn ich an diese Zeit denke. Ich kann ein Auslandspraktikum jedem nur empfehlen, denn diese Erfahrungen sind unbezahlbar!

Wir bedanken uns bei Juliane Funke für Ihren Praktikumsbericht!

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jufunke

praktikantin

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