Leonie Kirchner über ihre Zeit als Rechtsreferendarin bei der Allianz
Leonie Kirchner hatte die freie Auswahl. Sie stand vor der Entscheidung, ihre Anwaltsstation in einer Großkanzlei oder in einem Wirtschaftsunternehmen zu absolvieren. Die 27-jährige entschied sich für das Unternehmen. Die Allianz war dabei ihre erste Wahl.
„Ich interessiere mich stark für finanz- und wirtschaftsrechtliche Themen. Da lag es nahe, einige Monate in die Rechtsabteilung eines Konzerns hinein zu schnuppern“, sagt Kirchner. „Die Allianz hat einen sehr guten Ruf als Arbeitgeber und ist zudem global aufgestellt. Das hat mich überzeugt.“
Allianz Rechtsreferendariat: mehr als zwölf Rechtsbereiche zur Auswahl
Jurastudierende finden bei einem der größten Versicherungs- und Finanzdienstleister weltweit zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. In mehr als zwölf verschiedenen Unternehmensbereichen des Münchner Konzerns ist es möglich, ein Referendariat zu absolvieren. Vom Wettbewerbs-, Gesellschafts- oder Versicherungsrecht bei der Allianz Deutschland über Aviation Claims beim Industrie- und Spezialversicherer Allianz Global Corporate & Specialty bis hin zur juristischen Betreuung der Kooperation der Allianz mit Automobilherstellern, -banken und -händlern bei Allianz Global Automotive. Rechtsreferendare können an nahezu jeder erdenklichen juristischen Fragestellung mitarbeiten.
Leonie Kirchner absolvierte ihre dreimonatige Station bei Group Legal Services der Allianz SE. Die Konzern-Rechtsabteilung der Allianz SE begleitet die vielfältigen Aktivitäten der Allianz Gruppe im In- und Ausland. Hier werden konzernweit Konzepte und Projekte juristisch geprüft sowie in der rechtlichen Durchführung begleitet. Entsprechend breit gefächert sind auch die Rechtsgebiete, die von Group Legal Services betreut werden. Konzern-, Aufsichts-, Vertrags- und Kartellrecht spiegeln nur einige der dort behandelten juristischen Bereiche wider.
Ein Faible für das Markenrecht
Kirchner, die an der Universität Passau sowie am King`s College London studierte, unterstützte die juristische Abteilung der Allianz vor allem bei Fragestellungen rund um die Themen Aufsichtsrecht, Mergers & Acquisitions sowie Intellectual Property. „Ein persönliches Highlight für mich war das Erstellen eines Schriftzugs in einem Markenschutzverfahren[N1] . Das hat meine Begeisterung für das Markenrecht geweckt“, beschreibt Kirchner ihre Zeit bei der Allianz. „Bei einigen Fragestellungen habe ich sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich konnte anhand der Aufgaben für das demnächst anstehende 2. Staatsexamen lernen und gleichzeitig Praxiserfahrung sammeln, was meiner beruflichen Zukunft zugute kommt. .“
Lernen ist für Leonie Kirchner, die zuvor Praxisstationen unter anderem in renommierten internationalen Kanzleien in Zürich und London absolvierte, überhaupt ein wichtiger Aspekt. Die Allianz lege viel Wert darauf, dass Praktikanten und Rechtsreferendare möglichst viele Erfahrungen aus ihrer Zeit beim größten deutschen Versicherer mitnehmen: „Die Kolleginnen und Kollegen haben mich sehr gut in ihre Arbeit eingebunden, sie haben mir viel erklärt und stets Freiraum gelassen, Themen eigenständig zu bearbeiten.“ Aus diesem Grund kann sich die angehende Juristin durchaus vorstellen, zukünftig wieder für die Allianz zu arbeiten, dann aber in einer Festanstellung. „Ich möchte in dem Gebiet des Wirtschaftsrechts bleiben, ob in einer Kanzlei oder als Unternehmensjuristin. Mich reizen internationale Zusammenhänge. Entsprechend wäre für mich auch eine Arbeit im Ausland gut vorstellbar.“ Die Allianz böte hierfür genügend Spielraum. Das Unternehmen ist weltweit in circa 70 Ländern mit rund 151.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten.
Schmankerl für Rechtsreferendare und Praktikanten
potentiAL
Studierende, die z.B. bei der Allianz Deutschland AG ein Praktikum oder ihr Rechtsreferendariat absolvieren, sind automatisch Teil des Betreuungsprogramms potentiAL. Das Networking mit anderen Studierenden aus verschiedensten Konzern-Einheiten steht hier im Vordergrund. Exklusive Events wie die Allianz Arena Tour oder Workshops runden das Programm ab.
Keep in touch
Wer sein Rechtsreferendariat oder Praktikum in der Allianz mit herausragenden Leistungen absolviert , hat die Chance, ins Förderprogramm Keep in touch (KIT) aufgenommen zu werden. Die Unterstützung bei der Vermittlung von Auslandspraktika ist hier nur ein Vorteil von vielen. Die Zahlen sprechen für sich: Rund 70 Prozent aller KIT-Teilnehmer arbeiten nun für die Allianz.




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