Als Student hat man es bei der Wahl des richtigen Praktikums nicht einfach. Das Unternehmen sollte zum späteren Berufsfeld passen, ebenso die Branche und die Tätigkeiten. Gut, dass es Unternehmen gibt, bei denen man sich ausprobieren kann. Sie vermitteln einem jungen Berufseinsteiger durch ein Praktikum einen Gesamteindruck des Arbeitsalltags, ohne sich dabei auf einen einzigen Geschäftsbereich zu fokussieren. Die Allianz ist solch ein Unternehmen. Bei einem der größten Versicherungs- und Finanzdienstleistungsdienstleister weltweit kann man nicht nur in der Versicherungs- und Finanzbranche erste Berufsluft schnuppern. Auch ITler, Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker oder Jurastudenten sind gern gesehene Praktikanten. Wer sich für ein Praktikum in der IT entscheidet, eröffnet sich zudem gute Zukunftschancen bei der Allianz. Denn ein Unternehmen mit weltweit rund 153.000 Mitarbeitern, die in über 70 Ländern der Erde aktiv sind, braucht, um seinen Kunden den bestmöglichen Service bieten zu können, eine riesige technische Infrastruktur. Eine Infrastruktur dessen Herzstück die IT ist. Deswegen hat das Unternehmen ein Traineeprogramm entwickelt, das speziell auf die Aus- und Weiterbildung von jungen Informatikern ausgerichtet ist.
Das Traineeprogramm der Allianz ist für Informatiker eine attraktive Alternative zum klassischen Direkteinstieg in das Unternehmen. Mithilfe eines strukturierten Programms soll der zukünftige Nachwuchs mit dem Unternehmen vertraut gemacht werden und die verschiedenen Geschäftsbereiche der IT und des gesamten Unternehmens kennen lernen. Das Ziel: Die Trainees mittel- und langfristig zu Fach- und Führungskräften auszubilden. Das Programm dauert 18 Monate. Während dieser Zeit arbeiten die jungen Berufseinsteiger in mehreren Abteilungen, bekommen Mentoren zur Seite gestellt und erhalten zusätzliche Möglichkeiten, sich persönlich sowie fachlich weiterzubilden. Rudolf Reisinger ist einer der ersten IT-Trainees der Allianz. Er ist 27 Jahre alt und hat an der Technischen Universität München Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, kurz TUM-BWL, studiert. Für ihn ist das IT-Traineeprogramm das Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere bei der Allianz.
Abwechslung dank Rotation
Während der 18 Monate durchläuft jeder Trainee vier verschiedene Abteilungen. Diese werden speziell auf die Qualifikationen und Zukunftsvorstellungen der Programmteilnehmer abgestimmt. Rudolf Reisinger steht noch am Anfang seiner IT-Karriere bei der Allianz. Zunächst steht eine Orientierungsphase auf dem Programm, während der er bereits eine Teilprojektleitung übernehmen kann. Im Anschluss sieht das IT-Traineeship eine Spezialisierung und die Übernahme einer Assistenz im mittleren bzw. oberen Managementbereich vor. „Das hat den Vorteil, dass alle Trainees ein sehr gutes Verständnis entwickeln wie die Allianz als Gesamtunternehmen agiert.“, weiß Julia Laas, Leiterin Personalmarketing der Allianz Deutschland AG. Sie verrät außerdem, dass als letzte Station des Programms optional ein Auslandsaufenthalt möglich sei. Hier könnten die Teilnehmer durchaus ihre Präferenzen äußern, dennoch sollte der Auslandsaufenthalt vor allem mit den Qualifikationen des Trainees und den Anforderungen der ausgeschriebenen Auslandsstelle korrespondieren. Auch Rudolf Reisinger möchte zum Ende seines Traineeprogramms an einem der weltweiten Allianz-Standorte arbeiten. Ein genaues Ziel gibt es zwar noch nicht, aber die Richtung, in die es gehen soll, steht schon fest. „Mein Favorit wäre der asiatische Raum, beispielsweise Hong Kong oder Malaysia.“
Eine Führungsperson als Mentor
Jeder IT-Trainee bekommt für die Programmzeit einen eigenen Mentor zur Seite gestellt. Dessen Aufgabe ist es, seinem Trainee bei Fragen oder Problemen zu helfen und gemeinsam mit ihm zu überlegen wie die Zukunft nach dem Traineeship ausschauen könnte. Das Besondere dabei ist, dass die Mentoren hochrangige Führungskräfte des Allianz-Konzerns sind. Rudolf Reisinger ist das Verhältnis zu seinem Mentor jedoch wichtiger als dessen Position im Unternehmen. Er sagt, dass man nach und nach ein richtiges Vertrauensverhältnis zu seinem Mentor aufbaue, weshalb der Mentor auch über das rein Berufliche hinaus als Berater bereit stehe. Auch Julia Laas betont, dass den IT-Trainees durch das Mentoring der Einstieg ins Unternehmen erleichtert werde, indem man ihnen langfristig eine Vertrauensperson an die Hand gebe.
Weiterbildungsmaßnahmen während des Traineeprogramms
Neben der täglichen Arbeit in den jeweiligen Abteilungen bietet die Allianz ihren Programmteilnehmern zahlreiche begleitende Bildungsmaßnahmen. Hier wird zwischen zwei Bausteinen unterschieden: die Persönlichkeitsentwicklung und die Elemente zur fachlichen Weiterqualifizierung in der IT-Branche. Ersteres dient vor allem dem Ausbau der branchennahen Soft Skills wie Teamgeist, Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten oder Einfühlungsvermögen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit während des Trainees an einem Versicherungsplanspiel sowie einem Präsentations- und Verhandlungsworkshop teilzunehmen. Die Seminare auf der fachlichen Ebene passe man den fachlichen Vorkenntnissen und dem individuellen Einsatzgebiet an, meint Julia Laas. Für Rudolf Reisinger waren die zusätzlichen Bildungsmöglichkeiten sogar der entscheidende Punkt, warum er sich für das IT-Trainee der Allianz entschieden hat. Für ihn spiele die Balance zwischen Fachlichkeit und individueller Förderung eine wichtige Rolle, da beides für seine spätere Karriere als Spezialist bzw. Führungskraft unabdingbar sei.
Eine Zukunft bei der Allianz
Die Trainees von heute sind die Fach- und Führungskräfte von morgen, denn alle Programmteilnehmer bekommen einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei der Allianz. Es liege in der Natur der Sache, diejenigen, die man gefördert und weitergebildet hat, im Unternehmen zu halten, so Julia Laas. Neben einem festen Arbeitsplatz und einem branchenüblichen Gehalt bietet die Allianz ihrem Nachwuchs noch weitere Unterstützung. Jeder Trainee – so wie jeder andere Allianz-Mitarbeiter auch – wird von Anfang in die betriebliche Altersversorgung aufgenommen, in der die Allianz die eingezahlten Beiträge noch einmal verdoppelt. Zur nicht-monetären Vergütung gehören außerdem Gewinnbeteiligungen, Mitarbeitertarife für Versicherungsprodukte sowie ein eigener Sportclub. Wenn es ums Geld geht, fällt Rudolf Reisinger nur eins ein: „Ich bin sehr zufrieden.“ Und auch sonst sei die Entscheidung für das IT-Traineeprogramm bei der Allianz eine gute Entscheidung gewesen.
Das IT-Traineeprogramm der Allianz startet zwei Mal im Jahr, jeweils im April und im Oktober. Jeder Interessierte sollte sich mindestens vier Monate im Voraus bewerben. Die Anzahl der Teilnehmer wird vorher nicht festgelegt. Laut Julia Laas hängen die Zusagen von der Qualität der Bewerber ab. Bewerben sollte man sich am besten über die Karriere-Website der Allianz: www.perspektiven.allianz.de/it-trainee. Wer potentielle Kollegen bereits vorab kennen lernen möchte, kann dies auf www.spannende-jobs.de tun. Dort erzählen Allianz-Mitarbeiter, unter anderem auch einige Trainees, von ihrer täglichen Arbeit bei der Allianz.






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