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Archive | August, 2009

Wie bewerbe ich mich am besten bei… UNISTER?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… UNISTER?


Tags: Berufseinstieg, Bewerbungs-Tipps, Friederike Wystup, Personaler-Interview, UNISTER GmbH

unister

PRAKTIKUMSFUEHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

Heute im Interview: Friederike Wystup, Personalreferentin Recruiting bei der  Unister GmbH.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Wystup: Auf jeden Fall die digitale Form der Bewerbung. Entweder im Anhang einer E-Mail oder als Onlinebewerbung über unsere Homepage.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Online-Bewerbungen gehören heute nahezu zum Standard, sind jedoch für viele Bewerber noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Was zählt für Sie zu den absoluten No-Gos?

Wystup: Die Anhänge, wie z. B. Lebenslauf und Anschreiben, als nicht-schreibgeschützte Word-Dokumente hochzuladen ist nicht angebracht. Damit Format und Layout dem Personaler so angezeigt werden, wie es vom Bewerber gewollt ist, sollte auf jeden Fall ein PDF-Dokument erzeugt werden. Dann vermeidet man auch, dass Rechtschreibfehler oder unbekannte Worte plakativ rot unterstrichen dem Leser ins Auge stechen. Prinzipiell gilt: eine Onlinebewerbung sollte den gleichen Inhalt und Aufbau haben wie eine Bewerbungsmappe und genauso ordentlich und ansprechend gestaltet sein.

PRAKTIKUMSFUEHRER: In den USA setzt sich nach und nach der Trend von Videobewerbungen durch, während dies hierzulande noch nahezu unbekannt ist. Könnten Bewerber bei Ihnen damit punkten?

Wystup: In erster Linie kommt es immer auf das Profil des Kandidaten an, und nicht auf die Bewerbungsform. Auf jeden Fall sticht man mit solch einer Bewerbung heraus, und wenn das Video dann gut gemacht ist, bekommt man schon einmal Pluspunkte für Kreativität und Mut. Abraten würde ich von dieser Bewerbungsform, wenn man sich im Managementbereich bewirbt: das kann leicht zu verspielt wirken.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Wystup:

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PRAKTIKUMSFUEHRER: Unister expandiert, allein in den letzten 12 Monaten starteten sieben neue Portale. In welchen Bereichen kann man sich derzeit bewerben und haben auch motivierte Quereinsteiger eine Chance?

Wystup: Derzeit haben wir Vakanzen in nahezu allen Bereichen, ob im Management, Web-Development, Grafik, Redaktion oder Marketing. Die Positionen reichen vom Berufseinsteiger bis hin zum Manager mit vielen Jahren Berufserfahrung. In vielen Bereichen ist die Studienrichtung nicht ausschlaggebend. Gute Chancen hat man bei Unister, wenn man eine ausgeprägte Affinität zum Internet mitbringt und einen proaktiven, selbstständigen Arbeitsstil an den Tag legt.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Praktika und Traineeships sind für Absolventen der häufigste Weg zum Berufseinstieg. Welche Möglichkeiten bieten sich hier in Ihrem Unternehmen?

Wystup:
Wir bieten in allen Bereichen drei- bis sechsmonatige Praktika für Studierende an. Praktika nach dem Studium sind bei uns nicht üblich – Absolventen können sich bei uns direkt auf Trainee-, Junior- oder Assistenzpositionen beweisen.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Unter Studenten kommt im Moment die Frage auf, ob man mit einem Bachelor-Abschluss weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als mit einem Diplom oder vergleichbaren Master. Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Bevorzugen Sie einen Abschluss?

Wystup: Formal besser qualifiziert ist man natürlich mit einem Master- oder Diplomabschluss. Trotzdem haben Bachelor-Absolventen genauso gute Chancen, wenn sie über einschlägige Praktika und die geforderten Soft-Skills verfügen. Das Gesamtpaket muss einfach stimmen, um in der Bewerberauswahl eine Runde weiter zu kommen.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Orientieren Sie sich bei der Mitarbeiterauswahl auch an deren Profilen in einem Social Network wie “Xing” oder “Facebook”?

Wystup: Xing wird bei uns aktiv zur Kandidatensuche vorab und zum Schalten von Stellenanzeigen eingesetzt. Die dort veröffentlichten Profile sind ja auch professionell ausgerichtet. Zusatzinformationen über Bewerber, besonders aus dem Privatbereich, spielen für uns keine große Rolle. Relevante Informationen sollten immer vollständig aus der Bewerbung hervorgehen oder im Vorstellungsgespräch vorgebracht werden. Alles Weitere ist Privatsache und somit sind StudiVZ & Co. zur Bewerberauswahl für uns uninteressant.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

Wystup: Durch Authentizität! Und durch Interesse am angestrebten Job und unserer Firma. Gute Vorbereitung ist das A und O. Wenn sich dann noch eine angenehme, professionelle Unterhaltung statt eines reinen Frage-Antwort-Spiels umsetzen lässt, hat der Bewerber sehr gute Karten.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Wenn man es geschafft hat: welche Herausforderungen erwarten Bewerber in Ihrem Unternehmen?

Wystup: Die Herausforderung besteht bei allen Einstiegspositionen darin, dass wir Berufseinsteigern freie Hand bei der Umsetzung der übertragenen Aufgaben lassen, auch wenn diese für den Absolventen Neuland darstellen. Allein gelassen wird natürlich keiner, aber die Verantwortung für Erfolg und Misserfolg trägt der Einsteiger selbst.
Auch im Praktikum wird man auf jeden Fall mit spannenden Aufgaben konfrontiert und hat die Möglichkeit, selbstständig und eigenverantwortlich Projekte zu bearbeiten und maßgeblich zum Erfolg des Projektes und Arbeitsbereiches beizutragen.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

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PRAKTIKA wächst – mit dir?

PRAKTIKA wächst – mit dir?


Tags: Auslandsvermittlung, Job, Praktikum, Studentenvermittlung

praktika

Wer bereits den Schritt ins Ausland gewagt hat und gerne andere Menschen bei diesem Unterfangen begleiten möchte, kann jetzt bei PRAKTIKA.de einen Blick hinter die Kulissen der internationalen Studentenvermittlung zu werfen!

Als eine der größten Online-Plattformen für Praktikumssuche im In- und Ausland, Sprachkurse oder Berufseinstieg unterstützt PRAKTIKA.de seit über elf Jahren junge Menschen dabei, sich ihren Traum vom Auslandsaufenthalt zu verwirklichen. Dies umfasst Länder auf fast allen Kontinenten, ob nun in den USA, Großbritannien, Südafrika oder Indien. Dabei werden Bewerber von der ersten Idee, über die Praktikumssuche und Organisation bis hin zum Aufenthalt im Ausland betreut. Auch während des Praktikums stehen Mitarbeiter in Leipzig und San Diego den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. Das Team selbst besteht vornehmlich aus jungen Kollegen, die wissen, wie wichtig ein qualifizierter Einblick in die Berufspraxis sowie Erfahrungen bei namhaften Arbeitgebern sind.

Aufgrund der hohen Nachfrage sowie der vielen zu vermittelnden Bewerber braucht es nun neue Kräfte, um den wachsenden Aufgaben gerecht zu werden. Wer sich für Auslandspraktika und Personalvermittlung begeistern kann und später gerne in diesem Bereich arbeiten möchte, sollte nicht lange zögern und sich bewerben! Die Ausschreibungen sind hier zu finden.

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Das Internet als Sprungbrett für die Karriere?

Das Internet als Sprungbrett für die Karriere?


Tags: Bewerbungsratgeber, Jobsuche Web 2.0, Online-Reputation, Richtig bewerben, Svenja Hofert

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Online-Bewerbungen und Web 2.0 sind die Zukunft im Recruiting-Markt. In Zeiten der Wirtschaftskrise müssen Absolventen findig sein und alternative Wege einschlagen, um an die begehrten Stellen zu kommen. Svenja Hofert, Erfolgsautorin im Bereich Business und Karriere, zeigt hierfür in Ihrem Ratgeber “Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0″ verschiedene Möglichkeiten und analysiert diese auf ihren praktischen Nutzen.

Worum geht’s?

“Ich denke, dass Unternehmen, die heute nicht auf Web 2.0 setzen, die Analphabeten des 21. Jahrhunderts sind.” Dieses Zitat von Josef Buschbacher leitet nicht nur das erste Kapitel ein, es wird viel mehr das Leitthema des gesamten Buches. Denn noch wichtiger als für Unternehmen wird dieser Trend für Bewerber. Als Wegweiser konzipiert, folgt das Buch einem logischen Aufbau: zuerst wird erklärt, was Web 2.0 überhaupt bedeutet und welche neuen Möglichkeiten sich bieten. Ausgehend von dieser Basis beschreibt die Svenja Hofert sieben neue Trends, welche den Bewerbungsvorgang Ihrer Meinung nach nachhaltig verändern. Dies umfasst beispielsweise die richtige Online-Präsentation, Networking, Einsatz von Videobewerbungen oder “Recruitainment”, beispielsweise durch Online- Assessments auf Unternehmensportalen. Nachdem diese Grundlagen, welche etwa ein Drittel des Buches ausmachen, geklärt sind, geht die Autorin zu den praktischen Ratschlägen über. Dabei behandelt sie sowohl den richtigen Einsatz von social networks (mit Fokus auf Xing) als auch den Nutzen eigener Blogs, Podcast´s, die Erstellung einer korrekten Videobewerbung und natürlich die unterschiedlichen Arten der Internet-Bewerbung, ob nun per E-Mail oder Online-Formular.

Für wen?

Schon im Vorwort stellt die Autorin klar, dass sich ihr Ratgeber primär an Einsteiger und Fortgeschrittene richtet, allerdings auch für Kenner des Webs 2.0 neue Informationen bieten soll. Kritisch anzumerken ist, dass “Profis”, die sich schon intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat, bis auf einige Linktipps nur wenig Neues finden werden. Da aber wahrscheinlich die wenigsten Absolventen und Jobsuchenden Ihre Online-Präsenz gezielt ausgebaut  und für die Selbstvermarktung und Bewerbung optimiert haben, bietet der Ratgeber hierfür einen sehr umfassenden Überblick für den Einstieg.

Der Schreibstil?

Das Buch liest sich rasch und flüssig, zu vielen Themen gibt es anschauliche Übersichtstabellen mit weiterführenden Links und Erklärungen. Die Autorin spart lange sowie inhaltsleere Satzkonstruktionen aus und kommt in der Regel sehr rasch und prägnant auf den Punkt. Wer also trotz des geringen Umfangs nicht alles lesen und gezielt Informationen filtern will, wird ohne langes Suchen schnell fündig.

Und die Praxis?

Das Buch zeichnet sich durch hohe Praxistauglichkeit aus. Die angesprochenen Themen werden prägnant erklärt und an Beispielen konkretisiert. Ein paar Kritikpunkte gibt es jedoch: Der Aufbau einer solchen Webidentität kostet viel Zeit und teilweise auch recht viel Geld, beispielweise bei der Erstellung professioneller Videobewerbungen. Auch Xing, auf das die Autorin einen Schwerpunkt legt, lässt sich in der kostenfreien Variante nur eingeschränkt gebrauchen. Ein wenig negativ fällt zudem auf, dass die Ratschläge, obwohl allgemein gehalten, oft eher auf Arbeitnehmer mit längerer Berufserfahrung sowie Spezialisten abzielen. Ein paar konkretere oder weiterführende Ideen speziell für Berufseinsteiger und Generalisten wären hier noch gut gewesen, da diese Gruppe gerade auch durch die aktuelle Krise verstärkt betroffen ist. Zudem wird auf die Nachteile und Gefahren der eigenen Spuren im Web (Stichwort: Gläserner Mensch) nur sehr kurz eingegangen.

Empfehlenswert?

Für all diejenigen, die bisher im besten Fall Ihre Bewerbung als Email versandt und sonst wenig Selbstmarketing betrieben haben, bietet der Ratgeber eine Fundgrube an nützlichen Ideen und Ratschlägen und ist durch seine klare Sprache und den logischen Aufbau mit kleinen Abzügen uneingeschränkt empfehlenswert. “Bewerbungsprofis” hingegen können Ihn vielleicht als Nachschlagewerk benutzen, werden jedoch kaum etwas Neues entdecken.

Svenja Hofert: “Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0 – Wie Sie das Internet als Karrieresprungbrett nutzen”, Eichborn-Verlag, 1. Auflage März 2008, 125 S., 9, 95 EUR.

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Der Roman für die “Generation Praktikum”?

Der Roman für die “Generation Praktikum”?


Tags: Buchtipp, Erfahrungsbericht, Praktikantenleben, Roman Generation Praktikum

buchcover

Sebastian Christ (28), Online-Journalist (stern.de) und Axel-Springer-Preisträger 2009, erzählt in seinem Debüt- Roman “…und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute! – Ein Leben als Praktikant” die Geschichte eines Praktikantenlebens aus der Sicht des 25-Jährigen Protagonisten Jan Hesse.  Der erfahrene Praktikant Christ verpackt seine Erlebnisse in der Medienbranche auf unterhaltsame Weise und ohne die üblichen Karriereratgeberfloskeln. Wer einen Geheimtipp für seinen Berufseinstieg erwartet, sucht vergeblich zwischen den Zeilen. Die Botschaft lautet: Triff deine Entscheidung, bevor es zu spät ist und orientier´ dich nicht an anderen! Nur der Erfahrungsbericht eines Einzelnen oder ein Roman, der einer realen Tendenz unter Absolventen nachgeht?

Worum geht’s?

Der Dauerpraktikant entscheidet sich nach fünf Jahren stetiger Praktika in aller Herren Länder für das Ende seiner Praktikumskarriere in der Medienwelt. Daher kündigt er plötzlich und inoffiziell beim Hamburger Kinomagazin, weil er nicht mehr der reine “Recherchesklave” sein will.  Er hat sein “Nomadendasein” durch die ständig wechselnden Wohnorte satt und wünscht sich, endlich privat und beruflich irgendwo anzukommen. Sein Leben passt in drei Taschen und seine Freunde muss er “entrümpeln”, weil er sie selten durch die vielen Ortswechsel sieht und es nicht möglich ist, eine enge Beziehung zu erhalten. Seine Magisterarbeit liegt unabgesendet auf dem Schreibtisch und er merkt erst, dass er seine Traumfrau – eine ehemalige Mitpraktikantin -  gefunden hat, als sie in den Zug steigt, um in Frankreich zu studieren. Als er am Ende beschließt ihr nachzureisen, passiert Unerwartetes…

Für wen?

Der Roman zeichnet das Bild junger Geisteswissenschaftler, die im Run um den besten Job Praktika aneinander reihen und zu spät merken, dass sie sich ausbeuten lassen. Nach der Lektüre entsteht die Frage: Wie viele “Jan Hesses” mag es da draußen nun geben? Durch seine polemische Darstellung zeichnet der Autor ein trauriges Bild der Medienbranche, da in dessen fiktiver Welt unfähige Flaschen in den Chefetagen sitzen und duckmäuserische Kollegen nicht über den eigenen Schreibtischrand schauen. Da der Autor aus eben dieser Branche kommt, steht zur Debatte, ob es sich hier um eine Satire handelt oder er die eigenen Erfahrungen eins zu eins wiedergibt.   Die Kritik am “Wettrüsten der Lebensläufe” lässt sich eindeutig in den immer wieder eingeschobenen selbst-reflexiven Passagen des Helden erkennen: “Die Menschen laufen einem Idealzustand hinterher: auf jedem Gebiet des Lebens Perfektion zu erreichen.”

Der Schreibstil?

Flüssig und unterhaltsam geschriebene kurzweilige Erzählung mit kreativen sprachlichen Formulierungen (“Aber was machst du, wenn dir das Leben mal ´ne Notbremsung in die Biografie diktiert?”) Durch zahlreiche Rückblicke und Handlungssprünge auf vergangene Praktika und frühere Lebensabschnitte entsteht jedoch beim Lesen Verwirrung. Eine sehnsuchtsvolle Grundstimmung und Melancholie trägt den Roman zwischen den Zeilen, wenn Jan über seinen beruflichen Weg sinniert und über das unerfüllte Privatleben und die rein virtuellen Facebook-Bekanntschaften grübelt. Die Spannung wird von der aber nie wirklich stattfindenden Liebesromanze vorangetrieben, was den Leser am Ende enttäuscht zurücklässt.

Mein Lieblingssatz?

Jan Hesse: “Ständig dieses dämliche Umziehen, ständig den Bückling für irgendwelche Chefs machen und dabei immer noch freundlich lächeln. Auch so ein Praktikantenleben hat seine Regeln, die ihr wahrscheinlich schon lange nicht mehr kennt, weil es euch egal geworden ist, was da abgeht, oder ihr nie dieses Scheißleben führen musstet.”

Eine Empfehlung wert?

Ja, mit Einschränkung auf eine eher enge Zielgruppe von Berufsanfängern in ähnlicher Situation. Zur kurzweiligen Lektüre in der Bahn auf dem Weg ins Praktikum oder für Chefs, die die Sicht eines Praktikanten verstehen lernen wollen.

Sebastian Christ: “…und wünschen Ihnen für die Zukunft! Ein Leben als Praktikant”, Goldmann-Verlag, 1. Auflage Mai 2009, 173 S., 7, 95 EUR.

Und nun….

…seid ihr gefragt. Was haltet ihr von dem Buch? Welche Fragen, würdet ihr Sebastian Christ zu seinem Roman stellen?  Mailt sie an redaktion@praktika.de und wir interviewen den Autor!

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Wir erweitern unseren Blog!

Wir erweitern unseren Blog!


Tags: Blogumbau, Praktikums, Praktikumsfuehrer.de

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Jetzt ist es soweit!

Nach einem halben Jahr Erfahrung und vielen kreativen Impulsen erweitern wir jetzt für Euch unseren Blog! Wir sind derzeit dabei, unser journalistisches Team zusammen zu stellen, das deutschlandweit für Euch in Eurer Stadt und an Eurer Uni die interessantesten, spannendsten und vielversprechendsten Praktika der innovativsten Unternehmen sucht und vorstellt.

Wir fühlen den Personalern und Arbeitgebern auf den Zahn und zeigen Euch anhand von Berichten und Bildergalerien, wie es hinter den Kulissen aussieht. Damit erleichtern wir die Suche nach Eurem Wunschpraktikum und Ihr wisst, was Ihr erwarten könnt. Jeder meint, etwas über die “Generation Praktikum” zu wissen und schreiben zu müssen, aber nur die wenigsten suchen den Kontakt zu den Menschen, welche tatsächlich gerade ein Praktikum absolvieren und etwas darüber zu erzählen haben. Der Praktikumsführer ändert das! Wir berichten mit Eurer Hilfe über die vielversprechensten Praktika und regen dort, wo ihr unzufrieden wart,  zur Verbesserung an! So wird die Kommunikation zwischen Unternehmer und Bewerber enger und transparenter.

Denn Ausbeutung war gestern – Ausbildung ist jetzt! Wir decken live vor Ort auf, wo das aufregendste Praktikum auf Euch wartet, damit Ihr die Chance ergreifen könnt bei den Besten zu arbeiten.

Habt Ihr kürzlich ein Praktikum beendet oder seid Ihr noch dabei? Dann zeigt uns das kreative Chaos auf eurem Schreibtisch, die heißeste Kaffeemaschine und den coolsten Hitzekiller, der euch auch im trockensten Sommer erfrischt arbeiten lässt! Aus euren Fotos wählen wir dann das originellste Bild, das in unserer neuen Rubrik “Bild des Tages” der Eyecatcher und Opener werden wird!

Wart Ihr rundum zufrieden und würdet euer Praktikum weiter empfehlen, oder haben Euch das Arbeitsumfeld und Euer Chef den letzten Nerv geraubt? Dann berichtet uns davon und zeigt, was wirklich in den Unternehmen passiert! Unsere Städtereporter kommen zu Euch und erzählen eure Geschichte!

Dann nichts wie los! Wir sind gespannt! Mailt eure Geschichten und Bilder an redaktion@praktika.de!

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Kraft Foods?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Kraft Foods?


Tags: Bewerbungs-Tipps, Elke Miltrup-Altunok, Kraft Food, Personaler-Interview

kraft

PRAKTIKUMSFUEHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

Heute im Interview: Elke Miltrup-Altunok, Leiterin der Personalentwicklung bei Kraft Foods.

PRAKTIKUMSFUEHRER: In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Miltrup-Altunok: Sehr gute Aussichten haben Absolventen mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund und den Schwerpunkten Marketing oder Vertrieb. Abschlüsse in den Studiengängen Jura, Informatik, Ingenieurwesen, Mathematik, Ökotrophologie und Psychologie sind – wenn auch weniger stark – ebenfalls gefragt.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Miltrup-Altunok: Wir bevorzugen Online-Bewerbungen über unsere Unternehmenshomepage www.kraftfoods.de. Dies ist für die Bewerber der kostengünstigste Weg und ermöglicht uns, die Bewerbung zügig zu bearbeiten.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Stimmt es, dass Bewerber durch ein Motivationsschreiben positiv hervorstechen können?

Miltrup-Altunok: In jedem Falle. Die Motivation ist das wichtigste Merkmal an einer Bewerbung. Ob im Rahmen des Anschreibens oder in Form eines separaten Motivationsschreibens – als Bewerber sollte man immer überzeugend benennen und begründen können, weshalb eine Stelle interessant und man selbst die geeignete Besetzung dafür ist. Gelingt dies im Anschreiben bzw. im Motivationsschreiben, erhöht dies bedeutend die Chance, zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Miltrup-Altunok: Wichtig ist das Gesamtpaket, das stimmen muss. Dazu gehören der Studienschwerpunkt, gute Studienleistungen sowie eine angemessene Studiendauer. Darüber hinaus sind einschlägige und qualifizierte Praxiserfahrungen (Ausbildung, Praktika, etc.) für uns sehr wichtig, genauso wie gute Englisch- und IT-Kenntnisse. Am wichtigsten ist jedoch die Motivation der Bewerber, gepaart mit Teamgeist, Eigeninitiative und Spaß am zielorientierten, abwechslungsreichen Arbeiten.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen, bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Miltrup-Altunok:
Ausgefallene Bewerbungen, die speziell auf das Unternehmen zugeschnitten sind, erhalten wir gerne. Letzten Endes sind jedoch die bereits genannten “hard facts” und “soft facts” für den weiteren Verlauf der Bewerbung ausschlaggebend.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Miltrup-Altunok: Es kommt darauf an. Mit der Angabe einer Gehaltsvorstellung setzt man in jedem Falle immer ein Signal. Daher ist es wichtig, sich beispielsweise durch Gehaltsstudien über ein angemessenes, branchenübliches Einstiegsgehalt zu informieren und daran zu orientieren. Die Gehaltsvorstellungen im Zuge der Finanzkrise stark nach unten zu korrigieren, halte ich für keine gute Idee. Zum einen könnte ein zu niedrig gewähltes Einstiegsgehalt mangelnde Kompetenz oder Leistungsbereitschaft signalisieren, zum anderen wird ein Unternehmen, das von einer Person und deren Fähigkeiten überzeugt ist, die Einstellungsentscheidung nicht davon abhängig machen, dass der Bewerber besonders “günstig” zu haben ist. Daher halte ich – krisenunabhängig – ein branchenüblich gewähltes Einstiegsgehalt immer für die beste Strategie.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig?
(Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Miltrup-Altunok:

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PRAKTIKUMSFUEHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Miltrup-Altunok: Bei Kraft Foods sind – je nach Stelle und Fachbereich – beide Auswahlverfahren im Einsatz. Im Rahmen des individuellen Gespräches wollen wir die Bewerber gerne ausführlich kennen lernen. Hierfür nehmen wir uns in der Regel 1,5 bis 2 Stunden Zeit. Im Anschluss an das Gespräch erfolgt dann noch die Bearbeitung und Präsentation einer Fallstudie. Das Assessment Center dauert im Regelfall einen Tag. Neben unterschiedlichen Gruppen- und Einzelübungen ist auch hier ein ausführliches persönliches Gespräch fester Bestandteil.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Wie schnell erhalten die Interessenten eine Zu- oder Absage?

Miltrup-Altunok: Wir halten es für fair, den Bewerbungsprozess so kurz wie möglich zu halten und den Bewerbern schnell ein Feedback zum weiteren Verlauf Ihrer Bewerbung zu geben. Im Normalfall erhalten alle Bewerber innerhalb von 2 Wochen nach Eingang der Bewerbung eine Rückmeldung.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Wie hoch ist die Chance einer Übernahme nach einem Praktikum?

Miltrup-Altunok: Das Praktikantenprogramm ist für uns ein sehr wichtiges Rekrutierungsinstrument. Unsere Praktikanten werden von Anfang an als vollwertige Teammitglieder angesehen und übernehmen sowohl im Tagesgeschäft als auch im Rahmen von Projektarbeiten Verantwortung. Diejenigen, die dabei herausragende Fähigkeiten zeigen, bleiben bei uns im Kopf. Diese informieren wir auch nach Ende des Praktikums über attraktive Einstiegspositionen und bieten Ihnen – wenn es passt – gerne den Einstieg in unser Junior Management Programm an. Momentan besetzten wir ca. 50 Prozent aller Stellen für Führungsnachwuchskräfte durch ehemalige Praktikanten.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Habt Ihr weitere Fragen an Elke Miltrup-Altunok? Kein Problem! Nutzt die Chance und stellt Eure eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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