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Archive | Juni, 2009

Wie bewerbe ich mich am besten bei… ABB?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… ABB?


Tags: Berufseinstieg, Bewerbungsratgeber, Karriere ABB, Micaela Saeftel, Wie bewerbe ich mich am besten bei ABB?

abb

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

Heute im Interview: Micaela Saeftel, Leiterin Hochschulmarketing bei ABB Deutschland.

PRAKTIKUMSFUEHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Saeftel: Als Technologie-Konzern sind wir vor allem an Ingenieuren und im Speziellen an Elektrotechnikern interessiert.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Saeftel: Die Bewerbung per E-Mail. Sie ist für uns und auch für den Bewerber die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit. Deshalb finden Sie in unseren Internet-Stellenanzeigen auch die E-Mail-Adresse des zuständigen Recruiters.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein KO-Kriterium?

Saeftel: 1. Bewerbungen auf Stellen, für die der Kandidat eindeutig nicht die notwendigen Voraussetzungen mitbringt.
2. “Schrotschuss”-Bewerbungen: Eine Bewerbungs-E-Mail, die gleichzeitig an einen ganzen Verteiler von Unternehmen geht oder bei der im Anschreiben deutlich wird, dass ein Standardtext verwendet wurde ohne sich über unser Unternehmen zu informieren.
3. Der Kandidat ist über längere Zeit absolut nicht erreichbar.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

Saeftel:
Bewerbungen, bei denen man ein starkes und ehrliches Interesse an der Aufgabe oder eine aufrichtige Begeisterung für unser Unternehmen spürt, finde ich persönlich am interessantesten. Die fachliche “Passgenauigkeit” ist aber immer noch Grundvoraussetzung.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Saeftel: Kreativität ist gut und wichtig, sollte aber nicht übertrieben werden. Bei Bewerbungen sollte die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit im Vordergrund stehen.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Saeftel: Die Finanzkrise wirkt sich sicher auf das Lohnniveau aus. Wichtiger für die Entscheidung für oder gegen einen Job sollte in meinen Augen aber sein, ob die Aufgabe interessant ist und ob man sich bei einem Unternehmen mit einer positiven Arbeitsatmosphäre bewirbt.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig?

Saeftel: Die Bewertung der einzelnen Faktoren hängt von der zu besetzenden Stelle ab und lässt sich daher nur schwierig generell beantworten. Aber natürlich entsteht aus den oben genannten Qualifikationen ein Gesamteindruck eines Bewerbers. Allgemein lässt sich feststellen, dass wir bei ABB eine Unternehmenskultur haben, in der ehrenamtliches Engagement unabhängig von der zu besetzenden Stelle sehr geschätzt wird. Auch Sprachkenntnisse (zumindest Englisch) spielen in einem internationalen Konzern natürlich eine wichtige Rolle.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Saeftel: Im Normalfall führen wir mit Bewerbern ohne Berufserfahrung zuerst ein individuelles Gespräch und laden sie bei einem positiven Eindruck dann zu einem Assessment-Center ein.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

Saeftel: Durch ein ehrliches und offenes Auftreten und wenn im Gespräch Interesse an der Postion und Vorbereitung auf die Stelle und das Unternehmen spürbar sind.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

Saeftel:
Auch das hängt stark von der zu besetzenden Stelle ab. Kommunikationsfähigkeit, Aufgeschlossenheit und Teamfähigkeit sind in meinen Augen aber immer wichtig.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Micaela Saeftel? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Den Personaler “wortlos überzeugen”

Den Personaler “wortlos überzeugen”

koerpersprache

Viele Studenten machen während ihrer Zeit an der Uni alles richtig: sie absolvieren Auslandsaufenthalte, können mindestens ein hochwertiges Praktikum vorweisen und haben neben all dem auch recht passable Noten. Gute Vorraussetzungen also, um das Interesse zukünftiger Arbeitsgeber zu erregen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. An diesem Punkt scheitern dann jedoch viele Bewerber, da Mimik und Gestik dem Personaler eine völlig andere Botschaft vrmitteln, als dieser den gesagten Worten entnimmt. Besonders bei hart umworbenen Stellen kann die falsche Körpersprache so zum K.O.- Kriterium werden. Um dem vorzubeugen, hat PRAKTIKUMSFUEHRER.de recherchiert und zusammen getragen, wie man sich am besten in Szene setzt, welche Fehler es zu vermeiden gilt und wie man den Personaler von sich überzeugt.

Wie wichtig sind die Signale?

Psychologischen Studien zufolge entfallen 55 Prozent des ersten persönlichen Eindrucks auf Körpersprache und Gestikulation. Weitere 38 Prozent werden dem Sprechen, etwa der Stimmlage und Artikulation, beigemessen. Der Inhalt des Gesagten hätte demnach nur einen Anteil von sieben Prozent. Nun soll der Bewerber im Vorstellungsgespräch natürlich zu allererst durch seine Qualifikationen und Inhalte glänzen. Und in der Theorie spielen auch nur diese Kriterien bei der Vergabe des Jobs eine Rolle. Die Realität sieht etwas anders aus: Zum einen kommt auf viele Stellen oft mehr als nur ein Bewerber. Sind die fachlichen Qualifikationen sehr ähnlich, ist der persönliche Eindruck dann der ausschlaggebende Punkt. Zum anderen werden die sogenannten Soft Skills für den Berufseinstieg immer wichtiger. Viele Unternehmen sehen diese nicht nur als Zusatz, sondern machen unter Umständen an ihnen die Vergabe des Jobs fest. Behauptet ein Bewerber also, stressresistent und konfliktfähig zu sein, kommt dann aber schon bei der ersten kritischen oder unzulässigen Nachfrage ins Schwitzen oder fängt an, nervös auf seinem Sitz herum zu rutschen, dann erweckt er Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit. Es gilt also, ein paar Grundregeln zu beachten.

Die richtige Haltung

In den meisten Vorstellungsgesprächen sitzen Bewerber dem Personaler direkt gegenüber. Zentral ist hierbei, verkrampftes Sitzen zu vermeiden, da dies das Stressempfinden unnötig befördert. Idealerweise hält man den Körper aufrecht und locker, die Schultern gerade und das Kinn leicht erhoben. Die Hände liegen dabei entspannt auf den Sitzlehnen, die Beine sind im besten Fall locker in Richtung des Personaler übereinandergeschlagen. Beachten sollte man dabei zum einen, dass die Haltung nicht zu steif ausfällt, um nicht den Eindruck permanenter Anspannung zu erzeugen. Zum anderen sollte man es vermeiden, sich zu weit vorn auf den Stuhl zu setzen und die Lehnen mit den Händen zu umklammern. Diese Haltung wird sonst als übermäßige Nervosität oder Mangel an Selbstvertrauen interpretiert. Ein weiteres Tabu sind verschränkte Arme und eine breitbeinige, “lümmelnde” Haltung, da dies schnell als Überheblichkeit oder Ablehnung gedeutet werden kann. Sich im Verlauf des Gespräches hin und wieder vorzulehnen, signalisiert dem Gegenüber hingegen Interesse und Aufmerksamkeit. Allerdings sollte man es dabei unterlassen, den Körperschwerpunkt zu sehr nach vorn zu verlagern oder sich gar auf den Tisch zu stützen und damit eventuell das “Revier” des Personaler zu verletzen.

Die richtige Gestik

Prinzipiell gilt: ist es wichtig, öffnende und harmonische Gesten zu verwenden und hektische oder nervöse Bewegungen zu vermeiden. Mit den Fingern auf der Lehne zu trommeln, einem Gegenstand zu spielen oder die Fäuste zu ballen ist ebenso unvorteilhaft wie sich ständig die Haare zurück zu streichen oder an der Kleidung zu zupfen. Gestiken oberhalb der Taille gelten als positiv. Grundsätzlich vermieden werden sollten Bewegungen in Richtung oder gar Berührung der Gesichtspartien. Wer sich ständig an die Nase fasst oder die Brille hochschiebt, signalisiert Unsicherheit und Nervosität. Sich das Kinn zu streicheln kann als Selbstgefälligkeit ausgelegt werden, ein Griff zum Ohrläppchen bedeutet sogar Ablehnung und Geringschätzung. Natürlich kann jedem Menschen einmal die Nase jucken. Ist dies aber nicht der Fall, sollte man die Hände am besten einfach entspannt auf der Stuhllehne zu lassen.

Die richtige Mimik

Seit jeher senden die Augen die wichtigsten und vielsagendsten Signale. Ein freundlicher, offener Blick zeigt Interesse und Sympathie. Starrt man jedoch auf den Boden oder an seinem Gegenüber vorbei, wird dies im besten Fall als Unsicherheit, im schlimmsten Fall als mangelndes Interesse ausgelegt. Auch der Mund verrät einiges. Weder ein schiefes Lächeln noch heruntergezogene Mundwinkel wirken besonders glaubwürdig. Wird gar nur ein Mundwinkel hochgezogen, kann dies sogar als Zynismus oder Arroganz gedeutet werden. Am besten versucht man also gar nicht erst zu schauspielern, da dies meistens nur die Konzentrationsfähigkeit verringert und sich kleine Ungereimtheiten unter Umständen unbemerkt negativ auswirken können. Stattdessen lieber ehrlich Emotionen zu zeigen und auch mal zu lachen, wenn dies angebracht ist, führt wiederum nur selten zu negativen Konsequenzen.

Die richtige Vorbereitung

Bewerber, die für eine Stelle echtes Interesse hegen, stellen sich meist selbst die Weichen für einen gelungenen Auftritt, da ihre Begeisterung oft ganz von selbst in einer lebendigen Gestik und positiven Mimik zum Ausdruck kommt. Ein Bewerber sollte sich daher unbedingt mental auf sein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Eine positive Grundhaltung und Vorfreude auf den Termin sorgen automatisch dafür, dass der Körper die richtigen Signale sendet. Zudem schadet es auch nichts, sich mit der passenden Bekleidung auf einen Stuhl vor den Spiegel zu setzen und sich seine Wirkung ein wenig bewusster zu machen. So vorbereitet steht dem neuen Job dann nichts mehr im Wege!

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Welche Jobbörse führt zum Ziel?

Welche Jobbörse führt zum Ziel?

jobbörsen

Internetjobbörsen wie MONSTER oder FAZjob.net sind bei der Suche nach Arbeitstellen inzwischen nicht mehr wegzudenken. Aber welche Jobbörsen führen ihre User wirklich schnell zum Ziel? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Studie der Fachhochschule Osnabrück, an der sich mehr als 3000 User beteiligten.

Bei der Untersuchung wurden sowohl Jobbörsen als auch Jobsuchmaschinen in Augenschein genommen. Erstere funktionieren wie der Stellenmarkt in einer Zeitung und beherbergen große Ansammlungen von Stellenangeboten. Jobsuchmaschinen hingegen durchforsten das gesamte Internet gezielt anhand der Parameter des Users nach Stellenangeboten. Betrachtet man die Zufriedenheit der Nutzer auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 4 (überhaupt nicht zufrieden), so setzt sich laut Umfrage die Spitzengruppe unter den Jobportalen aus Jobpilot, FAZjob.net, Stepstone, Kalaydo und Jobware zusammen. Alle fünf erreichten einen Wert von 1,74 bis 1,78; FAZjob.net und Jobware erzielten zudem die höchste Suchqualität. Noch etwas besser schnitten die Jobsuchmaschinen ab: mit einem Zufriedenheitsgrad von 1,54 und einer Suchqualität von 1,8 steht Kimeta.de an der Spitze, dicht gefolgt von iCjobs.de. Das Verhalten de User während der Jobsuche fällt unterschiedlich aus: Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer geben an, dass sie in Jobbörsen und Jobsuchmaschinen aktiv nach Stellenanzeigen recherchieren. Etwa 33 Prozent der Jobsuchenden nutzen hingegen lieber Bewerberdatenbanken oder lassen sich über neue Jobangebote per E-Mail informieren. Umgekehrt bevorzugt die Mehrzahl der Befragten die Bewerbung via Email, jeder dritte empfindet allerdings Online-Bewerbungsformulare als lästig.

Quelle: crosspro-research

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Danone?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Danone?


Tags: Berufseinstieg, Bewerbungsratgeber, Claudia Hartwich, Karriere Danone, Wie bewerbe ich mich am besten bei Danone?

danone

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

Heute im Interview: Claudia Hartwich, Personaldirektorin bei Danone.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

Hartwich:
Wir geben Studenten ganzjährig die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums in das Unternehmen Danone und unsere Geschäftsbereiche hineinzuschnuppern. Wer sich für die Bereiche Marketing, Trade Marketing, Sales, Away from Home, Personalentwicklung, Recruiting, Supply Chain Management, Unternehmenskommunikation oder Qualitätsmanagement interessiert, kann sich gerne bei uns bewerben.
Neben Praktikanten stellen wir auch Hochschulabsolventen in unserem so genannten Junior Programm ein. Im Augenblick suchen wir in den Bereichen Marketing/ Sales, Operations und Industrial.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Hartwich: Am liebsten online – ganz einfach und unkompliziert geht das über unsere Website www.danone.de, auf der Sie einen extra Karriere-Bereich finden.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Stimmt es, dass Bewerber durch ein Motivationsschreiben positiv herausstechen können?

Hartwich:
Ja, viele Bewerben verfassen ein “Standardanschreiben”. Mit einem besonders kreativen oder außergewöhnlichen Motivationsschreiben sticht man heraus und fällt positiv auf.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Hand aufs Herz! Unter welchen Kriterien sortieren Sie Bewerber aus?

Hartwich: Unsere Kriterien sind vorherige Praxiserfahrung durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten, Auslandserfahrung, der Studiengang oder Studienschwerpunkt und die zeitliche Verfügbarkeit. Ein Praktikum bei Danone dauert mindestens 4 Monate.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Hartwich:
Uns ist eine übersichtliche Bewerbung mit einem guten Anschreiben, gerne einem Motivationsschreiben und einem übersichtlichen Lebenslauf am liebsten. Sicher spielt die Form einer Bewerbung eine Rolle, letztlich sind für unsere Entscheidung aber die Inhalte maßgeblich.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

Hartwich: Grundsätzlich ist es wichtig, dass Absolventen ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt gut selbst einschätzen können. Aber: Gute Absolventen wissen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, was sie wert sind. Wir suchen selbstbewusste und zielstrebige junge Leute, die sich nicht wegen der Finanzkrise “unter ihrem Wert” anbieten.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig?

Hartwich:

danone


PRAKTIKUMSFUEHRER
: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

Hartwich:
Das kommt ganz darauf, worauf man sich bewirbt. Für die Traineeprogramme müssen die Bewerber ein Assessment-Center durchlaufen. Für einen Direkteinstieg auf einer höheren Position hat ein Bewerber mindestens zwei Bewerbungsgespräche und muss eine kleine Fallstudie bearbeiten.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Wie schnell erhalten die Interessenten eine Zu- oder Absage?

Hartwich:
Wir bemühen uns, Bewerbern innerhalb von zwei Wochen eine erste Rückmeldung zu geben – das heißt entweder eine direkte Absage oder eine Einladung zum Telefoninterview. Wenn das Telefoninterview erfolgreich verläuft, vergehen höchstens 10 Tage bis zur Einladung zum persönlichen Gespräch. Umgekehrt weiß man auch nach spätestens 10 Tagen wenn man am Telefon nicht überzeugen konnte.
Das Feedback auf das erste Bewerbungsgespräch geben wir innerhalb von maximal zwei Wochen. Sollte es danach auch noch zu einem zweiten Gespräch kommen, geben wir auch hier sehr zeitnah eine telefonische Rückmeldung.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Wie hoch ist die Chance einer Übernahme nach einem Praktikum?

Hartwich:
Der erste Schritt ist die Aufnahme in unser Praktikantenbindungsprogramm. Wer in dieses Programm aufgenommen wird, bekommt sicher eine Einladung zum Assessment-Center oder zum Bewerbungsgespräch. Letztes Jahr (2008) wurden insgesamt 4 Praktikanten fest eingestellt.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Frau Hartwich? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Wie man den ersten Arbeitstag besser nicht beginnt

Wie man den ersten Arbeitstag besser nicht beginnt


Tags: Berufseinstieg, der erste Arbeitstag, Witziges & Kurioses

Viele Menschen kennen die folgende Situation: Man hat nach Monaten der Suche seinen Traumjob ergattert, beginnt den ersten Arbeitstag hochmotiviert und springt vor lauter Aufregung und Nervosität geradezu mit Anlauf ins Fettnäpfchen. Welche Verhaltensweisen man besser vermeidet, zeigt dieses Video.

Viel Spaß beim anschauen wünscht Euch.

Das PRAKTIKA-Team

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“Was willst du denn DAMIT mal machen?” – Chancen für Geisteswissenschaftler

“Was willst du denn DAMIT mal machen?” – Chancen für Geisteswissenschaftler


Tags: Berufseinstieg, Karriere Geisteswissenschaftler, Karriere-Start, Quereinstieg, Was willst du denn damit mal machen

geisteswissenschaften
Geisteswissenschaftler haben es von jeher nicht leicht in ihrer beruflichen Entwicklung. Werden sie nach ihrem Studienfach gefragt und geben Antworten wie Geschichte, Soziologie, Islamwissenschaft oder  Linguistik, folgt oft – gekoppelt mit einem skeptischen Blick – die Frage: “Was willst du denn DAMIT mal machen?”. Nahezu jeder, der heutzutage nicht an einer Fachhochschule für einen “MINI”- Beruf ausgebildet wird oder an einer renommierten Hochschule Wirtschaft studiert, muss sich solche Kommentare gefallen lassen. Viele Studenten bekommen diese Frage gar so oft zu hören, dass sie nach einiger Zeit selbst nicht mehr an den Nutzen und die gesellschaftliche Relevanz ihres Studiums glauben. Der Fragende erhält deshalb dann als Antwort häufig ein unsicheres Grinsen gepaart mit dem Satz: “Ich werde Taxifahrer.” Der folgende Beitrag soll dieser Einschätzung Paroli bieten.

Zuallererst muss konstatiert werden: Trotz aller Prognosen einer schwierigen Arbeitsmarktlage steigt die Zahl der Immatrikulationen in Sprach-, Kultur- und Sozialwissenschaften von Jahr zu Jahr stetig weiter. Viele Studienanfänger sind sich dabei bewusst, dass es schwierig für sie wird, später ein berufliches Äquivalent für Ihre Ausbildung zu finden. Der Begeisterung und dem Interesse für ihr Fach tun diese Aussichten anfangs keinen Abbruch. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Arbeit vollziehen jedoch einen Wandel, den man nicht ignorieren darf, wenn man später den beruflichen Einstieg finden will.

Die Probleme erkennen

Zuerst die negativen Aspekte: Im Gegensatz zu den vergangenen Jahrzehnten  sehen sich heute nahezu alle Disziplinen mit zwei determinierenden Fragen konfrontiert: Welchen Nutzwert haben sie für die Gesellschaft, was geben sie zurück? Wodurch wird dieser Nutzwert mess- und damit beweisbar? Wie auch immer man diese Entwicklung bewerten mag, auf Sie einstellen muss man sich leider trotzdem. Geisteswissenschaftler sollten sich dabei zwei Probleme bewusst machen:
1. Exzellenzinitiativen und der Hochschulpakt 2020, welcher zuletzt am 4. Juni verlängert wurde, sind primär auf die Natur- und Ingenieurswissenschaften zugeschnitten. Sozial- und Geisteswissenschaften bleiben häufig auf der Strecke, da sie wenig Bedarf an kostspieligen Zubehör und spezialisierter Ausrüstung haben und meist nur Geld für größere fachliche Projekte oder Mitarbeiterstellen brauchen. Da beides weniger der Spezialisierung und “Exzellenz” als vielmehr dem laufenden Unibetrieb zugute kommt, werden hier entsprechend weniger Gelder bereit gestellt. Damit einher geht das (Dauer-)Problem, dass trotz steigender Studentenzahl nach wie vor zu wenig neue Lehrkräfte eingestellt werden.
2. Auch nach Jahren des Missstandes haben viele Professoren und Lehrbeauftragte keine Konsequenzen gezogen und verharren auch nach der Umstellung auf Bachelor und Master bei relativ starren Inhalten und Lehrstrukturen mit wenig Praxisbezug. Das bedeutet konkret, dass viele Lehrpläne weiterhin den Lehrerberuf oder eine universitäre Karriere zum Ziel haben, aber den Studenten neben dem wissenschaftlichen Arbeiten nicht beigebracht wird, aus Ihren Fähigkeiten Kapital zu schlagen und sich zu vermarkten. Daran ändern leider meistens auch die in Modulform angebotenen Schlüsselqualifikationen nicht viel. Dass es jedoch viele Bereiche gibt, für die Geisteswissenschaftler geradezu prädestiniert sind und auch immer mehr Unternehmen entdecken, dass es neben Ingenieuren außerdem andere Kräfte für den reibungslosen Ablauf im Betrieb braucht, sollte für jeden zum Leitgedanken werden.

Sich die eigenen Stärken bewusst machen

Nicht selten ist die “gefühlte” berufliche Perspektive deutlich schlechter als die Realität, da sich viele Absolventen Ihre Fähigkeiten zuwenig verdeutlichen und daraus Selbstvertrauen ziehen. Laut dem Fischer Weltalmanach von 2008 sind in Deutschland 71,9 Prozent der deutschen Arbeitnehmer im tertiären Sektor beschäftigt, sprich im weitesten Sinne  als Dienstleister tätig. Die beiden Hauptfähigkeiten, welche hier grundsätzlich benötigt und auch in jeder zweiten Stellenanzeige gefordert werden, sind eine überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift und die Fähigkeit zu eigenständigen, zielgerichteten Arbeiten. Genau diese beiden Fertigkeiten bekommen nahezu alle Geisteswissenschaftler fast zwangläufig mit, da sie sich mehr als alle anderen regelmäßig bei Vorträgen oder Gruppenarbeiten innerhalb eines festgelegten Zeitraums in vorgegebene Themen einarbeiten, diese präsentieren und in Diskussionen verteidigen müssen. Dies mag auf den ersten Blick furchtbar trivial klingen. Aber wer schon einmal erlebt hat, wie schwer es vielen Jobsuchenden fällt, allein ein ordentliches Bewerbungsschreiben aufzusetzen und ein paar klare Aussagen über sich im Bewerbungsgespräch zu treffen (geschweige denn, später Ideen richtig zu präsentieren, die Kommunikation im Unternehmen und mit den Kollegen zu fördern, Arbeitsabläufe einzuschätzen oder andere Menschen zu führen) weiß, wie wichtig diese Fertigkeiten sind. In vielen Fachbereichen sind zudem überfüllte Seminare, fehlende Literatur für Hausarbeiten und mangelnde Betreuung durch den Massenbetrieb ein Dauerzustand. Entsprechend stark wird hier also das Organisationstalent geformt und gefördert. Die Fähigkeit, mit Stress umzugehen und sich auf ständig wechselnde Umstände einzustellen, ist sowieso fast schon Gemeingut. Viele Studenten absolvieren zudem während ihrer Studienzeit mehrere Praktika und sind als Generalisten fähig und willens, sich schnell in vorher weitestgehend unbekannte und komplexe Sachverhalte einzuarbeiten. Dann wären da noch die “Spezialfähigkeiten”: Historiker und Soziologen sind meistens sehr gut in der methodischen Recherche und besitzen die Fähigkeit, vernetzt zu denken und ein Problem von mehreren Seiten dezidiert zu analysieren. Linguisten haben eine enorm hohe Fremdsprachenkompetenz, welche im Zuge der Globalisierung sehr gefragt ist, wenn man sich beispielsweise auf asiatische Sprachen verlegt. Kulturwissenschaftler wiederum kennen sich gut mit den Eigenarten und Bräuchen außereuropäischer Nationen und Bevölkerungen aus und wissen entsprechend, wie sie sich gegenüber arabischen oder chinesischen Geschäftspartnern zu verhalten haben, ohne ins Fettnäpfchen zu treten. An nützlichen Eigenschaften mangelt es den Absolventen also nicht.

Die Chancen nutzen

Das Hauptproblem für die Jobsuche liegt nicht im Bereich der im Studium erworbenen Fähigkeiten, sondern ergibt sich aus der inhaltlich bedingten Ferne des Studiums zur Berufswelt. Allerdings können mangelnde Fachkenntnisse oft auch “on the job” antrainiert werden. Dies wird beispielsweise im angelsächsischen Raum schon länger praktiziert, da in vielen Bereichen die oben aufgeführten “Soft Skills” und Fertigkeiten höher im Kurs stehen als fundiertes, aber blutarmes Detailwissen. Geisteswissenschaftler sollten daher die “Not”, sprich den Mangel an vorgezeichneten Karrierewegen, als “Tugend” begreifen. Denn während es für Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieure häufig vorgefertigte “Karriere-Blue-Prints” gibt, steht dem Geisteswissenschaftler als professionellem Quereinsteigern eine größere Auswahl beruflicher Betätigungsfelder offen. Wichtig ist hier, sich beizeiten klar zu werden, wohin die Reise gehen könnte, entsprechende Kontakte zu knüpfen und Praktika zu absolvieren. Ein fast schon traditioneller Anlaufpunkt für viele Absolventen ist die Medienbranche. Ob nun bei Zeitungen, Fernsehen, Werbung oder im PR-Bereich: Die Anzahl der Bewerber übersteigt die vorhandenen Stellen oft um ein vielfaches. Bei der hohen Vielfalt an Möglichkeiten und der großen Konkurrenz reicht es deshalb nicht aus, nur “irgendwas mit Medien” machen zu wollen. Die Absolventen sollten im Gegenteil sehr zielgerichtet auf den Bereich, der sie am meisten interessiert, hinarbeiten. Wer nur eine eher vage Vorstellung besitzt und nicht wirklich dafür brennt, ist in anderen Bereichen besser aufgehoben. Die Kulturwirtschaft beispielsweise erzeugt mit einer jährlichen Wertschöpfung von ca. 35 Milliarden Euro mehr als die Softwareindustrie. Verlage, Agenturen, Theater, Galerien oder Museen, um nur einige zu nennen, bieten also für sich schon ein weites Feld. Auch in Unternehmen  werden in Bereichen wie Personalwesen oder Projektmanagement neben Betriebswirten immer öfter Geisteswissenschaftler gesucht. Das Schlüsselwort lautet hier Initiativbewerbung, da die wenigsten Stellen direkt für Soziologen oder Kulturwissenschaftler ausgeschrieben sind. Wer seine Studienzeit genutzt hat, um ein bis zwei namhafte Praktika zu absolvieren, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und zudem passable Noten zu schreiben, wird dabei auch nicht auf verschlossene Türen stoßen. Laut der letzten Studie des Hochschulinformationssystems sind nämlich nur 5 Prozent der Absolventen 12 Monate nach Beendigung ihres Studiums arbeitslos. Von promovierten Taxifahrern kann hier also keine Rede sein. Auf eine Sache muss man sich jedoch bei der Wahl eines solchen Studiums einstellen: Die Einstiegsgehälter sind im Durchschnitt um einiges niedriger als bei Wirtschaftswissenschaftlern oder Ingenieuren. Der Spaß am Studium und die berufliche Zufriedenheit aber meistens nicht.

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… Deloitte?

Wie bewerbe ich mich am besten bei… Deloitte?


Tags: Bewerbungsratgeber, Christina de Bakker, Karriere Deloitte, Wie bewerbe ich mich am besten bei Deloitte?

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

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Heute im Interview: Christina de Bakker, Leiterin Personalmarketing und Recruiting bei Deloitte.

PRAKTIKUMSFUEHRER: In welchem Bereich suchen Sie derzeit Nachwuchs?

de Bakker: Wir suchen in unseren vier Bereichen Assurance, Tax, Consulting und Corporate Finance vor allem Wirtschaftswissenschaftler mit relevanten Schwerpunkten im Studium. Daneben sind für uns auch Juristen, Ingenieure und Naturwissenschaftler mit wirtschaftlicher Ausrichtung interessant.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

de Bakker: Wir bevorzugen Online-Bewerbungen.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche drei Fehler beim Bewerbungsablauf sind für Sie ein K.O.- Kriterium?

de Bakker: Unübersichtlichkeit – Wir wünschen uns auf einen Blick alle wichtigen Informationen. Meist fehlt die Zeit, lange nach Antworten offen gebliebener Fragen in den Unterlagen zu suchen.
Unvollständigkeit – es ist langwierig, wenn wir noch wichtige Informationen anfordern müssen. Bei fast 30.000 Bewerbungen im Jahr hat derjenige Vorteile, der seine Unterlagen gleich komplett vorlegt.
Schlampigkeit – Ich kann mich an ein Anschreiben eines Bewerbers erinnern, indem wir mit dem Namen eines Wettbewerbers angesprochen wurden.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Sicher stapeln sich auch auf Ihrem Schreibtisch die Unterlagen verschiedener Bewerber. Welche Kriterien machen eine Bewerbung für Sie wirklich interessant?

de Bakker: Die Kunst ist, auf einen Blick die wesentlichen Informationen übersichtlich darzustellen. Informationen über Abschlüsse, Abschlussnoten – auch vom Abitur -, Schwerpunkte im Studium und Inhalte von Praktika sind am besten gleich im Lebenslauf aufzuführen.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Was halten Sie von so genannten Kreativ-Bewerbungen, bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

de Bakker: Da wir Online-Bewerbungen bevorzugen, rückt der kreative Teil in den Hintergrund. Eine gute Übersicht darüber, wen man vor sich hat, ziehen wir vor.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Das Thema Gehalt ist für viele Absolventen ohnehin ein schwieriger Punkt. Die Finanzkrise macht die Unsicherheit nicht leichter. Wie sollten sich Absolventen Ihrer Meinung nach verhalten. Ist es richtig, seine Erwartungen in diesem Bezug derzeit herunter zu schrauben?

de Bakker: Wir halten auch in einer wirtschaftlich schwächeren Phase an unserer Gehalts- und Personalpolitik fest. Die Besten haben bei uns immer eine Chance!

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

de Bakker: Es kommt nicht auf ein Kriterium allein an, sondern auf den richtigen Mix. Wegen unseres internationalen Businesses ist es wichtig, dass sich jemand gerne in einem solchen Umfeld bewegt. Entscheidend ist neben der Persönlichkeit eine ausgeprägte Lernbereitschaft. Ein Einstieg in das Beratungsbusiness ist mit lebenslangem Lernen verbunden.

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PRAKTIKUMSFUEHRER: Wie sieht ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Haus aus? Individuelles Gespräch oder Assessment-Center?

de Bakker: In der Regel werden Absolventen zu Bewerbertagen eingeladen. In strukturierten Interviews und dem Lösen einer Case Study versuchen wir uns ein umfassendes Bild von Kandidaten zu machen. Wir bieten aber auch viele Einblicke in unsere Arbeitsweise, indem sich Interessierte im Gespräch mit Young Professionals über den Berufseinstieg bei Deloitte informieren können. Wir legen viel Wert darauf, gegenseitig zu prüfen, ob wir zueinander passen. Darüber hinaus bieten wir bei unseren TAX-, ERS- und Corporate Finance Recruiting Days zu besonderen Terminen Auswahlverfahren für größere Gruppen an.

PRAKTIKUMSFUEHRER:
Wodurch sticht ein Kandidat für Sie beim persönlichen Gespräch besonders positiv heraus?

de Bakker: Eine offene, ehrliche und spontane Art im richtigen Kontext kommt immer gut an.

PRAKTIKUMSFUEHRER: Welche Soft Skills wünschen sich Personaler wirklich?

de Bakker: Es geht hier weniger um die Wünsche der Personaler. Wir suchen Mitarbeiter, die gerne Teamplayer sind und gute Communication Skills mitbringen. Denn Beratung ist ein People Business!

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Haben Sie weitere Fragen an Frau de Bakker? Kein Problem! Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihre eigenen Fragen in der Kommentar-Funktion.

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Trainee-Programme nehmen an Bedeutung zu

Trainee-Programme nehmen an Bedeutung zu


Tags: Karriere-Start, Studie, Trainee Programme, Wirtschaftswissenschaftler

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Laut der neuen Studie “Trainee-Programme für Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland” der Universität Bern gewinnen Trainee-Programme künftig noch mehr an Bedeutung. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass es keinen Trend zur Verkürzung der Programme gibt, sondern diese offensichtlich zahlreicher und länger werden. Für die Studie wurde eine Befragung unter 73 Unternehmen gestartet, die in Deutschland Trainee-Programme anbieten.

Von den befragten Unternehmen gaben etwa 62 Prozent an, dass Trainee-Programme ihrer Meinung nach künftig noch an Relevanz zulegen. Im Vergleich zu 2001, als die Traineephase durchschnittlich bei annähernd 14 Monaten lag, gaben die Unternehmen diesmal überwiegend einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten an. Die Gesamtspannweite erstreckte sich unter den Befragten über 6 bis hin zu 36 Monate. Von einem Trend zur Verkürzung kann also nicht gesprochen werden. Die Mehrzahl der Unternehmen erklärte zudem, dass Hauptmerkmal ihres Trainee-Programms sei die praktische Arbeit und das Prinzip “Learning by Doing”. Weiterhin hat laut der Studie die Integration von Auslandsaufenthalten beträchtlich an Bedeutung gewonnen. Lag im Jahr 2001 die Quote der Auslandsaufenthalte von Trainees bei nur etwa 43 Prozent, ist dieser Wert bei den befragten Unternehmen mittlerweile auf rund 65 Prozent gestiegen.

In die Untersuchung involviert wurden Unternehmen der Branchen Banken, Handel und Verkehr, IT, Industrie, Versicherungen und weitere Dienstleistungsunternehmen, deren Programme sich hauptsächlich an Absolventen der Volks- oder Betriebswirtschaftslehre richteten. Fazit: Das alte Klischee “Wer nichts wird, wird Wirt.” scheint wieder einmal entkräftet zu sein.

Quelle: Staufenbiel

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Internationaler Karrierestart in der Finanzwelt

Internationaler Karrierestart in der Finanzwelt


Tags: Berufseinstieg, Karriere Finanzen, Karriere Versicherung, Young Professionals, Zurich Gruppe Deutschland

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Die Welt bereisen und dabei einen professionellen Einstieg in die Finanzwelt finden – das macht die Zurich Gruppe Deutschland nun möglich! Denn das international tätige Versicherungsunternehmen sucht derzeit ambitionierte Akademiker für ihr Global Associate Programm (GAP), einem hauseigenen Startprogramm mit garantierten Auslandsaufenthalten. Dafür lädt das Unternehmen am 14. Juli 2009 zu einem Auswahl-Event nach Bonn ein. Während des Auswahltages treffen eingeladene Kandidaten ihre potenziellen Kollegen und lernen die einzelnen Fachbereiche kennen. In Gruppenübungen und persönlichen Gesprächen können die Bewerber ihr Können beweisen und ihre persönlichen Stärken präsentieren. Wer vor Ort überzeugt, kann mit einem Vertragsangebot nach dem Event rechnen.

Das 44-wöchige Global Associate Programm startet im September 2009 und ist speziell auf die Absolventen zugeschnitten, die ihre Karriere international ausrichten wollen. Die Einsteiger bekommen einen Mentor an die Seite gestellt und werden intensiv weitergebildet. Claims, Direct Business, Life Insurance und Underwriting sind Gebiete, auf denen sich die GAP-Teilnehmer spezialisieren können. In jedem Fall ist ein zehnwöchiger Auslandsaufenthalt in einem Büro der Zurich Gruppe vorgesehen.

Weitere Informationen zu dem Recruiting-Event findet Ihr hier.

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Neues Insider-Dossier für Bewerber

Neues Insider-Dossier für Bewerber


Tags: Bewerbungsbücher, Insider-Dossier, Karriereratgeber, Squeaker

speaker

Wer derzeit Jura studiert und nach einer Referendarstelle oder anderen Einstiegsmöglichkeiten in einer Kanzlei Ausschau hält, für den könnte das neue Internet-Dossier “Karriere in der Großkanzlei – Bewerbung, Einstieg und Aufstieg” von squeaker.net eine wertvolle Unterstützung sein. Der Ratgeber wurde auf Basis von Insider-Infos erstellt und vermittelt eine umfangreiche Vorstellung davon was es heißt, eine Stelle als Praktikant, Referendar oder Berufseinsteiger in einer Großkanzlei zu ergattern und dort zu arbeiten.

Das neue Dossier gliedert sich in sechs verschiedene Teile. Zuerst wird geklärt, was eine Großkanzlei überhaupt charakterisiert, was man bei der Auswahl seiner Zielkanzlei beachten sollte und welche Einstellungsvorrausetzungen bei der aktuellen Marktlage oftmals gefordert werden. Das zweite Kapitel befasst sich dann dezidiert mit der Bewerbung und bietet nützliche Hinweise für die Erstellung passender Bewerbungsunterlagen. Hat man diese Hürde überwunden, wird der nächste Abschnitt interessant: Sicheres und Souveränes Auftreten in der Kanzlei gegenüber Mandanten, Partnern, Referendaren und anderen Mitarbeitern sowie das korrekte äußere Erscheinungsbild. Im anschließenden Kapitel werden zudem mögliche Alternativen zur Großkanzlei aufgezeigt. Den größten Umfang haben dann jedoch die letzten beiden Teilbereiche: Kapitel fünf gibt detaillierten Einblicke in die Arbeit der verschiedenen juristischen Fachbereiche, Kapitel sechs beschäftigt sich abschließend mit den Profilen 18 namhafter Kanzleien. Mit diesen Informationen ausgestattet, dürfte es zukünftigen Staranwälten deutlich leichter fallen, Fuss in der Branche zu fassen.

Das neue Buch reiht sich als achte Publikation in die Serie “Insider Dossier Bewerbungsbücher” von squeaker.net ein. Wie man dem Titel entnehmen kann, ist das Ziel der Reihe, Studenten und Absolventen mit branchenspezifischen Insider-Infos zu versorgen und so den Berufseinstieg zu erleichtern. Die Autoren setzen es sich dabei zum Ziel, nach und nach möglichst alle Branchen zu erfassen und lieferten beispielsweise zuletzt mit dem Dossier “Bewerbung in der Automobilindustrie” eine Abhandlung für den Einstieg in diesen krisengeschüttelten Wirtschaftszweig. Alle Publikationen sowie kommende Leseproben findet Ihr auf squeaker.net.

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