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Archive | Dezember, 2008

Frohe Weihnachten!


Tags: News & Termine, PRAKTIKA-Blog, Praktikum, Praktikumsfuehrer.de, PRAKTIKUMSFÜHRER

merry_xmas

Unsere Redaktion verabschiedet sich an dieser Stelle in die Weihnachtsferien. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen ein besinnliches Fest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Am 5. Januar 2009 finden Sie hier wieder aktuelle Infos zum Thema Praktikum, Berufseinstieg und Karriere.

Ihr PRAKTIKUMSFÜHRER-Team

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Kostenfreies Bewerbertraining in Leipzig


Tags: Ausbildung, Bewerbertraining, Bewerbungsratgeber

Am Samstag, den 14. Februar 2009 bieten die Stadtwerke Leipzig in ihrem Bildungs- und Entwicklungszentrum (Bornaische Straße 120) von 9.00 bis 14.00 Uhr ein kostenfreies Bewerbungstraining an. Eingeladen sind Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren. Die Teilnehmer erwartet Informationen und Tipps rund um das Thema Bewerbung. So sollen die Besucher in Gruppenarbeiten und Rollenspielen selbst aktiv werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass sich die Teilnehmer bei Eignungstests probieren und den “Ernstfall” schon einmal bei einem simulierten Bewerbungsgespräch proben. Zudem gibt es Informationen zur Online-Bewerbung.

Interessenten können sich bis zum 12. Januar 2009 unter der Telefonnummer 0341 121- 3871 oder hier anmelden.

Quelle:

Stadtwerke Leipzig

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Schutzregeln für Praktikanten liegen auf Eis


Tags: Arbeitsminister Scholz, Praktikanten-Schutzgesetz, Praktikum

Nach monatelangen Rangeleien von Arbeits- und Bildungsministerium um eine Initiative für faire Praktikaentlohnung wurde der Gesetzesvorschlag nun im Petitionsausschuss des Bundestags an die Fachausschüsse verwiesen. Damit liegen die Pläne von Bundesarbeitsminister Scholz vorerst auf Eis. Besonders Bildungsministerin Annette Schavan stemmte sich gegen Scholz Vorschläge. “Eine solche Regelung schafft keine Praktika, sondern killt Praktika”, äußerte sich ein Sprecher Schavans. Der Staatsministerin missfalle insbesondere die Beweislastumkehr, nach der die Unternehmen künftig belegen sollen, dass diese die Praktikanten nicht ausbeuten. Außerdem bemängelte Schavan die Ausweitung der Klagefrist für geschröpfte Praktikanten von zwei Monaten auf drei Jahre. Ein klares Nein von Seiten der Bildungsministerin erhielten außerdem die Vorschläge zu Mindestvergütung und Maximaldauer der Praktika. Schavans Sprecher machten klar, dass das Ministerium “keine Regelungen unterstützen, die zum Verlust von Praktikumsplätzen führen”. Die Ministerin stützt sich dabei auf eine Umfrage vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag. In dieser gab jedes zweite Unternehmen an, bei einer Umsetzung der Neuregelungen keine Praktikanten mehr beschäftigen zu wollen.

Quelle:
PRAKTIKUMSFÜHRER

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Was halten Sie von den Schutzregeln für Praktikanten?

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Wie bewerbe ich mich am besten bei… PUMA


Tags: Personaler, Personaler-Interview, PUMA, Wie bewerbe ich mich am besten bei… PUMA

PRAKTIKUMSFÜHRER.de klingelt regelmäßig bei verschiedenen Top-Unternehmen an und fragt für Sie nach: Welche Bewerbungs-Form ist die Beste? Wie sieht der Bewerbungsablauf aus? Und was können die Studenten tun, um bei den Personalern besonders positiv aufzufallen?

anja-elligsen1

Heute im Interview: Anja Elligsen, Leiterin des  Teams Head Recruiting bei der PUMA AG

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Art der Bewerbung bevorzugen Sie?

Elligsen: Feste Jobs laufen nur noch über unser Karriereportal. Für Praktika kann man sich aktuell noch per E-Mail bewerben. Ab Frühjahr 2009 steht hoffentlich auch hier das Onlinebewerbungsformular zur Verfügung.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welcher Teil der Bewerbung ist der Interessanteste für Sie und worauf fällt Ihr erster Blick?

Elligsen: Der CV (Curriculum Vitae = Lebenslauf) ist der interessanteste Teil. Er sollte gut strukturiert und übersichtlich sein, so ausführlich wie nötig, aber auch so knapp wie möglich. Die einzelnen Stationen sollten mit einigen Spiegelstrichen beschrieben werden, wichtige Dinge sollten z.B. fett markiert werden. Der erste Blick fällt auf die Struktur und das Layout. Ist es unübersichtlich oder die Seite zu voll, ist der erste Eindruck negativ. Das heißt dann natürlich noch nicht, dass die Bewerbung keine Chance hat, aber der erste Eindruck ist kein guter.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Geben Sie Initiativ-Bewerbungen eine Chance?

Elligsen: Ehrlich gesagt selten, weil wir einfach zu viele Bewerbungen bekommen und uns aus Kapazitätsgründen auf die konzentrieren müssen, die für eine bestimmte Stelle oder ein bestimmtes Praktikum abgeschickt werden.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Unter Studenten kommt im Moment die Frage auf, ob man mit einem Bachelor-Abschluss weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als mit einem Diplom. Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Bevorzugen Sie einen Abschluss?

Elligsen: Nein, da wir schon seit Jahren sehr viel international rekrutieren und für uns die ausländischen Abschlüsse nicht mehr neu sind. Wir haben keine Präferenz für einen bestimmten Abschluss.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wodurch kann ein Bewerber besonders positiv auffallen?

Elligsen: Wenn er sich wirklich mit dem Angebot, auf das er sich bewirbt, auseinander gesetzt hat und plausibel begründen kann, welche seiner bisherigen Erfahrungen er glaubt einbringen zu können und warum er meint zu PUMA zu passen.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Was halten Sie von sogenannten Kreativ-Bewerbungen bei denen die Studenten ihr Anschreiben grafisch aufwerten oder ihre Bewerbungsmappen auf eine ausgefallene Art einreichen?

Elligsen: Für Designer sind solche Bewerbungen unerlässlich, da wir ohne Muster/Arbeitsproben nicht einschätzen können, ob ihr Stil zu PUMA passt und wir uns kein umfassendes Bild der Erfahrungen machen könnten. Für alle anderen Bewerber gilt eher schlicht ist besser.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Qualifikationen sind Ihnen bei einem Bewerber besonders wichtig? (Bitte bewerten Sie von 0-unwichtig bis 5-sehr wichtig)

Elligsen:

grafik-puma

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie viel Praxis-Erfahrung setzen Sie bei Ihren Bewerbern voraus?

Elligsen: Das kommt auf das Angebot an, auf das sie sich bewerben und die Anforderungen, die dort gestellt werden. Natürlich erwarten wir von einem jungen Praktikanten weniger als von einem Absolventen. Aber auch Studierende, die noch am Anfang stehen, können schon Jobs gehabt haben oder in einem Schulpraktikum Erfahrung gesammelt haben.

PRAKTIKUMSFÜHRER:
Nutzen Sie soziale Netzwerke wie “Xing” oder “Studivz” um sich zusätzlich über die Bewerber zu informieren?

Elligsen: Über Praktikanten informieren wir uns nicht, bei Absolventen und Young Professionals schauen wir schon ab und an in XING, zumindest vor einem Vorstellungsgespräch.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welchen Tipp würden Sie Bewerbern generell geben?

Elligsen: “Schuster, bleib bei deinen Leisten.” Leider stellen wir vermehrt fest, dass Studierende teilweise extrem selbstsicher auftreten und sich das Gesagte/Geschriebene nicht immer in der Realität auch so darstellt. Das liegt sicher daran, dass viele Unternehmen eine Knappheit an Studierenden/Absolventen zu beklagen haben und sich daher sehr stark um bestimmte Gruppen bemühen. Diese glauben dann teilweise, sich “alles erlauben” zu können, weil sie ja so stark nachgefragt werden.

Vielen Dank für das Interview!

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Neues aus unserem Leipziger Büro


Tags: PRAKTIKA-Blog, Praktikum, Praktikumsfuehrer.de, PRAKTIKUMSFÜHRER

Gestern machten sich wieder einmal über 1.500 PRAKTIKA-Kataloge aus unserem Leipziger Office auf den Weg zu ihren Empfängern in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. – Und alle in unserem Team packten fleißig mit an. Täglich erhalten wir neue Katalog-Bestellungen. Kein Wunder, denn ein Praktikum im Ausland ist für alle interessant. Übrigens: in dem aktuellen Heft finden die Leser auch Praktikumsstellen von Unternehmen in Deutschland. Interessenten könnten den PRAKTIKA-Katalog hier bestellen.

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“Eine tolle Erfahrung” – Azubi Norman Fischer über die Gestaltung des PRAKTIKA-Kataloges


Tags: PRAKTIKA-Blog, Praktikum, Praktikumsfuehrer.de, PRAKTIKUMSFÜHRER

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Bild: Norman Fischer zwischen 5.000 PRAKTIKA-Katalogen

Norman Fischer ist einer der kreativsten Köpfe bei PRAKTIKA. Denn der angehende Mediengestalter setzt sämtliche gestalterischen Aufgaben in unserem Unternehmen um. Wir haben den 23-jährigen über seine Arbeit am PRAKTIKA-Katalog ausgefragt.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Norman, du hast allein den gesamten PRAKTIKA-Katalog gestaltet. Wie lange hast du dafür gebraucht?

Norman: Ich habe vom Zeitpunkt der Idee bis hin zum Druck ungefähr 4 bis 5 Monate gebraucht. Immerhin muss man ja auch seine täglichen Aufgaben erledigen. ;-)

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie seid ihr auf die Idee gekommen einen Katalog zu produzieren?

Norman: Die Idee war es, unseren Interessenten an einem Auslandspraktikum einen präzisen Überblick über unsere Destinationen zu geben. Wir entschieden uns für einen Katalog, da wir somit die Informationen mit ausdrucksstarken Bildern verbinden können.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie muss man sich den Arbeitsablauf für eine solche Produktion vorstellen?

Norman: An erster Stelle steht ein Brainstorming zusammen mit der Geschäftsführung und den Kollegen der Programmvermittlung. Im Anschluss daran werden grundlegende Dinge, wie ein Gestaltungsraster und konzeptionelle Arbeiten festgelegt. Man baut sozusagen ein Gerüst für das Heft, welches dann mit Inhalten gefüllt wird. In dieser Phase musste ich Schriftarten und Textgrößen sowie Einzüge festlegen. Danach wurden in Absprache mit der Redaktion von mir passende Bilder ausgesucht und die Texte eingesetzt. Im Anschluss geht das Ganze einige Male in die Korrektur und nach dem Feinschliff ab in den Druck.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Nicht alle Auszubildenden bekommen ein Projekt, welches mit so einer großen Verantwortung verbunden ist. Bist du stolz auf das Ergebnis?

Norman: Aber Hallo! Es war mein erstes größeres Projekt. Ein Katalog ist ja um einiges aufwändiger als zum Beispiel ein Flyer. Dazu kommt noch, dass es unsere erste große Print-Produktion war und ich mir dafür einige Dinge selbst beibringen musste. Aber es war eine tolle Erfahrung.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Ist schon eine Besonderheit für den nächsten PRAKTIKA-Katalog geplant?

Norman: Natürlich. Wir bemühen uns immer etwas Neues in den Katalog zu bauen. Aber soviel sei verraten: es werden wieder jede Menge interessante Infos zu finden sein. Natürlich sind wir auch jederzeit für Vorschläge offen.

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Die Diskussionen um die Praktikantenschutzregeln gehen weiter


Tags: Praktikanten-Schutzgesetz, Praktikum

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Zum andauernden Streit innerhalb der Bundesregierung, faire Bedingungen für Praktikantinnen und Praktikanten zu schaffen, erklärt Kai Gehring, Sprecher für Hochschul- und Jugendpolitik der Grünen Bundesfraktion:

„Von dieser Bundesregierung wird die Generation Praktikum keine Verbesserungen erwarten können. Seit fast drei Jahren ist hinlänglich bekannt, dass es in großem Umfang Missbrauch bei Praktika gibt. Weil sich Minister Scholz und Ministerin Schavan selbst auf einen Mini-Schutzschirm für Praktikantinnen und Praktikanten nicht einigen können, werden die jungen Berufseinsteiger auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet. Nach dem Platzen des großkoalitionären Minimalkompromisses ist klar, dass in dieser Legislatur gesetzliche Initiativen gegen Ausnutzung in Praktika leider vom Tisch sind.

Die Rolle des Arbeitsministers ist dabei geradezu heuchlerisch. Die Praktikantinnen und Praktikanten im Hause Scholz erhalten lediglich Essensgutscheine und Fahrtkostenzuschüsse. Eine Vergütung ist nicht drin. Auch in anderen Bundesministerien bekommen Praktikanten kein Geld. Diese Praxis der Bundesregierung ist ein Armutszeugnis. Gerade bei Ministerien und Behörden darf es nur faire Praktika geben. Die grüne Bundestagsfraktion geht hier mit gutem Beispiel voran: Bereits vor über zwei Jahren haben wir uns auf faire Mindeststandards für Praktikantinnen und Praktikanten verständigt.

Wir erwarten, dass Scholz sein Amt als Schirmherr der Initiative Fair Company zurückgibt. Wer einer Initiative ideell vorsteht, die sich gegen die Ausbeutung in Praktika richtet, muss auch selbst danach handeln.“

Quelle:

Bündnis 90/Die Grünen

Bildquelle:

Kai Gehring

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Was halten Sie von den geplanten Schutzregeln für Praktikanten?

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Fünf Fragen an… Lutz Altmann von humancaps consulting Limited


Tags: Lutz Altmann, PRAKTIKA-Blog, Praktikum, Recruitung 2.0

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Lutz Altmann ist Geschäftsführer von humancaps consulting Limited. humancaps besetzt Fach- und Führungspositionen in den Bereichen Marketing, Sales, IT und Human Resources vorrangig im Internet-, IT- und Telekommunikationsumfeld. Der ehemalige HR-Manager in der Telekommunikationsbranche und heutige Dozent für Personalmanagement an der FHDW in Bergisch Gladbach befasst sich verstärkt mit der Themenstellung Recruitment und Personalmarketing im Web 2.0.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Viele mittelständische Unternehmen beschäftigt das Problem, dass sich begehrte Führungskräfte vorrangig bei großen Unternehmen bewerben. Wie kann Recruiting 2.0 beim „Employer Branding“ hilfreich sein?

Altmann: Recruiting 2.0 erhöht das Bewusstsein für die eigenen Recruiting-Maßnahmen. Deshalb kann es sehr hilfreich dabei sein, die eigene Bekanntheit beispielsweise durch Videos zu erhöhen. Es bietet auch eine Möglichkeit, aktiv auf potentielle Bewerber zuzugehen. Zudem können kleine Schwächen durch Recruiting 2.0 wettgemacht werden. Denn gerade kleine Unternehmen können viel schneller und flexibler im Internet reagieren und sich so positiv darstellen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Das Internet bietet den Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten bei der Personal-Suche. Welche sind zu empfehlen und welche nicht?

Altmann: Wir empfehlen gerne Business-Netzwerke wie zum Beispiel „Xing“. Allerdings müssen die Unternehmen bedenken, dass auf solchen Plattformen nicht immer die gesuchten Kandidaten, wie zum Beispiel Ingenieure, zu finden sind. Weitere erfolgreiche Mittel sind Corporate bzw. Recruitment-Blogs, Unternehmensvideos, Bannerschaltung, Google AdWords und Bewertungsplattformen. Zudem ist auch eine eigene Karriere-Website zu empfehlen, da man über die Seiten die direkte Kommunikation mit den Bewerbern aufnehmen kann. Die Firma Unister ist in diesem Zusammenhang als positives Beispiel zu nennen, da die Seite ihre Besucher auf eine einfache und passende Art und Weise anspricht. Vor einem Jahr waren virtuelle Welten wie „Second Life“ ein Hype. Jedoch sollte man bei dieser Option beachten, dass die Oberfläche sehr kompliziert in der Bedienbarkeit ist, und die User die Plattform vorrangig privat nutzen. Als kritisch sehen wir zudem Jobbörsen an, da diese stark überfüllt sind und viele Unternehmen Massenanzeigen schalten. Gerade kleine Unternehmen gehen darin schnell unter.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Unternehmens-Bewertungsplattformen wie Kununu.com sind bei Arbeitgebern zum Teil „gefürchtet“. Hat die Oberfläche aber auch Vorteile?

Altmann: Wir haben festgestellt, dass diese Furcht unbegründet ist. Unternehmen sollten Bewertungsplattformen lieber als Chance sehen. Denn gute Bewertungen sind hervorragende Gradmesser für potenzielle Mitarbeiter, da diese einen Einblick in das Unternehmen und dessen Kultur erhalten. Aber auch negative Bewertungen könnten ein Anstoß zur Verbesserung sein. Beispielsweise indem man den Kommunikationsweg öffnet und seine eigene Darstellung neben dem negativen Kommentar veröffentlicht.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Für wie wirkungsvoll halten Sie Unternehmensvideos?

Altmann: Für sehr wirkungsvoll! Wichtig ist, dass Atmosphäre und Länge des Videos stimmen. Der Film sollte maximal zwei Minuten dauern, optimal ist circa eine Minute. Wichtig ist außerdem, dass das Video einen allgemeinen Einblick in das Unternehmen gibt. Verwackelte Videos verleihen dem Film Authentizität. Ein gutes Beispiel dafür ist Spreadshirt. Durch das Video entwickelt man ein Gefühl dafür wie es in dem Unternehmen zugeht. Der Film sollte immer auf der eigenen Karriere-Website platziert werden. Für eine gute Verteilung sorgt außerdem die Einstellung auf Plattformen wie Youtube. Ich kann mir gut vorstellen das spannende Unternehmensvideos zukünftig unter Schülern verteilt und empfohlen werden. Wichtig ist, dass die Videos nicht zu groß sind, um sie schnell downloaden zu können.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was kommt nach dem Trend Recruiting 2.0?

Altmann: Ich denke, der Trend Recruiting 2.0 ist noch nicht vorbei. Das Internet ermöglicht uns auf unglaublich schnelle Art und Weise miteinander zu kommunizieren aber diese Kommunikation muss noch besser genutzt werden. Ich könnte mir daher vorstellen, dass der nächste Schritt ein aktives Recruiting 2.0 ist. Bis dahin ist es aber noch ein großes Stück Arbeit.

Vielen Dank für das Interview!

Diskutieren Sie mit!

Was halten Sie vom Recruiting 2.0? Welche Mittel zur Personalbeschaffung sind für Sie effektiv und welche nicht? Erzählen Sie es uns!

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Wie mache ich aus mir eine Marke?


Tags: Human Branding, Personal Coach, Praktikum

Human Branding ist in aller Munde. Doch was genau versteht man unter dem Begriff? Und können auch Praktikanten aus sich eine Marke machen? PRAKTIKUMSFÜHRER.de hat sich mit Personal Coach Gesine Buckert zu diesem Thema unterhalten.

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Gesine Buckert ist von Beruf Marketing- und Kommunikationswirtin und ausgebildeter Personal Coach. Seit 1993 arbeitet sie selbstständig als Dozentin, Kommunikations- und Verhaltentrainerin und Coach. Frau Buckert berät unter anderem zu Themen wie Outplacement, Bewerber- und Karrieretraining, Human Branding und Beratung. Zu ihren Kunden zählen Unternehmen wie die Deutsche Telekom AG oder die Walter-Bau AG.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Wie definieren Sie “Human Branding”?

Buckert: Es handelt sich dabei um die Schaffung einer eigenen “Marke”, vergleichbar mit einer Marke im Konsumbereich. Sie ermöglicht es den Bewerbern und Bewerberinnen, sich von der Masse herauszuheben und eine Unterscheidung zu den Mitbewerbern zu erzielen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Können auch Studenten und Absolventen eine Marke aus sich machen und welche Rolle spielen Praktika dabei?

Buckert: Selbstverständlich. Gerade durch zielgerichtete Praktika haben sie einen klaren Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern. Sehr hilfreich sind auch Auslandspraktika, weil die Studenten dadurch ein besonderes Engagement und Erfahrungen nachweisen können, die sich in Bewerbungssituationen gut “verkaufen” lassen.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Welche Vorteile bringt mir eine aktive Selbstvermarktung im Hinblick auf den Berufseinstieg?

Buckert: Sie signalisiert Praktikumsgebern und möglichen späteren Arbeitgebern sowohl Eigeninitiative als auch eine strukturierte und überlegte Vorgehensweise, die nicht dem Zufall überlassen wird.

PRAKTIKUMSFÜHRER: Was raten Sie Studenten, die eine Übernahme vom Praktikumsgeber erstreben.

Buckert: Die Studenten und Studentinnen sollten sich ihrer Schlüsselqualifikationen (und den im Unternehmen gewünschten) bewusst werden. Ohne Engagement und Eigeninitiative, ohne ständige Lernbereitschaft und “Biss” wird eine Übernahme nahezu aussichtslos. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, sich positiv bzgl. der Leistungen und der Persönlichkeit in Szene zu setzen.

Vielen Dank für das Interview!

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Heute Trainee, morgen Führungskraft – “access Trainee Career Event”


Tags: access Trainee Career Event, Praktikum, Trainee

Ein Trainee-Programm legt für viele junge Menschen den Grundstein für die spätere Karriere. Kein Wunder, denn die meisten Unternehmen befördern am liebsten den eigenen Management-Nachwuchs. Aber wie findet man ein passendes Programm? Möglicherweise beim “access Trainee Career Event” am 13. und 14. März 2009 im Hotel Esperanto in Fulda. Denn auf dem Event für Studenten und Absolventen klären Unternehmen wie die Daimler AG, die Coca Cola GmbH oder die Deutsche Lufthansa AG über Ihre Trainee-Programme auf.

Auf die Besucher wartet dabei ein abwechslungsreiches Programm. So können sich die Interessenten nicht nur bei den Unternehmen selbst, sondern auch in unterschiedlichen Fachvorträgen zum Thema “Bewerbung und Berufseinstieg” informieren. Ausgesuchten Teilnehmern bietet sich zudem die Möglichkeit, die Wunschfirma durch Praxisprojekte näher kennen lernen. Bei gemeinsamen Mittag- und Abendessen sowie einem get-together sollen Gespräche und Eindrücke vertieft werden. Bis zum 26. Januar 2009 ist es Studenten und Absolventen der Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften sowie der Informationstechnik noch möglich sich hier zu bewerben.

Quelle:

access AG

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Möchten Sie auch an dem access Trainee Career Event teilnehmen und sich mit anderen Bewerbern austauschen? Dann machen Sie das doch bei uns!

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